Filmmenü - Die Letzten Tops & Flops 2024
Unserem wissenschaftlichen Jahresrückblick 2024 in Der Letzte Podcast folgt nun der filmische bei Die Letzte Filmkritik. Patrick aus Hürth und Daniel Pook nennen jeweils ihre fünf Tops & Flops der abgelaufenen zwölf Monate. Dabei lesen sie dieses Mal nicht nur zusätzlich ihre erweiterten Listen bester und enttäuschendster Filme vor, sondern nennen neuerdings auch noch ein paar Wild Cards aus frei ausgesuchten Gründen. Mit dieser mehrstündigen Folge voll cinephiler Tipps und Warnungen sagen wir: “Happy new year” und “Good projection”!
Bild generiert mit Stable Diffusion auf Basis von Die Letzte Filmkritik.
Wir sprechen in diesem Jahresrückblick kompakt und allgemein gehalten über die erwähnten Filme, ohne inhaltlich unerwartetes, über offizielle Trailer hinaus, zu spoilern.
Mit Schirm, Charme, Tops und Flops beenden Patrick aus Hürth und Daniel Pook ihr Filmjahr 2025, um endlich 2026 auch hier in Die Letzte Filmkritik richtig willkommen zu heißen. Erfahrt hier nun also endlich, was die größten Enttäuschungen oder Ärgernisse, aber auch die Lieblingsfilme der beiden Kritiker im vergangenen Kalenderjahr gewesen sind!
Unserem wissenschaftlichen Jahresrückblick 2024 in Der Letzte Podcast folgt nun der filmische bei Die Letzte Filmkritik. Patrick aus Hürth und Daniel Pook nennen jeweils ihre fünf Tops & Flops der abgelaufenen zwölf Monate. Dabei lesen sie dieses Mal nicht nur zusätzlich ihre erweiterten Listen bester und enttäuschendster Filme vor, sondern nennen neuerdings auch noch ein paar Wild Cards aus frei ausgesuchten Gründen. Mit dieser mehrstündigen Folge voll cinephiler Tipps und Warnungen sagen wir: “Happy new year” und “Good projection”!
Schon wieder sind 12 Monate um, in denen Patrick und Daniel gefühlt viel zu viele Filme gesehen haben. Lasst uns diese in den meisten Fällen ja auch wirklich eher sinnlos verbrannte Zeit vergolden, indem wir euch unsere alljährlichen Flops, aber natürlich auch die durchaus gebotenen Tops aus 2023 als ausführlich begründete Auswahl präsentieren.
Viel gefeiert, viel gejammert und deswegen ist es uns auch 2022 wieder gar nicht so leicht gefallen, jeweils fünf Top- und Flop-Filme des Jahres zu bestimmen. Patrick aus Hürth und Daniel liefern euch ebendiese nun aber traditionell in Podcast-Form für die vergangenen zwölf Monate in Deutschland gestarteter Kino- oder online veröffentlichter Streaming-Filme, inklusive Gesamtresümees der vergangenen zwölf Monate, mit einigen zusätzlichen Geheimtipps in einer beinahe dreistündigen Filmmenü-Spezialfolge.
12 Corona-Pandemie-Monate nach unserem letzten großen Jahresrückblick können wir erfreulicherweise feststellen, dass auch unsere Tops & Flops 2021 von Patrick & Daniel wieder genug neues Filmfutter bereit halten, um theoretisch sogar mehr als nur jeweils fünf Plätze füllen zu können. So lasset euch bezaubern und beschämen!
Trotz Kinokrise infolge der Corona-Pandemie haben Patrick aus Hürth und Daniel Pook eine Auswahl ihrer fünf persönlichen Tops und Flops des Filmjahrs 2020, nach jeweils individuellen Kriterien, lückenlos als Podcast für euch auf die Kette bekommen. Hurra!
Es ist angerichtet… zum wirklich allerletzten Filmmenü des Jahres 2019, in dem Patrick & Daniel ihre persönlichen High- und Lowlights der vergangenen 12 Monate in deutschen Kinosälen benennen.
Patrick aus Hürth und Daniel schleppen sich mit letzter Kraft über die Ziellinie ihres schlussendlich sechsteilig gewordenen Podcast-Jahresrückblicks aller hier rezensierten Kinostarts 2018.
