Filmmenü - Mortal Kombat trägt Prada 2, Mercy, Thrash, Balls Up & Reminders of Him
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, das 2x2+4 auftischt. Denn nachdem Patrick und Daniel die Sequels Mortal Kombat 2 und Der Teufel Trägt Prada 2 durchgesprochen haben, wird über Mercy, Thrash, Balls Up und Für Immer Ein Teil Von Dir: Reminders of Him eher durchweg erbrochen. Na dann: Guten Appetit!
Zeitangaben der im Podcast rezensierten Filme:
(00:00:35) Mortal Kombat 2
(00:10:29) Der Teufel Trägt Prada 2
(00:30:27) Mercy
(00:45:59) Thrash
(00:47:49) Balls Up
(00:49:46) Für Immer Ein Teil Von Dir: Reminders of Him
Wir umreißen die Handlungen der Filme im Podcast in der Regel nur sehr allgemein, ohne zu viele Details oder große Überraschungen vorwegzunehmen. Nur bei den Rezensionen von Thrash und Reminders of Him gibt es milde bis größere Spoiler - die den meisten von euch bei diesen zwei Filmen sicherlich egal sind.
Links & Videos zur Filmkritik
Mortal Kombat 2:
Robert & Daniel in Die Letzte Filmkritik über Mortal Kombat
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, das 2x2+4 auftischt. Denn nachdem Patrick und Daniel die Sequels Mortal Kombat 2 und Der Teufel Trägt Prada 2 durchgesprochen haben, wird über Mercy, Thrash, Balls Up und Für Immer Ein Teil Von Dir: Reminders of Him eher durchweg erbrochen. Na dann: Guten Appetit!
Ein asiatischer Film mit Martial-Arts-Kämpfen darf auf der Berlinale scheinbar nicht fehlen. Doch wo The Old Woman With the Knife vergangenes Jahr eher konservativ das Übliche bot, ist Ghost in the Cell ein ungewöhnlicher Mix aus Action, Horror, Gefängnisfilm und sogar mit etwas gesellschaftspolitischer Kritik garniert. Manchmal zu albern für unseren Geschmack - aber dennoch sehr unterhaltsam und eben nicht einfach nur wieder mehr vom Selben. Wohl auch deswegen war der Film bereits im Januar auch beim Sundance Film Festival im Programm.
Der Look, The Rock, das Setting, eigentlich alles an The Smashing Machine ist einfach sehr gut. Auf der anderen Seite hat Regisseur Benny Safdie hier jedoch nur die aus der gleichnamigen Dokumentation und Archivmaterial übermittelte MMA-Welt nachgebildet, seine Titelfigur Mark Kerr darin lebensecht nachgestellt. Das Ergebnis erinnert an ein typisches Modellauto in der Vitrine von Großeltern. Sieht sehr liebevoll gemacht aus, aber gespielt wird damit nicht.
Mixed Martial Arts mag populär sein - dieser Martial-Arts-Film mit dem Versuch, eine ungewohnte Mischung aus Setting, Handlung und Tonalität zu bieten, dürfte hingegen (wenn überhaupt) erst im Angebot von Streaming-Abos eure Beachtung finden. Kung Fu in Rome aka Forbidden City aka La città proibita könnt ihr aber auch getrost verpassen, denn selbst die Kampfszenen sind in diesem unausgegorenen Mix nur gehobener Durchschnitt.
Zwei Stunden lang versucht Kyu-dong Min mit The Old Woman with the Knife aus Südkorea eine verworrene Rachegeschichte à la Park Chan-wook zu erzählen, aber gleichzeitig auch Action wie aus John Wick oder Ballerina zu bieten. Beides gelingt… so eher durchschnittlich. Auf der Berlinale 2025 haben Daniel und der Kaffeemann sich doch sehr gewundert, warum ausgerechnet dieser Film es ins Programm geschafft hat.
Karate Kid: Legends verspricht Legendenstatus - zumindest über seine Protagonisten. Innerhalb des Gefüges bisheriger Filme der Reihe und ihrer Cobra-Kai-Serienauskopplung, wundern Patrick und Daniel sich doch sehr, wer außer Ralph Macchios Originalcharakter hier eine Legende sein soll. Ansonsten ist dieses Sequel allerdings auch nur mittelprächtig.
