OverExposition: Indiana Jones & das Rad des Schicksals - Spoilerkritik
Indiana Jones ist alt. Schon wieder! Und schafft es in seinem fünften Teil auch, die meisten anderen Kernkritikpunkte am Vorgänger Königreich des Kristallschädels leicht abgeändert nur zu wiederholen. Ein würdiger letzter Akt ist Rad des Schicksals nicht, denn Regisseur James Mangold hat sich hier offenbar mehr an seinem Action-Flop Knight & Day orientiert anstatt Einflüsse von Logan oder Walk the Line geltend zu machen. Als letzten Akt einer tattrig gewordenen 80er-Ikone, die heute nicht mehr in ihre Filme von damals passen würde, hätten Indy und Harrison Ford eigentlich einen atmosphärischeren, spannenderen, stilvoller inszenierten, gerne auch ruhigeren Film verdient gehabt.
Originalbild: Indiana Jones & das Rad des Schicksals / © Paramount Pictures (2023)
In dieser Spoilerkritik spoilern wir wenig überraschend von Anfang an alles, was spontan ins Gespräch passt. Wer trotzdem zuhört ist selber Schuld.
Kinozuschauer waren vor dem Aufstieg von Odyssee und Spider-Man ganz besessen von Obsession und den Backrooms. Zwei Filme von Langfilm-Newcomern, die mit verhältnismäßig sehr wenig Geld produziert wurden, deren Einspielergebnisse dennoch reihenweise Hollywood-Großproduktionen in den Schatten stellen konnten. Wie passend, dass wir als dritten, aktuelleren Film diese Woche noch den starbesetzten Dino-Murks The End of Oak Street rezensieren…
Wir haben bei Die Letzte Filmkritik schon so viele unterschiedlich benannte Formate, dass wir jetzt mal ganz darauf verzichten wollen. Endlich wieder regelmäßig, werden Patrick & Daniel als neue Haupt-Show dieses Podcasts - einfach nur unter einer großen Überschrift - über zuletzt gesehenes drauf los reden. So zum Beispiel heute über Spider-Man: Brand New Day, Supergirl & Disclosure Day!
Während sich fast alle anderen Kritiker dieser Welt in ihrem euphorisch positiven Gemeinschaftsurteil über Christopher Nolans Homer-Adaption Die Odyssee freudentränend in den Armen liegen, herrscht ausgerechnet beim sonst so häufig einigen Duo Daniel Pook und Patrick aus Hürth Unstimmigkeit über eben selben Film.
The Mandalorian war einst als Zugpferd von Disney+ angetreten, um den damals neuen Streaming-Dienst erfolgreich starten zu lassen, aber auch all die Star-Wars-Fans wieder zu versöhnen, die der Konzern selber mit seinen hauseigenen Filmen aus einer “weit, weit entfernten Galaxis” zuvor enttäuscht und massiv frustriert hatte. Der damalige Lichtblick sollte jedoch mit Staffel 2 seinen Zenit erreichen, schon in Staffel 3 erschütternd schnell verglimmen.
Es hat Daniels gesamtes Leben lang gedauert, dem alten He-Man-Realfilm von 1987 einen neuen Versuch folgen zu lassen, Masters of the Universe mit echten Schauspielern wieder ins Kino zu bringen. Die moderne Adaption des Spielzeug- und Zeichentrickserien-Universums rund um den schwertschwingenden Helden, der “Ich habe die Kraft” ruft, orientiert sich näher an den Wurzeln des Franchises als noch zuvor der Film mit Dolph Lundgren. Und ist deswegen umso frustrierender, weil sie diese Linie dann doch ganz und gar nicht durchzieht.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, das 2x2+4 auftischt. Denn nachdem Patrick und Daniel die Sequels Mortal Kombat 2 und Der Teufel Trägt Prada 2 durchgesprochen haben, wird über Mercy, Thrash, Balls Up und Für Immer Ein Teil Von Dir: Reminders of Him eher durchweg erbrochen. Na dann: Guten Appetit!