Von Puppen bis Tierwesen, von Lady Gaga bis Mr. Bean - diese zwei Monate hätten abwechslungsreicher kaum sein können. Doch bei all den sehr unterschiedlichen Filmen sahen wir im Oktober & November 2018 kaum originelles und nur wenig wirklich gutes.
Es ist angerichtet… zum Abschluss der Sommerzeit unseres Jahresrückblicks 2018. Patrick aus Hürth und Daniel lassen dabei unter anderem Tom Cruise und Denzel Washington beim Duell der besten Actionfilme gegeneinander antreten.
Es ist angerichtet… und beginnt schon wieder mit dem nächsten Franchise-Horror. Teil drei unseres Filmmenüs des kompletten Jahres 2018 mit Patrick aus Hürth und Daniel analysiert gleich mehrere Negativtrends aus Hollywood, die uns Gurken in Serie kredenzt haben.
Es ist angerichtet… zum zweiten Teil unseres Filmmenüs des kompletten Jahres 2018! Patrick aus Hürth und Daniel werden von April bis Mai zunehmend mit Nostalgie konfrontiert, zeigen ein wenig Milde gegenüber Infinity War und urteilen weiterhin hart über Han Solo.
Es ist angerichtet… zum All-You-Can-Eat unter den Filmmenüs! Patrick aus Hürth und Daniel erinnern sich im ersten Teil ihres Jahresrückblicks 2018 an die Filmstarts von Januar bis März. Ein Büffet sowohl mit Leckerbissen als auch mit ungenießbarem.
Sowohl auf der Haben- als auch auf der Narbenseite hat 2017 unseren letzten Filmfreunden Patrick & Daniel mehr hinterlassen als sie in ihre Top bzw. Flop 5 quetschen konnten. A year in review - ohne Anspruch auf Vollständig- oder gar Gerechtigkeit.
Links & Videos zum Podcast
Patricks Top 5:
Die Letzte Filmkritik - The Zone of Interest
OverExposition mit Filmkritik zu Dune: Part Two
Die Letzte Filmkritik - Daniel rezensiert Dune: Part Two im Podcast ohne Spoiler
Daniels Filmkritik-Artikel zu Dune: Part Two bei Golem.de
Die Letzte Filmkritik - Challengers: Rivalen
Die Letzte Filmkritik - Anora
Die Letzte Filmkritik - Queer




Daniels Top 5:
Die Letzte Filmkritik - The Zone of Interest
OverExposition mit Filmkritik zu Dune: Part Two
Die Letzte Filmkritik - Daniel rezensiert Dune: Part Two im Podcast ohne Spoiler
Daniels Filmkritik-Artikel zu Dune: Part Two bei Golem.de
Die Letzte Filmkritik - A Different Man
Die Letzte Filmkritik - Architecton




Daniels Flop 5:
Die Letzte Filmkritik - Eine Million Minuten
Letzte Worte über Eine Million Minuten
Die Letzte Filmkritik - Kraven the Hunter
Die Letzte Filmkritik - Rebel Moon: Director’s Cut
Daniels Filmkritik-Artikel zu Rebel Moon: Director’s Cut bei Golem.de
Die Letzte Filmkritik - Here




Die Letzte Filmkritik - Madame Web
Die Letzte Filmkritik - AfrAId
Daniels Golem-Artikel mit Filmkritik zu AfrAId
Filmmenü-Podcast u.a. mit Rebel Moon: Teil 1
Die Letzte Filmkritik zu Rebel Moon: Teil 2
Daniels Golem-Artikel zu Rebel Moon: Teil 1 bei Golem.de
Daniels Golem-Artikel zu Rebel Moon: Teil 2 bei Golem.de
Die Letzte Filmkritik - Beetlejuice Beetlejuice




Patricks Flop 5:
Die Letzte Filmkritik - Here
Die Letzte Filmkritik - Godzilla x Kong: The New Empire
Daniels Filmkritik-Artikel bei Golem.de über Godzilla x Kong: The New Empire
Die Letzte Filmkritik - Argylle
Die Letzte Filmkritik - Madame Web
OverExposition - They See You (aka The Watchers)




Unsere erweiterte Topliste:
Die Letzte Filmkritik - Ich Capitano
Die Letzte Filmkritik - Olfas Töchter
Die Letzte Filmkritik - Monkey Man
Die Letzte Filmkritik - Sieger Sein