Stark inszeniertes Martial-Arts-Ballett aus Hongkong in detailreichen Kulissen: City of Darkness sollten alle Action-Freunde, für die Kämpfe nicht völlig realistisch sein müssen, im Kino sehen. Dass der historische Schauplatz Kawloon Walled City dafür zwar fantastisch nachgebaut wurde, thematisch aber viel mehr zu bieten gehabt hätte, ist zu verschmerzen. Daniel liefert euch deswegen ein paar mehr Hintergründe darüber, hier in Die Letzte Filmkritik.
Teil eins war eine von Daniels ersten DVDs, trotzdem hat er sich nie ein direktes Sequel zu Gladiator gewünscht. 24 Jahre später startet Gladiator II einfach trotzdem in den Kinos. Ohne Russell Crowe, wieder von Ridley Scott, aber ausdrücklich einstimmig ohne unsere Empfehlung. Denn auch Patrick aus Hürth hat nicht zuletzt die glaubwürdigere Inszenierung der Arenakämpfe aus dem Vorgänger sehr vermisst.
Monkey Man ist als Regie-Debüt und Action-Revenge-Movie das beeindruckende Ergebnis von Dev Patels Verlangen, ihm zugewiesene Rollenklischees zu überwinden. Gleichzeitig hat er einen äußerst brutalen Film gemacht, dessen Kultur und Settings vielen sonst nur aus fröhlich-bunten Bollywood-Produktionen bekannt sein dürften. Eine aufrichtige Integration von Hijra, die nicht bloß Deko-Figuren am Rande bleiben, kann Daniel darüber hinweg trösten, dass aktuelle politische Verhältnisse Indiens nur in Form fiktiver Schergen repräsentiert werden.
Während Patrick schon seit Kindheitstagen Fan des Kultfilms Road House von 1989 ist, hat Daniel den so richtig am Stück erst jetzt gesehen. Und zwar wohlgemerkt nach dem aktuell neu bei Amazon Prime veröffentlichten Remake, was nur noch mehr zur allgemeinen Konfusion beigetragen hat, die Road House von 2024 ohnehin auslöst.
Unsere Überschrift ist nicht ohne Grund ins Englische abgedriftet, denn dass Wrestling-Biopics eine starke Familienkomponente haben, ist wohl keine Seltenheit. Hier hören die Gemeinsamkeiten zu bereits erschienenen Filmen aber auch schon auf, denn The Iron Claw erzählt die dramatische Geschichte der Von-Erich-Dynastie, die selbst gemessen an der oft illustren, manchmal brutalen und häufig ins Abstruse abdriftenden Wrestling-Welt als ernsthafte Familientragödie ihresgleichen sucht.
Optisch klar inspiriert von den Spider-Verse-Filmen, versucht Mutant Mayhem, den Teenage Mutant Ninja Turtles zum wiederholten Male auf großer Leinwand neues Leben einzuhauchen. Mit Seth Rogan und Evan Goldberg als Autoren ist das nur bedingt gelungen, finden unsere alten Kindheits-Turtles-Fans Daniel & Patrick.
Nicht nur Stallone fehlt in Creed III, auch stilistisch und erzählerisch hat der neunte Film im Rocky-Universum beziehungsweise dritte Teil der jetzigen Creed-Trilogie nicht den nötigen Punch, um Patrick und Daniel im positiven Sinne umzuhauen.
Erst Loki, dann Spider-Man, jüngst Doctor Strange. Ja, Marvel hat sich an der Multiversumsthematik im Kino und bei Disney+ zuletzt ganz schön festgebissen. Und wer macht es mit Everything Everywhere All At Once als beeindruckende Indie-Produktion mit viel weniger Geld beinahe unendlich viel besser? Natürlich A24 mit zwei Daniels als Regisseuren und ironischer Weise tatsächlich den fürs MCU so prägenden Russo-Brüdern als Produzenten.
Ein paar absurd brutale Fatalities und Sub-Zeros coole Eisfähigkeiten sind nicht genug, um über mäßig inszeniertes Gekloppe und noch viel mäßiger geschriebenen Restfilm drumherum hinwegzusehen. Robert bereut sogar, irgendeinen Preis knapp unter 4 Euro für die Neuverfilmung von Mortal Kombat ausgegeben zu haben.
Ein chinesischer Comic-Held mit viel Martial-Arts-Talent und irgendwelchen magischen Ringen schließt sich der Riege künftiger Avengers an. Auf dem Weg dahin soll uns seine Origin-Story im Film Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings für künftige Abenteuer mit ihm begeistern. Das gelingt Marvel sogar… anfangs.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü mit abgestandener chinesischer Vorspeise (Disneys Mulan), jeder Menge After, illegalen Superpillen für die Verdauung (Project Power) und einem mörderischen Verräter als Überraschungsgast (Il Traditore).
