The Mandalorian war einst als Zugpferd von Disney+ angetreten, um den damals neuen Streaming-Dienst erfolgreich starten zu lassen, aber auch all die Star-Wars-Fans wieder zu versöhnen, die der Konzern selber mit seinen hauseigenen Filmen aus einer “weit, weit entfernten Galaxis” zuvor enttäuscht und massiv frustriert hatte. Der damalige Lichtblick sollte jedoch mit Staffel 2 seinen Zenit erreichen, schon in Staffel 3 erschütternd schnell verglimmen. Trotz putzigem “Baby Yoda”. Der Kinofilm The Mandalorian & Grogu bestätigt leider, dass auch Jon Favreau und Dave Filoni im immer ausgelutschter und belangloser wirkenden Star-Wars-Universum längst nichts cooles, spannendes, packendes und schon gar nichts erzählenswertes mehr einfällt. Parallel dazu wirkt ihr filmhandwerk auch immer statischer, wirken digitale Hintergründe wieder so plump platziert und reale Kulissen so leblos ausgeleuchtet wie wir es vorher nur aus der Prequel-Trilogie von George Lucas so von Star Wars kannten. - Eine traurige Bestandsaufnahme im OverExposition-Podcast.