Die Letzte Filmkritik - Furiosa: A Mad Max Saga
Die Letzte Filmkritik - King’s Land
Die Letzte Filmkritik - May December
OverExposition mit Kritik & Analyse über Kinds of Kindness
Die Letzte Filmkritik - The Dead Don’t HurtOverExposition mit Kritik zu Schirkoa: In Lies We Trust
Die Letzte Filmkritik - Dìdi
Die Letzte Filmkritik - Dieses Gefühl, dass die Zeit, etwas zu tun, vorbei ist
Die Letzte Filmkritik - Red Rooms: Zeugin des Bösen
Die Letzte Filmkritik - The Apprentice: The Trump Story
Die Letzte Filmkritik - Des Teufels Bad
Die Letzte Filmkritik - Konklave
Die Letzte Filmkritik - Emilia Pérez
Die Letzte Filmkritik - Spiders: Ihr Biss ist der Tod
Die Letzte Filmkritik - The Outrun
Die Letzte Filmkritik - The Royal Hotel
Die Letzte Filmkritik - The Holdovers
Die Letzte Filmkritik - All of Us Strangers
Die Letzte Filmkritik - And the King Said What a Fantastic Machine
Die Letzte Filmkritik - Sultanas Traum
Die Letzte Filmkritik - Die leisen und die großen Töne
























Unsere erweiterte Flopliste:
Die Letzte Filmkritik - The American Society of Magical Negroes
Die Letzte Filmkritik - The Fall Guy
Die Letzte Filmkritik - What Happens Later
Die Letzte Filmkritik - Bad Boys: Ride or Die
Die Letzte Filmkritik - A Quiet Place: Tag Eins
Daniels Artikel über A Quiet Place: Tag Eins bei Golem.de
Die Letzte Filmkritik - A Killer Romance
Die Letzte Filmkritik - Nur noch ein einziges Mal: It Ends With Us
Die Letzte Filmkritik - The Crow (2024)
Die Letzte Filmkritik - Gladiator II
Die Letzte Filmkritik - Das Imperium
Die Letzte Filmkritik - Bagman
Die Letzte Filmkritik - Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim
Die Letzte Filmkritik - Night Swim
Die Letzte Filmkritik - Drive-Away Dolls
Die Letzte Filmkritik - Imaginary
Die Letzte Filmkritik - The Kill Room















Daniels Wild Cards:
Die Letzte Filmkritik - Die Saat des Heiligen Feigenbaums
Die Letzte Filmkritik - No Other Land
OverExposition mit Kritik & Interpretation zu Megalopolis
Daniels Filmkritik-Artikel über Megalopolis bei Golem.de


Patricks Wild Cards:
Die Letzte Filmkritik - Nosferatu: Der Untote
Die Letzte Filmkritik - Love Lies Bleeding
Die Letzte Filmkritik - Late Night with the Devil


Weitere erwähnte Filme:
OverExposition - Spoilerkritik mit Interpretation zu Civil War
Die Letzte Filmkritik - Trap: No Way Out
Die Letzte Filmkritik - Bones and All
Filmmenü u.a. mit Kritik zu Godzilla Minus One
Die Letzte Filmkritik - Priscilla
Die Letzte Filmkritik - Joker: Folie à Deux









Kinozuschauer waren vor dem Aufstieg von Odyssee und Spider-Man ganz besessen von Obsession und den Backrooms. Zwei Filme von Langfilm-Newcomern, die mit verhältnismäßig sehr wenig Geld produziert wurden, deren Einspielergebnisse dennoch reihenweise Hollywood-Großproduktionen in den Schatten stellen konnten. Wie passend, dass wir als dritten, aktuelleren Film diese Woche noch den starbesetzten Dino-Murks The End of Oak Street rezensieren…
Wir haben bei Die Letzte Filmkritik schon so viele unterschiedlich benannte Formate, dass wir jetzt mal ganz darauf verzichten wollen. Endlich wieder regelmäßig, werden Patrick & Daniel als neue Haupt-Show dieses Podcasts - einfach nur unter einer großen Überschrift - über zuletzt gesehenes drauf los reden. So zum Beispiel heute über Spider-Man: Brand New Day, Supergirl & Disclosure Day!
