Uncharted - Statt Drake sehen wir nur Holland
Die Uncharted-Games zählen zu Videospielen, die offenkundig Filmen nacheifern und eindeutige Hollywood-Vorbilder wie Indiana Jones oder auch Die Mumie erkennen lassen. Wie gemacht für eine eigene Filmadaption? Sonys erster Versuch, Nathan Drake spielfilmlang ins Kino zu bringen, sammelt keine Argumente dafür.
Originalbild: Uncharted / © Sony Pictures (2022)
Genau genommen enthält diese Filmkritik ein paar kleinere Spoiler und verrät auch Aspekte des Endes, jedoch halten wir dies bei Uncharted nicht für schlimm oder spaßmindernd.
Links & Videos zur Filmkritik
Die Letzte Filmkritik - Tomb Raider
Daniels Golem-Artikel über Tomb Raider










Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, das 2x2+4 auftischt. Denn nachdem Patrick und Daniel die Sequels Mortal Kombat 2 und Der Teufel Trägt Prada 2 durchgesprochen haben, wird über Mercy, Thrash, Balls Up und Für Immer Ein Teil Von Dir: Reminders of Him eher durchweg erbrochen. Na dann: Guten Appetit!
Der Super Mario Galaxy Film heißt zwar so, setzt aber nicht wirklich das Geschehen oder den gestalterischen Witz der beiden gleichnamigen Jump’n’Runs um. Stattdessen gibt’s einen inhaltlich beliebig zusammengestellten Mix von allerhand Nintendo-Figuren und Elementen aus diversen Mario-Games - mit dem “Humor” der Minions. Optisch stimmig, kaschiert Illuminations Galaxy immerhin mit Cameos und Gimmicks für Mario-Fans, dass hier einfach nur reizlos Social-Media-Reels für Kinderzielgruppen aneinandergereiht werden.
Es ist angerichtet… zum durchaus charmanten Jane Austen und das Chaos in Meinem Leben (Jane Austen Wrecked My Life), der keinesfalls eine direkte Adaption ihrer Werke oder gar des Lebens der britischen Autorin darstellt. Gefolgt von Oz Perkins’ Keeper, der sich nur aufgrund seiner verstörenden Kreaturen noch in den moderat empfehlenswerten Bereich rettet. Weit weg von solchen Ufern treiben hingegen HIM: Der Größte Aller Zeiten und Five Nights at Freddy’s 2 völlig ab.
Aus dem von Horrorfilmen inspirierten Horrorfilmspiel Until Dawn fürs Kino wieder einen reinen Horrorfilm zu machen, erschien auch Regisseur David F. Sandberg und den Autoren seiner Adaption zu unsinnig. Ihr Ansatz war vermutlich eher, einem generischen Horrorfilm typische Gaming-Elemente beizufügen, dabei aber eine andere Handlung zu verfolgen. Nicht super gelungen, aber besser als sein Ruf und irgendwie doch viel mehr eine Umsetzung von Dead by Daylight oder vergleichbaren Games.
Es ist schon wieder angerichtet… zu einem weiteren Filmmenü-Podcast des hart arbeitenden Mannes Daniel Pook, der sich immer zielstrebiger durch seinen Berg an liegen gelassenen Filmrezensionen ackert und sich dabei heute - passend zu sich selbst - unter anderem A Working Man vorgenommen hast. Mit In the Lost Lands, The Electric State und Ein Minecraft Film stellen das restliche Feld nicht gerade riesig überzeugende Filme dar. Einzig The Assessment ragt in dieser Folge als wirklich sehenswerter Sci-Fi-Underdog positiv hervor.
Sonic the Hedgehog 3 war bisher nur ein klassisches Plattformspiel, das ursprünglich 1994 fürs Sega Mega Drive veröffentlicht wurde. Seit ein paar Tagen gibt es im Kino aber auch den gleichnamigen Film, der trotz seines Titels wohlgemerkt eher eine Umsetzung der Handlung von Sonic Adventure 2 darstellt. Daniel hat darüber kurz nach Heiligabend bei Golem.de geschrieben und erzählt euch nun hier in Podcast-Form noch mal, dass Regisseur Jeff Fowler im dritten Anlauf einiges viel besser gemacht hat als bei beiden Vorgängerfilmen. Die dadurch allerdings nun endgültig überflüssig geworden sind.
Die Videospielverfilmung Borderlands hätte einfach nur ein unattraktiv-künstlich aussehendes, belanglos-ödes Werk von immerhin nur etwas über 100 Minuten Dauer sein können. Regisseur Eli Roth musste seinen unpassend ausgesuchten Hauptdarsteller*innen um Cate Blanchett, Jamie Lee Curtis und Kevin Hart in einer Szene aber unbedingt auch noch Urin ins Gesicht spritzen.