Vom Ehepaar Mona Fastvold und Brady Corbet, gedreht auf 35mm Kodak-Analogfilm, eine historische Geschichte. Was könnte da schief gehen? Gar nicht so viel. The Testament of Ann Lee ist nach Der Brutalist der nächste höchst sehens- und auch hörenswerte Kinofilm des Duos. Und mit Sicherheit einer der Filme, den viele von euch trotzdem verpassen würden, hätten Patrick & Daniel euch nicht lobend darauf hingewiesen.
An Das Drama scheiden sich viele Geister… nur Patrick und Daniel nicht. Sie sind sich einig, dass der Film zwar so hochwertig präsentiert wird, wie von A24 gewohnt. Und ihm doch viel dazu fehlt, mit seinen Grundideen in sich selbst stimmig zu funktionieren.
Zum ersten Mal verweilt die mit 28 Days Later gestartete Reihe von Danny Boyle und Alex Garland von Film zu Film im selben Zeitfenster und erzählt den Vorgängerfilm nahtlos weiter. Und so setzen auch Patrick und Daniel ihre Rezension derselben über 28 Years Later: The Bone Temple in diesem Podcast fort. Mit milden Spoilern der allgemeinen Handlungsverläufe, ohne dabei jedoch zu sehr ins Detail zu gehen.
Im ersten Teil musste Familie Garrity in einen Bunker flüchten, dann kam der Weltuntergang. Greenland 2 schickt sie wieder raus aus der Schutzherberge und erneut auf strapaziöse Suche nach einer neuen Heimat. Alles nun viel größer, teurer produziert und nicht mehr so bodenständig wie noch im Vorgänger, der deswegen deutlich besser ist. Das Sequel macht ein paar Dinge aber auch wieder ganz gut, taugt somit erneut als ordentlicher Katastrophenfilm für zwischendurch.
Vater Joseph Jackson wird im biografischen Musikfilm Michael als profitgetriebener Geschäftsmann gezeigt, der seinen Sohn mehr als Zugpferd fürs Familienunternehmen wahrgenommen hat, anstatt zuerst einmal als Menschen. Ganz in diesem Sinne geht auch eine heutige Gruppe von Nachlassverwaltern und noch lebenden Jackson-Familienmitgliedern bei dieser Verfilmung mit dem King of Pop als Kunstfigur um. Im ausführlichen OverExposition-Podcast stellt Daniel (mit Spoilern) aber auch fest, dass Michael Jackson selbst hier wohl so perfekt besetzt wurde, wie das bei kaum einem anderen Biopic überhaupt möglich wäre. Und dass der Kinofilm in Teilen nicht ganz freiwillig genau da aufhört, wo selbst mit Wohlwollen einiges hätte sehr weird werden müssen…
Können Menschen überhaupt noch global zusammenarbeiten, um ihre gemeinsame Existenz zu retten? In Der Astronaut: Project Hail Mary müssen sie das, angesichts der drohenden Auslöschung durch eine Anomalie aus dem All. Aneinander zu verstehen, zu helfen und die Hände zu reichen, wird aber auch weit darüber hinaus im Laufe der großen Weltraummission des Films von zentraler Bedeutung sein. Daniel vergleicht Roman, Hörbuch und Film miteinander in unserem Podcast mit separatem Spoiler-Teil.
Der Super Mario Galaxy Film heißt zwar so, setzt aber nicht wirklich das Geschehen oder den gestalterischen Witz der beiden gleichnamigen Jump’n’Runs um. Stattdessen gibt’s einen inhaltlich beliebig zusammengestellten Mix von allerhand Nintendo-Figuren und Elementen aus diversen Mario-Games - mit dem “Humor” der Minions. Optisch stimmig, kaschiert Illuminations Galaxy immerhin mit Cameos und Gimmicks für Mario-Fans, dass hier einfach nur reizlos Social-Media-Reels für Kinderzielgruppen aneinandergereiht werden.
Muriel d'Ansembourgs Debütfilm Truly Naked hat uns auf der Berlinale 2026 in jeder Hinsicht begeistert. Vielschichtig und authentisch behandelt das Werk sensible Themen - ein Heranwachsender arbeitet als Assistent und Kameramann für seinen Vater, der Amateurpornos produziert. Gleichzeitig entdeckt der Junge seine erste wahre Liebe, was in ihm zunehmend Konflikte auslöst. Ein exzellenter Film mit perfekter Balance aus realem Look und verdichteter, effektiv aufgebauter Handlung.