Während sich fast alle anderen Kritiker dieser Welt in ihrem euphorisch positiven Gemeinschaftsurteil über Christopher Nolans Homer-Adaption Die Odyssee freudentränend in den Armen liegen, herrscht ausgerechnet beim sonst so häufig einigen Duo Daniel Pook und Patrick aus Hürth Unstimmigkeit über eben selben Film.
The Mandalorian war einst als Zugpferd von Disney+ angetreten, um den damals neuen Streaming-Dienst erfolgreich starten zu lassen, aber auch all die Star-Wars-Fans wieder zu versöhnen, die der Konzern selber mit seinen hauseigenen Filmen aus einer “weit, weit entfernten Galaxis” zuvor enttäuscht und massiv frustriert hatte. Der damalige Lichtblick sollte jedoch mit Staffel 2 seinen Zenit erreichen, schon in Staffel 3 erschütternd schnell verglimmen.
Es hat Daniels gesamtes Leben lang gedauert, dem alten He-Man-Realfilm von 1987 einen neuen Versuch folgen zu lassen, Masters of the Universe mit echten Schauspielern wieder ins Kino zu bringen. Die moderne Adaption des Spielzeug- und Zeichentrickserien-Universums rund um den schwertschwingenden Helden, der “Ich habe die Kraft” ruft, orientiert sich näher an den Wurzeln des Franchises als noch zuvor der Film mit Dolph Lundgren. Und ist deswegen umso frustrierender, weil sie diese Linie dann doch ganz und gar nicht durchzieht.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, das 2x2+4 auftischt. Denn nachdem Patrick und Daniel die Sequels Mortal Kombat 2 und Der Teufel Trägt Prada 2 durchgesprochen haben, wird über Mercy, Thrash, Balls Up und Für Immer Ein Teil Von Dir: Reminders of Him eher durchweg erbrochen. Na dann: Guten Appetit!
Vom Ehepaar Mona Fastvold und Brady Corbet, gedreht auf 35mm Kodak-Analogfilm, eine historische Geschichte. Was könnte da schief gehen? Gar nicht so viel. The Testament of Ann Lee ist nach Der Brutalist der nächste höchst sehens- und auch hörenswerte Kinofilm des Duos. Und mit Sicherheit einer der Filme, den viele von euch trotzdem verpassen würden, hätten Patrick & Daniel euch nicht lobend darauf hingewiesen.
An Das Drama scheiden sich viele Geister… nur Patrick und Daniel nicht. Sie sind sich einig, dass der Film zwar so hochwertig präsentiert wird, wie von A24 gewohnt. Und ihm doch viel dazu fehlt, mit seinen Grundideen in sich selbst stimmig zu funktionieren.
Zum ersten Mal verweilt die mit 28 Days Later gestartete Reihe von Danny Boyle und Alex Garland von Film zu Film im selben Zeitfenster und erzählt den Vorgängerfilm nahtlos weiter. Und so setzen auch Patrick und Daniel ihre Rezension derselben über 28 Years Later: The Bone Temple in diesem Podcast fort. Mit milden Spoilern der allgemeinen Handlungsverläufe, ohne dabei jedoch zu sehr ins Detail zu gehen.
Im ersten Teil musste Familie Garrity in einen Bunker flüchten, dann kam der Weltuntergang. Greenland 2 schickt sie wieder raus aus der Schutzherberge und erneut auf strapaziöse Suche nach einer neuen Heimat. Alles nun viel größer, teurer produziert und nicht mehr so bodenständig wie noch im Vorgänger, der deswegen deutlich besser ist. Das Sequel macht ein paar Dinge aber auch wieder ganz gut, taugt somit erneut als ordentlicher Katastrophenfilm für zwischendurch.
