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Horror-Filmmenü - Nightborn, Sleep No More, Undertone & Buddy

Horror-Filmmenü - Nightborn, Sleep No More, Undertone & Buddy

Besonders bei Sundance war die Midnight-Sektion für uns während vergangener Festival-Besuche immer eine verlässliche Goldgrube. Nicht so 2026, denn dieses Jahr erlebte Daniel ausgerechnet in dieser Kategorie zwei seiner größten Enttäuschungen des Programms. Die blutige Kindersendungs-Parodie Buddy ist zwar immerhin noch kurzweilig erträglich, der Podcast-Horrorfilm Undertone von A24 hingegen langweilt auf allen Ebenen. Außerdem hat auch die Berlinale 2026 mit Nightborn (Yön Lapsi) und Sleep No More (Monster Pabrik Rambut) zwei nicht so begeisternde Genre-Beiträge zu diesem Filmmenü-Podcast der Festival-Horror-Flops beigesteuert.

Daniel & der Kaffeemann rezensieren in diesem Filmmenü-Podcast:

  • Nightborn (Yön Lapsi) (00:02:51)

  • Sleep No More (Monster Pabrik Rambut) (00:10:35)

  • Undertone (00:20:46)

  • Buddy (00:32:21)


Wir verraten in diesem Podcast allgemeingehalten und ohne zu viele Details manchmal auch Aspekte der späteren Handlungsverläufe, enthüllen aber nie zu viel, um damit unerwartetes zu spoilern.


Links & Videos zur Filmkritik


Nightborn (Yön Lapsi):

Nightborn (Yön Lapsi) auf der offiziellen Berlinale-Website


Unsere Filmkritik zu „Nightborn“ kurz zusammengefasst:

Nightborn ist ein britisch-finnischer Waldhaus-Horror über ein Paar, das aus London in ein renovierungsbedürftiges Anwesen im tiefen nordeuropäischen Wald zieht und das die Geburt seines ersten Kindes schnell bereuen wird. Trotz eingewobener Folklore viel zu vorhersehbar und albern, ohne Atmosphäre aufzubauen oder mehr als nur ein plakativer Lückenfüller für den Horror-Streaming-Dienst Shudder zu sein. Entsprechend spritzt immerhin viel Blut - sei es auch oft nur ins Gesicht von Rupert Grint.

Autor: Daniel Pook


Sleep No More (Monster Pabrik Rambut):

Sleep No More (Monster Pabrik Rambut) auf der offiziellen Berlinale-Website


Unsere Filmkritik zu „Sleep No More“ kurz zusammengefasst:

Ein südostasiatisches „Creature Feature“ rund um Todesfälle unter Arbeiter*innen einer Fabrik für Perücken und Prothesen. Die an sich löblichen Practical Effects und eine systemkritische Grundmessage werden durch die unvorteilhafte Inszenierung in Sachen Beleuchtung, Regie und im Schnitt sabotiert.

Monster, Gore-Effekte und Masken sind vorhanden, werden jedoch so plump und hell vor der Kamera präsentiert, dass ihre Wirkung verpufft. Dazu kommt ein seltsamer Eindruck von Jugendfilm, aufgrund der überartikuliert ausführlichen Dialoge, die viel zu viel noch einmal wörtlich erneut erklären. Im starken Kontrast zum hohen Gewaltgrad von Sleep No More, der alles andere als kindergerecht ist.

Autor: Daniel Pook


Undertone:

Undertone auf der offiziellen Sundance-Website


Unsere Filmkritik zu „Undertone“ kurz zusammengefasst:

Für Daniel vielleicht die größte Sundance-Überraschung 2026, allerdings im negativen Sinne: ein A24-Horrorfilm, der sich anfühlt, als wäre es nur ein weiterer der eher schwächeren Blumhouse-Filme. Formelhaft, spannungsarm und am allerschlimmsten: Aus der Prämisse, ein Podcast-Horrorfilm zu sein, holt Undertone so gut wie gar nichts raus. Gar im Gegenteil, denn so wenig überzeugend wie die Situation, dass da den Film über authentisch gepodcastet wird, umgesetzt wurde, können gerade wir als reale Podcaster die volle Laufzeit über nur entgeistert mit unseren Köpfen schütteln.

Autor: Daniel Pook


Buddy:


Unsere Filmkritik zu „Buddy“ kurz zusammengefasst:

Genau genommen das Highlight in diesem Filmmenü, aber mitnichten ein wirklich guter Film: Buddy ist der Star einer Kindersendung im Stil von Barney oder den Teletubbies, entpuppt sich in seiner kunterbunten TV-Set-Welt jedoch als dämonischer Mörder im Dinokostüm. Was sich als extrem überzeichnete Satire mit hohem Fun-Faktor darstellen möchte, wirkt jedoch sehr schnell redundant und zu gezwungen auf einen einzigen, nicht mal mehr wirklich neuen Gag gestützt: “Haha, stell dir vor, eine für Kinder konzipierte Figur macht krasse Sachen”.

Eine Web-Serie oder Kurzfilme, in kleiner Dosis auf die besten Momente konzentriert, hätten Buddy garantiert besser zu Gesicht gestanden. So ist das hier nur ein starbesetztes One-Trick-Pony, das als Film in voller Länge (von immerhin nur 95 Minuten) jeden langweilt, der nicht imstande ist, sich eineinhalb Stunden lang immer wieder über den gleichen Witz kaputtzulachen.

Autor: Daniel Pook



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Dieser Podcast wurde von Daniel Pook mit dem Kaffeemann auf der Berlinale in Berlin aufgenommen.

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