Ein Mann stürmt in Good Luck, Have Fun, Don’t Die ein amerikanisches Diner, behauptet, aus der Zukunft zu kommen - und erklärt den verdutzten Gästen, dass Social Media, Smartphones, vor allem jedoch Künstliche Intelligenz die Menschheit bald in den Untergang führen werden. Nur eine zufällige Gruppe Restaurantbesucher*innen könne nun helfen, das zu verhindern. Eine herrlich absurde Zeitreise-Prämisse. Eigentlich - doch dieser Film wirkt letztlich nur so, als hätten ein paar Boomer zwar gute Ansätze verfolgt, sie jedoch nur peinlich plakativ und kontraproduktiv oberflächlich auf die Leinwand gebracht.
Ein alternder Taschendieb zieht in The Only Living Pickpocket in New York Tag für Tag durch Manhattan und lebt davon, reichen Passant*innen unbemerkt Uhren, Smartphones und Brieftaschen zu stehlen. Als er jedoch die falsche Person beklaut, gerät sein ansonsten routinierter Alltag plötzlich in eine gefährliche Schieflage. Ein charmantes New-York-Szenario mit guten Darstellern. Und trotzdem verläuft der Film eher wie ein gemütlicher Spaziergang, bei dem wir uns am Ende fragen, ob da nicht noch wesentlich mehr spannendes hätte passieren können.
Wie ihr bei Die Letzte Filmkritik sehr bald noch hören werdet, hat Daniel bereits bei Sundance 2026 zwei Coming-of-Age-Filme gesehen, in denen Schüler*innen tragische Ereignisse auf Schulbühnen künstlerisch verarbeiten. Mouse kam jetzt noch auf der Berlinale dazu und hat, ganz wie Run Amok und The Musical, trotzdem genug eigene Qualitäten zu bieten, um als ein Festival-Highlight hervorzustechen.
Von Wolfram sind Daniel und der Kaffeemann auf der Berlinale 2026 nicht nur deswegen herb enttäuscht gewesen, weil es ihrer Meinung nach ein eher schlecht inszenierter Film ist. Sie wollten den australischen Western eigentlich unbedingt lieben, da sie bei Sundance 2018 ein so tolles Gespräch mit dessen Regisseur Warwick Thornton führen durften und dessen damaliger Festival-Beitrag, Sweet Country, gerade im Vergleich zu seinem neusten Werk, so ein verdammt guter Film war.
Dieser Abnehmpillen-Horrorfilm aus Australien hat es sowohl aufs Sundance Film Festival als auch auf die Berlinale 2026 geschafft. Warum aber, das wissen wir nicht. Daniel und der Kaffeemann sahen darin nur ein schon mehrmals wiederaufgewärmtes Mikrowellengericht, wie ein halbgar aufgetischter Versuch, The Substance und It Follows ohne eigene Würze irgendwie zu vermengen.
Besonders bei Sundance war die Midnight-Sektion für uns während vergangener Festival-Besuche immer eine verlässliche Goldgrube. Nicht so 2026, denn dieses Jahr erlebte Daniel ausgerechnet in dieser Kategorie zwei seiner größten Enttäuschungen des Programms. Die blutige Kindersendungs-Parodie Buddy ist zwar immerhin noch kurzweilig erträglich, der Podcast-Horrorfilm Undertone von A24 hingegen langweilt auf allen Ebenen. Außerdem hat auch die Berlinale 2026 mit Nightborn (Yön Lapsi) und Sleep No More (Monster Pabrik Rambut) zwei nicht so begeisternde Genre-Beiträge zu diesem Filmmenü-Podcast der Festival-Horror-Flops beigesteuert.
Eine Frau gibt sich im 17. Jahrhundert als Mann aus und Sandra Hüller spielt auch genau das mit vielen Nuancen, anstatt einfach nur plumpe Männerklischees zu Mimen. Nicht nur wir sind voll des Lobes für ihres Performance, der Berlinale 2026 war diese anspruchsvolle Darbietung einen Silbernen Bären für die beste Schauspielleistung des Festivals wert. Grund zu doppelter Freude: Der Film Rose ist auch sonst sehr gut, finden Daniel und der Kaffeemann!