Vater Joseph Jackson wird im biografischen Musikfilm Michael als profitgetriebener Geschäftsmann gezeigt, der seinen Sohn mehr als Zugpferd fürs Familienunternehmen wahrgenommen hat, anstatt zuerst einmal als Menschen. Ganz in diesem Sinne geht auch eine heutige Gruppe von Nachlassverwaltern und noch lebenden Jackson-Familienmitgliedern bei dieser Verfilmung mit dem King of Pop als Kunstfigur um. Im ausführlichen OverExposition-Podcast stellt Daniel (mit Spoilern) aber auch fest, dass Michael Jackson selbst hier wohl so perfekt besetzt wurde, wie das bei kaum einem anderen Biopic überhaupt möglich wäre. Und dass der Kinofilm in Teilen nicht ganz freiwillig genau da aufhört, wo selbst mit Wohlwollen einiges hätte sehr weird werden müssen…
Können Menschen überhaupt noch global zusammenarbeiten, um ihre gemeinsame Existenz zu retten? In Der Astronaut: Project Hail Mary müssen sie das, angesichts der drohenden Auslöschung durch eine Anomalie aus dem All. Aneinander zu verstehen, zu helfen und die Hände zu reichen, wird aber auch weit darüber hinaus im Laufe der großen Weltraummission des Films von zentraler Bedeutung sein. Daniel vergleicht Roman, Hörbuch und Film miteinander in unserem Podcast mit separatem Spoiler-Teil.
Der Super Mario Galaxy Film heißt zwar so, setzt aber nicht wirklich das Geschehen oder den gestalterischen Witz der beiden gleichnamigen Jump’n’Runs um. Stattdessen gibt’s einen inhaltlich beliebig zusammengestellten Mix von allerhand Nintendo-Figuren und Elementen aus diversen Mario-Games - mit dem “Humor” der Minions. Optisch stimmig, kaschiert Illuminations Galaxy immerhin mit Cameos und Gimmicks für Mario-Fans, dass hier einfach nur reizlos Social-Media-Reels für Kinderzielgruppen aneinandergereiht werden.
Muriel d'Ansembourgs Debütfilm Truly Naked hat uns auf der Berlinale 2026 in jeder Hinsicht begeistert. Vielschichtig und authentisch behandelt das Werk sensible Themen - ein Heranwachsender arbeitet als Assistent und Kameramann für seinen Vater, der Amateurpornos produziert. Gleichzeitig entdeckt der Junge seine erste wahre Liebe, was in ihm zunehmend Konflikte auslöst. Ein exzellenter Film mit perfekter Balance aus realem Look und verdichteter, effektiv aufgebauter Handlung.
Ein Mann stürmt in Good Luck, Have Fun, Don’t Die ein amerikanisches Diner, behauptet, aus der Zukunft zu kommen - und erklärt den verdutzten Gästen, dass Social Media, Smartphones, vor allem jedoch Künstliche Intelligenz die Menschheit bald in den Untergang führen werden. Nur eine zufällige Gruppe Restaurantbesucher*innen könne nun helfen, das zu verhindern. Eine herrlich absurde Zeitreise-Prämisse. Eigentlich - doch dieser Film wirkt letztlich nur so, als hätten ein paar Boomer zwar gute Ansätze verfolgt, sie jedoch nur peinlich plakativ und kontraproduktiv oberflächlich auf die Leinwand gebracht.
Ein alternder Taschendieb zieht in The Only Living Pickpocket in New York Tag für Tag durch Manhattan und lebt davon, reichen Passant*innen unbemerkt Uhren, Smartphones und Brieftaschen zu stehlen. Als er jedoch die falsche Person beklaut, gerät sein ansonsten routinierter Alltag plötzlich in eine gefährliche Schieflage. Ein charmantes New-York-Szenario mit guten Darstellern. Und trotzdem verläuft der Film eher wie ein gemütlicher Spaziergang, bei dem wir uns am Ende fragen, ob da nicht noch wesentlich mehr spannendes hätte passieren können.