Wenn eine WWE-Produktion beim Sundance Film Festival vorgeführt wird, kann es sich ja schon mal nicht um den x-ten Teil von The Marine handeln. Fighting With My Family ist tatsächlich ein interessantes Biopic, das authentisch rüberkommt und gleichzeitig in einer Liga mit den besseren Indie-Dramen kämpft.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü mit großen Oscar-Chancen. Unsere Empfehlung der Woche (The Favourite) wurde heute nämlich gleich mehrfach in der ansonsten doch höchst fragwürdigen Selektion offizieller Academy-Award-Nominierten des Jahrgangs 2018/19 genannt.
Netflix strahlt und glüht und glänzt und glitzert mit der hervorragenden zweiten Staffel von GLOW. Wrestling-Fan Patrick aus Hürth und Daniel brauchen im Podcast nicht in den Ring zu steigen, denn hier sind sie einer Meinung.
Mit Glow & Gypsy starten zwei neue Netflix-Serien, bei denen jeweils sehr unterschiedliche Frauentypen im Mittelpunkt stehen. Jan-Michael & Daniel haben sich sowohl das bunte Damen-Wrestling als auch Naomi Watts als Psycho-Psychiaterin vorab angesehen.
Der Teufel Trägt Prada 2:
Die Letzte Filmkritik über Freakier Friday
Mercy:
Daniels Filmkritik-Artikel zu Mercy bei Golem
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, das 2x2+4 auftischt. Denn nachdem Patrick und Daniel die Sequels Mortal Kombat 2 und Der Teufel Trägt Prada 2 durchgesprochen haben, wird über Mercy, Thrash, Balls Up und Für Immer Ein Teil Von Dir: Reminders of Him eher durchweg erbrochen. Na dann: Guten Appetit!
In Der Heimatlose kehrt ein Mann auf eine Insel zurück und behauptet, dort aufgewachsen zu sein – worauf die Dorfgemeinschaft seine Identität in einem amtlichen Gerichts- und Erinnerungsspiel infrage stellt. Der Frage nach Wahrheit, Lüge und Zugehörigkeit geht Regisseur Kai Stänickes Debüt-Langfilm wie ein pseudotiefsinniges Theaterexperiment nach, das seine Bedeutung mit solch prätentiöser Penetranz vor sich herträgt, dass die 122 Minuten elend anstrengend werden. Für uns der filmische Tiefpunkt des diesjährigen Festivals!
Karla erzählt die wahre Geschichte eines mutigen Mädchens, das Anfang der 1960er Jahre ihren eigenen Vater wegen Missbrauchs vor Gericht brachte. Es war der erste Fall in Deutschland, bei dem sich ein Kind gegen Gewalt im Elternhaus mithilfe der Justiz zur Wehr setzte, lange bevor Prügelstrafen, sexueller Missbrauch und Kinderrechte in der öffentlichen Wahrnehmung, auch vor dem Gesetz, so gesehen wurden, wie es heute dank vieler positiver Entwicklungen im Allgemeinen der Fall ist. Die Verfilmung hätte eindringlicher sein müssen, auch schauspielerisch fehlt es an Facetten. Dennoch haben wir uns an das Grundthema und die Heldin im Mittelpunkt gerne heranführen lassen, da sie exemplarisch für vieles steht, das es braucht, um strukturelle Ungerechtigkeiten zu durchbrechen.
Auf einen Geschworenen prasseln vor Gericht nicht nur Zweifel an der Schuld des Angeklagten ein. Er hegt sogar den schlimmen verdacht, wahrscheinlich selbst Schuld am Tod jener jungen Frau zu haben, um deren vermeintliche Ermordung es im Prozess geht. Clint Eastwoods womöglich letzter Kinofilm als Regisseur beginnt mit einer verzwickten moralischen Frage. Er erzählt von diesem Punkt aus in Juror #2 aber insgesamt zu wenig spannendes.