Der Kaffeemann und Daniel hätten den Goldenen Bären der Berlinale 2026 ja lieber an Everybody Digs Bill Evans verliehen als an Gelbe Briefe, immerhin hat die Jury das kunstvolle Musik-Biopic rund um den legendären Jazz-Virtuosen aber mit dem Silbernen Bären für die beste Regie prämiert. Spätestens sobald ein Kinostart feststeht, solltet ihr euch diesen wunderbaren und wunderschönen Film von Grant Gee unbedingt fest vormerken.
Bereits eine Woche bevor Regisseur İlker Çatak für seinen neuen Film den Hauptpreis der Berlinale 2026 entgegennehmen durfte, haben Daniel und der Kaffeemann bereits diesen Filmkritik-Podcast hier über Gelbe Briefe aufgenommen. Anstatt eines Goldenen Bären gibt‘s von den beiden jedoch nur ihrerseits gelbe und blaue Briefe, denn wir sind von diesem Versuch, viel wichtiges zu sagen und es doch nie so wirklich zu benennen, rundum schwer enttäuscht. Obwohl, auch das sei betont, Gelbe Briefe nur rein handwerklich betrachtet tatsächlich eigentlich ein sehr guter Film geworden ist.
Moscas, internationaler Titel ist Flies, kann froh sein, dass bei unserem Berlinale-Besuch 2026 nicht auch noch ein paar Fliegen im Kinosaal herumschwirrten. Die hätten angesichts dieses zwar nicht gänzlich schlechten, aber leider doch sehr langweiligen Festival-Beitrags rasch unsere volle Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Sommelière Isabel hat genug vom feinen Restaurant in São Paulo, dessen Besitzer ihre Auswahl echter brasilianischer Weine nicht zu schätzen weiß. Sie stiehlt heimlich Abend für Abend kistenweise Flaschen aus dem kaum angerührten Bestand ihres Arbeitsplatzes und plant, ihre eigene Weinbar zu eröffnen. Trotz vieler Hürden für die Protagonistin, deren Traum sich immer wieder mit den vor allem finanziellen Grenzen der Realität konfrontiert sieht, ist Isabel für Daniel und den Kaffeemann ein sehr willkommener, unkomplizierter, schön gefilmter und vor allem stark geschauspielerter Feel-Good-Film in authentischen Kulissen auf der Berlinale 2026 gewesen.
Das Beste an At the Sea von der Berlinale 2026 ist, dass Daniel anlässlich dessen noch einmal auf das viel bessere Entzugsdrama The Outrun verweisen kann. Der hier betrachtete Film hingegen ist nur mal wieder ein langweiliger Versuch, uns normalen Menschen näherzubringen, wie ach so schwer doch das Leben sehr wohlhabender Erfolgs-Künstlerfamilien ist, die jetzt vor so schweren Entscheidungen stehen, wie ob sie ihre riesige Villa am Strand nun verkaufen sollen oder nicht. Überzeugend sind hier nur Schauspieler*innen wie Amy Adams, Rainn Wilson und Murray Bartlett in den Hauptrollen - was die leeren Bilder und wirkungslosen Konzepte des Films drumherum nur noch bedauerlicher macht.
In The Moths and the Flame begleitet Regisseur Kevin Contento in Pahokee, Florida, eine Gruppe junger Männer, die gerade Väter geworden sind oder kurz davorstehen. Zwischen Alltagsgesprächen, kleinen Neckereien und viel Herumhängen entsteht ein persönlicher, naher Blick auf das Leben zwischen Verantwortung, Perspektivlosigkeit und Kleinstadt-Trägheit. Ein experimenteller Hybrid aus Fiktion und dokumentarischem Filmemachen. Doch das Ergebnis wirkt über weite Strecken so, als hätte in vielen der ellenlangen Szenen jeweils ein guter Kurzfilm einfach vergessen, in den richtigen Momenten aufzuhören.