Wie ihr bei Die Letzte Filmkritik sehr bald noch hören werdet, hat Daniel bereits bei Sundance 2026 zwei Coming-of-Age-Filme gesehen, in denen Schüler*innen tragische Ereignisse auf Schulbühnen künstlerisch verarbeiten. Mouse kam jetzt noch auf der Berlinale dazu und hat, ganz wie Run Amok und The Musical, trotzdem genug eigene Qualitäten zu bieten, um als ein Festival-Highlight hervorzustechen.
Von Wolfram sind Daniel und der Kaffeemann auf der Berlinale 2026 nicht nur deswegen herb enttäuscht gewesen, weil es ihrer Meinung nach ein eher schlecht inszenierter Film ist. Sie wollten den australischen Western eigentlich unbedingt lieben, da sie bei Sundance 2018 ein so tolles Gespräch mit dessen Regisseur Warwick Thornton führen durften und dessen damaliger Festival-Beitrag, Sweet Country, gerade im Vergleich zu seinem neusten Werk, so ein verdammt guter Film war.
Dieser Abnehmpillen-Horrorfilm aus Australien hat es sowohl aufs Sundance Film Festival als auch auf die Berlinale 2026 geschafft. Warum aber, das wissen wir nicht. Daniel und der Kaffeemann sahen darin nur ein schon mehrmals wiederaufgewärmtes Mikrowellengericht, wie ein halbgar aufgetischter Versuch, The Substance und It Follows ohne eigene Würze irgendwie zu vermengen.
Besonders bei Sundance war die Midnight-Sektion für uns während vergangener Festival-Besuche immer eine verlässliche Goldgrube. Nicht so 2026, denn dieses Jahr erlebte Daniel ausgerechnet in dieser Kategorie zwei seiner größten Enttäuschungen des Programms. Die blutige Kindersendungs-Parodie Buddy ist zwar immerhin noch kurzweilig erträglich, der Podcast-Horrorfilm Undertone von A24 hingegen langweilt auf allen Ebenen. Außerdem hat auch die Berlinale 2026 mit Nightborn (Yön Lapsi) und Sleep No More (Monster Pabrik Rambut) zwei nicht so begeisternde Genre-Beiträge zu diesem Filmmenü-Podcast der Festival-Horror-Flops beigesteuert.
Eine Frau gibt sich im 17. Jahrhundert als Mann aus und Sandra Hüller spielt auch genau das mit vielen Nuancen, anstatt einfach nur plumpe Männerklischees zu Mimen. Nicht nur wir sind voll des Lobes für ihres Performance, der Berlinale 2026 war diese anspruchsvolle Darbietung einen Silbernen Bären für die beste Schauspielleistung des Festivals wert. Grund zu doppelter Freude: Der Film Rose ist auch sonst sehr gut, finden Daniel und der Kaffeemann!
Der Kaffeemann und Daniel hätten den Goldenen Bären der Berlinale 2026 ja lieber an Everybody Digs Bill Evans verliehen als an Gelbe Briefe, immerhin hat die Jury das kunstvolle Musik-Biopic rund um den legendären Jazz-Virtuosen aber mit dem Silbernen Bären für die beste Regie prämiert. Spätestens sobald ein Kinostart feststeht, solltet ihr euch diesen wunderbaren und wunderschönen Film von Grant Gee unbedingt fest vormerken.
Bereits eine Woche bevor Regisseur İlker Çatak für seinen neuen Film den Hauptpreis der Berlinale 2026 entgegennehmen durfte, haben Daniel und der Kaffeemann bereits diesen Filmkritik-Podcast hier über Gelbe Briefe aufgenommen. Anstatt eines Goldenen Bären gibt‘s von den beiden jedoch nur ihrerseits gelbe und blaue Briefe, denn wir sind von diesem Versuch, viel wichtiges zu sagen und es doch nie so wirklich zu benennen, rundum schwer enttäuscht. Obwohl, auch das sei betont, Gelbe Briefe nur rein handwerklich betrachtet tatsächlich eigentlich ein sehr guter Film geworden ist.
Moscas, internationaler Titel ist Flies, kann froh sein, dass bei unserem Berlinale-Besuch 2026 nicht auch noch ein paar Fliegen im Kinosaal herumschwirrten. Die hätten angesichts dieses zwar nicht gänzlich schlechten, aber leider doch sehr langweiligen Festival-Beitrags rasch unsere volle Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Sommelière Isabel hat genug vom feinen Restaurant in São Paulo, dessen Besitzer ihre Auswahl echter brasilianischer Weine nicht zu schätzen weiß. Sie stiehlt heimlich Abend für Abend kistenweise Flaschen aus dem kaum angerührten Bestand ihres Arbeitsplatzes und plant, ihre eigene Weinbar zu eröffnen. Trotz vieler Hürden für die Protagonistin, deren Traum sich immer wieder mit den vor allem finanziellen Grenzen der Realität konfrontiert sieht, ist Isabel für Daniel und den Kaffeemann ein sehr willkommener, unkomplizierter, schön gefilmter und vor allem stark geschauspielerter Feel-Good-Film in authentischen Kulissen auf der Berlinale 2026 gewesen.
Das Beste an At the Sea von der Berlinale 2026 ist, dass Daniel anlässlich dessen noch einmal auf das viel bessere Entzugsdrama The Outrun verweisen kann. Der hier betrachtete Film hingegen ist nur mal wieder ein langweiliger Versuch, uns normalen Menschen näherzubringen, wie ach so schwer doch das Leben sehr wohlhabender Erfolgs-Künstlerfamilien ist, die jetzt vor so schweren Entscheidungen stehen, wie ob sie ihre riesige Villa am Strand nun verkaufen sollen oder nicht. Überzeugend sind hier nur Schauspieler*innen wie Amy Adams, Rainn Wilson und Murray Bartlett in den Hauptrollen - was die leeren Bilder und wirkungslosen Konzepte des Films drumherum nur noch bedauerlicher macht.
In The Moths and the Flame begleitet Regisseur Kevin Contento in Pahokee, Florida, eine Gruppe junger Männer, die gerade Väter geworden sind oder kurz davorstehen. Zwischen Alltagsgesprächen, kleinen Neckereien und viel Herumhängen entsteht ein persönlicher, naher Blick auf das Leben zwischen Verantwortung, Perspektivlosigkeit und Kleinstadt-Trägheit. Ein experimenteller Hybrid aus Fiktion und dokumentarischem Filmemachen. Doch das Ergebnis wirkt über weite Strecken so, als hätte in vielen der ellenlangen Szenen jeweils ein guter Kurzfilm einfach vergessen, in den richtigen Momenten aufzuhören.
Eine schwerreiche Familie mit inzestuösen Gewohnheiten in patriarchalen Strukturen wird durch Pläne eines Sohnes erschüttert, zu seiner neuen Freundin ziehen zu wollen. Ein Flaschenöffner für kleine bis große Intrigen, sich entfaltende Geheimnisse, viel exzentrisches Verhalten und Mord. Die illustre MUBI-Produktion Rosebush Pruning ist für Daniel und den Kaffeemann eine der wenigen positiven Überraschungen auf der Berlinale 2026 gewesen.
Wir haben Regisseur Paul Negoescu zum ersten Mal 2009 im Rahmen unserer Interviewserie Short Talks getroffen. In diesem Zeitraum hatte er es drei Mal hintereinander in den Wettbewerb der Berlinale-Kurzfilme geschafft. Auch uns konnte er stets mit seinen authentisch inszenierten, kurzweilig unterhaltsamen, wie aus dem Leben rumänischer Familien gegriffenen Shorts sehr überzeugen. Obwohl thematisch mehr ein Langfilm für Kinder, hat uns sein diesjähriger Berlinale-Generations-Beitrag 2026, Atlas des Universums (Atlasul universului) ähnlich überzeugt - mitunter sogar charmant an ein legendäres Werk Abbas Kiarostamis’ erinnert.
Pandemie-Albtraum trifft Western - aber A Prayer for the Dying hat sich noch viel stärker einer anderen Parabel verschrieben, in der Schuldgefühle und seelische Qualen für einen Soldaten nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg verarbeitet werden. Der Kaffeemann und Daniel fanden das auf der Berlinale 2026 zu Beginn noch gut… am Ende aber leider nicht mehr.
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Dieser Podcast wurde von Patrick aus Hürth & Daniel in Hürth aufgenommen.