Von True-Crime-Faszination bis zu Darkweb-Mythen verwebt Red Rooms: Zeugin des Bösen viel reale Schrecklichkeit und auch etwas grausame Fantasie zu einer vielschichtigen Charakterstudie, die sich erst nach und nach sehr spannend für uns Zuschauende entfaltet. Im Online-User-Namen der Hauptfigur steckt ein Schlüssel zum tieferen Verständnis des Films - wie wir in dieser Rezension mit viel Interpretation, samt separatem Spoiler-Teil über das Filmende sowie dessen Bedeutung, herausstellen.
Just Mercy hätte eine übertrieben glorifizierende, überdramatisierte Hollywood-Version über die wahre Geschichte eines Anwalts werden können, der sich für ungerecht behandelte Todeskandidaten und gegen die von Rassismus durchtränkte US-Justiz Ende der 80er einsetzt. Bryan Stevenson, den Fall Walter McMillian und die Gründung der Equal Justice Initiative getreu den Fakten, fast schon ernüchternd nahbar zu inszenieren, ist die große Stärke dieser bemerkenswerten Justizbiografie.
Thrash:
Die Letzte Filmkritik - Crawl
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, das 2x2+4 auftischt. Denn nachdem Patrick und Daniel die Sequels Mortal Kombat 2 und Der Teufel Trägt Prada 2 durchgesprochen haben, wird über Mercy, Thrash, Balls Up und Für Immer Ein Teil Von Dir: Reminders of Him eher durchweg erbrochen. Na dann: Guten Appetit!
In Fear Below trifft ein skrupelloser Gangster mit seinen Schergen auf ein ungewöhnlich großes Bullenhai-Exemplar, das die Bergung wertvoller Ware aus einem Fluss erschwert. Die dafür beauftragte Tauchcrew arbeitet mit rustikalen Gerätschaften, denn dieser ungewöhnliche Genremix spielt im Australien der 40er Jahre. Nichts davon ist überzeugend umgesetzt, aber eins hat Loorie und Daniel dann doch wie gebannt zusehen lassen: Ständig verschwanden bei Dialogen kleine Fliegen in den Mündern nichts ahnender Schauspieler*innen.
So sehr Something in the Water sich auf seinen Werbepostern auch versucht als spannender Haifisch-Monsterfilm zu verkaufen - das ist er nun mal überhaupt nicht. Wie einen generisch gefilmten Schwimmkurs inszeniert Hayley Easton Street ihre Hauptfiguren im Meer treibend und sich immerzu gegenseitig anzickend, ungeachtet ihrer lebensbedrohlichen Situation, allein auf hoher See. Und der Hai? Sagt nur sporadisch ab und zu mal kurz “Hi”.
Als regelmäßiges Format hat unser Filmmenü unlängst ausgedient, da wir bewusst wieder häufiger nur einzelne Podcasts zu den Filmen, die uns überhaupt auch wirklich genug Gesprächspotenzial bieten, machen wollen. Kandidaten wie in dieser Ausgabe Expend4bles, Retribution, Doggy Style, Joy Ride, My Big Fat Greek Wedding 3, Meg 2, The Nun II, Joy Ride - The Trip und A Haunting in Venice enthalten zu wenig Substanz für eine sinnvolle Rezension nach unseren Vorstellungen - und dass es sich dabei größtenteils um Fortsetzungen ohnehin schon mauer Vorgängerfilme handelt, ist sicherlich kein Zufall. Hier gibt’s deswegen jetzt gesammelt Daniels Kurzurteil, das eher als schnelle Erklärung dafür dienen soll, weshalb uns diese Filme für einen eigenen “Die Letzte Filmkritik”-Podcast nicht interessant genug erschienen und ihr manche von ihnen pauschal einfach lieber meiden solltet.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, das mit einer Kinderserien-Adaption herrlich bizarr überrascht, uns in beklemmenden Unterwasserhorror entführt und bei Netflix zwischen zwei Farne schauen lässt.
"Ins Kino rein, aus dem Kino raus... FISCHKUTTER!" - So würden Patrick aus Hürth und Daniel ihr Urteil über den Monsterhaifischfilm Meg mit Jason Statham formulieren, wären sie der Rapper Haftbefehl.
Balls Up:
Für Immer Ein Teil Von Dir - Reminders of Him:
Die Letzte Filmkritik - All das Ungesagte Zwischen Uns: Regretting You
Die Letzte Filmkritik - Nur Noch Ein Einziges Mal: It Ends With Us
Alle After-Rezensionen der gesamten Filmreihe bei Die Letzte Filmkritik
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Dieser Podcast wurde von Daniel Pook & Patrick aus Hürth bei Patrick in Hürth aufgenommen.