Eine schwerreiche Familie mit inzestuösen Gewohnheiten in patriarchalen Strukturen wird durch Pläne eines Sohnes erschüttert, zu seiner neuen Freundin ziehen zu wollen. Ein Flaschenöffner für kleine bis große Intrigen, sich entfaltende Geheimnisse, viel exzentrisches Verhalten und Mord. Die illustre MUBI-Produktion Rosebush Pruning ist für Daniel und den Kaffeemann eine der wenigen positiven Überraschungen auf der Berlinale 2026 gewesen.
Wir haben Regisseur Paul Negoescu zum ersten Mal 2009 im Rahmen unserer Interviewserie Short Talks getroffen. In diesem Zeitraum hatte er es drei Mal hintereinander in den Wettbewerb der Berlinale-Kurzfilme geschafft. Auch uns konnte er stets mit seinen authentisch inszenierten, kurzweilig unterhaltsamen, wie aus dem Leben rumänischer Familien gegriffenen Shorts sehr überzeugen. Obwohl thematisch mehr ein Langfilm für Kinder, hat uns sein diesjähriger Berlinale-Generations-Beitrag 2026, Atlas des Universums (Atlasul universului) ähnlich überzeugt - mitunter sogar charmant an ein legendäres Werk Abbas Kiarostamis’ erinnert.
Pandemie-Albtraum trifft Western - aber A Prayer for the Dying hat sich noch viel stärker einer anderen Parabel verschrieben, in der Schuldgefühle und seelische Qualen für einen Soldaten nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg verarbeitet werden. Der Kaffeemann und Daniel fanden das auf der Berlinale 2026 zu Beginn noch gut… am Ende aber leider nicht mehr.
Links & Videos zum Podcast
Filmmenü u.a. mit Kritik zu The Lost City
Die Letzte Filmkritik - Jumanji: Willkommen im Dschungel
Filmmenü u.a. über Jumanji: The Next Level
Filmmenü u.a. mit Dora and the Lost City of Gold
Die Letzte Filmkritik - Uncharted
Die Letzte Filmkritik - Tomb Raider
Daniels Golem-Artikel über Tomb Raider
Die Letzte Filmkritik - Logan
Golem.de über Phoebe Waller-Bridge als Showrunnerin der neuen Tomb-Raider-Serie
Golem.de - Rezension zu Indy 5, deren Überschrift bereits schlecht gealtert ist






















Wahre Begebenheiten rund um einen süßen Hundestreuner, da konnte Hollywood natürlich nicht widerstehen. Die Abenteuer-Challenge, bei der ein schwedischer Extremsportler und sein tierischer Gefährte zusammenfanden, hat zwar in einem ganz anderen Land stattgefunden und hinterher hat sich zudem noch ein angeblicher Besitzer des Hundes gemeldet, an mehr als einem familientauglichen Feel-Good-Adventure hatten Mark Wahlberg und Regisseur Simon Cellan Jones mit ihrer Adaption Arthur der Große aber offensichtlich eh kein Interesse.
Indiana Jones ist alt. Schon wieder! Und schafft es in seinem fünften Teil, auch die meisten anderen Kernkritikpunkte am Vorgänger Königreich des Kristallschädels leicht abgeändert nur zu wiederholen. Ein würdiger letzter Akt ist Rad des Schicksals nicht, denn Regisseur James Mangold hat sich hier offenbar mehr an seinem Action-Flop Knight & Day orientiert anstatt Einflüsse von Logan oder Walk the Line geltend zu machen. Als letzten Akt einer tattrig gewordenen 80er-Ikone, die heute nicht mehr in ihre Filme von damals passen würde, hätten Indy und Harrison Ford eigentlich einen atmosphärischeren, spannenderen, stilvoller inszenierten, gerne auch ruhigeren Film verdient gehabt.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, auf das sicherlich niemand gewartet hat. Wir auch nicht. Dabei gibt es in unserer bunten Mischung aus Kimi, Sonic the Hedgehog 2, The Lost City, The Contractor und Tiefe Wasser durchaus ein paar zumindest ganz nette Zeitvertreibe.
Die Uncharted-Games zählen zu Videospielen, die offenkundig Filmen nacheifern und eindeutige Hollywood-Vorbilder wie Indiana Jones oder auch Die Mumie erkennen lassen. Wie gemacht für eine eigene Filmadaption? Sonys erster Versuch, Nathan Drake spielfilmlang ins Kino zu bringen, sammelt keine Argumente dafür.
Es ist angerichtet… auf einem Boot im Amazonas! Wir legen in diesem Filmmenü mit The Rock und Emily Blunt in Disneys Jungle Cruise ab, lassen uns von Patrick The Green Knight ans Herz legen, spoilern euch bezüglich Old nur, dass Daniel ihn ganz schön blöd findet und empfehlen euch eine Chaos-Computer-Club-Dokumentation über Mitgründer Wau Holland.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, das mit einer Kinderserien-Adaption herrlich bizarr überrascht, uns in beklemmenden Unterwasserhorror entführt und bei Netflix zwischen zwei Farne schauen lässt.
Walts größter Wunsch ist endlich in Erfüllung gegangen! Patrick und Daniel mögen tatsächlich auch mal beide gleichermaßen die Realverfilmung eines klassischen Zeichentrickfilms aus dem Hause Disney .
Alicia Vikander als Lara Croft ist alles andere als soft. Das Film-Reboot basierend auf dem letzten Spiele-Reboot von Tomb Raider lässt seine starke Heldin aber in jeder anderen Hinsicht ganz schön alleine im Dschungel stehen.
Die schlimmen Befürchtungen nach den Trailern haben sich nicht bewahrheitet, Jumanji: Welcome to the Jungle macht auch ohne Brett kurzweilig Spaß.
Wir wollen nicht Meer. Im fünften Pirates of the Caribbean gehen sowohl Johnny Depp als auch Handlung, Humor und Spaßfaktor im langweiligen Neuaufguss alter Serienmomente baden.
Er war zwar mehr Entdecker und Landvermesser als Archäologe, nichtsdestoweniger hat der Brite Percy Fawcett während seiner Amazonas-Expeditionen Anfang des 20. Jahrhunderts wahre Indiana-Jones-Qualitäten an den Tag gelegt.
Ob Kong immer noch King ist? Und warum hat Donkey Kong eigentlich denselben Nachnamen? Jan-Michael Leifert & Daniel Pook diskutieren über den neusten Affenfilm Kong: Skull Island und liefern viel wissenswertes über den berühmtesten Riesenaffen der Welt.
Über die reale Vorlage des “Dial of Destiny”-Artefakts
Der Antikythera-Mechanismus ist ein antikes griechisches Artefakt, das oft als der älteste bekannte analoge Computer bezeichnet wird. Er wurde um das Jahr 150 bis 100 v. Chr. hergestellt und 1901 in einem Schiffswrack vor der Küste der griechischen Insel Antikythera entdeckt, daher der Name.
Der Mechanismus ist ein komplexes System aus über 30 Bronzezahnrädern und zeigt ein hohes Maß an technischer Finesse für seine Zeit. Die Funktion des Mechanismus wurde lange Zeit diskutiert, doch die aktuelle Theorie besagt, dass er verwendet wurde, um astronomische Positionen und Eklipsen für einen kalendarischen Zweck vorherzusagen. Er könnte auch benutzt worden sein, um den Vierjahreszyklus der antiken olympischen Spiele nachzuverfolgen.
Der Antikythera-Mechanismus zeigt eine erstaunliche technische Fähigkeit, die ihrer Zeit weit voraus war. Nach seiner Entdeckung haben Wissenschaftler Jahrzehnte damit verbracht, seine Funktionen zu entschlüsseln. Der Mechanismus bleibt ein wichtiges Studienobjekt in den Bereichen Archäologie und Geschichte der Wissenschaft. Er zeigt, wie fortgeschritten die antike griechische Technologie war, und gibt einen einzigartigen Einblick in die wissenschaftlichen Kenntnisse der Antike.
(Informationstext generiert mit ChatGPT 4, von uns nach bestem Gewissen redaktionell gegengelesen.)
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Dieser Podcast wurde von Patrick aus Hürth in Hürth & Daniel in Berlin aufgenommen.