Daniel hat ein beachtliches Volumen seiner realen Lebenszeit in den Fallout-Videospielen verbracht und das auch nie bereut. Patrick hat Fallout ebenfalls gespielt, wenn auch nicht ganz so krankhaft intensiv. Dass beide die erste Staffel der Amazon-Serie zur Spielereihe zwar gut, dennoch in der Gesamtbewertung durchaus etwas unterschiedlich finden, liegt also jeweils nicht an Unvertrautheit mit der Marke und deren Ödland.
Es ist angerichtet… zu einem Halloween-Filmmenü der Unterklasse, für das wir unser bewusst zuletzt etwas ins Abseits gerücktes Sammelkritikformat von den Scheintoten auferstehen lassen. Hört Daniel dem armen Patrick und euch berichten, warum sowohl Saw X als auch die Games-Adaption Five Nights at Freddy’s für Kinobesucher allerhöchstens filmqualitative Horrorerlebnisse bieten.
So oft wie das titelgebende Playstation-Game Gran Turismo in diesem Film ultrawerblich glorifiziert wird, geschmückt mit Sponsorenlogos, zahlen Kinobesucher hier Eintrittspreis für mehr reine Werbung als dazwischen noch ein eigenständiges Filmerlebnis erkennbar wäre. Die wahre Biografie eines realen Gamers, der zum Profirennfahrer wurde, wird passend dazu mit einem großen Sieg gekrönt, den es so nie gegeben hat. Wer nur für Autorennen kommt, wartet erst lange Minuten vergeblich, darf sich dann aufgrund des nervigen Schnitts und mauer Dramaturgie um ein authentisches, packendes Racing-Erlebnis beraubt fühlen.
Super Mario Bros. und Cocaine Bear in ein und demselben Filmkritik-Podcast? Klar, denn es ist mal wieder angerichtet! Zu einem Filmmenü, das außerdem Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves, Somebody I Used to Know und Air auf der Karte stehen hat.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, auf das sicherlich niemand gewartet hat. Wir auch nicht. Dabei gibt es in unserer bunten Mischung aus Kimi, Sonic the Hedgehog 2, The Lost City, The Contractor und Tiefe Wasser durchaus ein paar zumindest ganz nette Zeitvertreibe.
Die Uncharted-Games zählen zu Videospielen, die offenkundig Filmen nacheifern und eindeutige Hollywood-Vorbilder wie Indiana Jones oder auch Die Mumie erkennen lassen. Wie gemacht für eine eigene Filmadaption? Sonys erster Versuch, Nathan Drake spielfilmlang ins Kino zu bringen, sammelt keine Argumente dafür.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü mit Gunpowder Milkshake als unbekömmlichem Appetizer. Danach schmeckt selbst Resident Evil: Welcome to Raccoon City im Vergleich nicht mal mehr komplett nach Müll. Eine interessantere Note, um das Essen auf fragwürdige Weise irgendwie zu retten, gönnen wir uns mit Nicolas Cage in Pig und Johannes Grenzfurthners Masking Threshold.
Ein paar absurd brutale Fatalities und Sub-Zeros coole Eisfähigkeiten sind nicht genug, um über mäßig inszeniertes Gekloppe und noch viel mäßiger geschriebenen Restfilm drumherum hinwegzusehen. Robert bereut sogar, irgendeinen Preis knapp unter 4 Euro für die Neuverfilmung von Mortal Kombat ausgegeben zu haben.
Es ist angerichtet… zum Kreaturenduell! Godzilla vs. Kong in der einen, Monster Hunter mit Milla Jovovich in der anderen Ecke. Zwei CGI-lastige Actionfilme mit Giganten buhlen offiziell seit 01.07. in Deutschland um euer Kinoticketgeld. Robert & Daniel sehen den erwartet klaren Favoriten vorne… obwohl beide Kontrahenten auf ähnliche Weise Punkte liegen lassen.
Sonic the Hedgehog und Die Fantastische Reise des Dr. Dolittle haben nicht nur computeranimierte Tiere und die Tatsache gemein, dass beides Adaptionen sind. Sie teilen außerdem, während der Produktion enorm von negativem Zuschauer-Feedback beeinflusst worden zu sein.
Nintendo-Fangirl Saskia Thudium und Daniel Pook - Sohn zweier Pokémon-Go-Meistertrainer aus Hürth - sahen Pikachu erstmals nicht nur in Zeichentrickform auf der großen Leinwand. Die bunten Tierchen an sich überzeugen, die Ermittlungen und der Einfallsreichtum können aber nicht befriedigen.
Alicia Vikander als Lara Croft ist alles andere als soft. Das Film-Reboot basierend auf dem letzten Spiele-Reboot von Tomb Raider lässt seine starke Heldin aber in jeder anderen Hinsicht ganz schön alleine im Dschungel stehen.
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Dieser Podcast wurde dank Funktechnik von Patrick aus Hürth in Hürth & Daniel in Berlin aufgenommen.


