Filmmenü - Nobody, Oxygen, 100% Wolf, Der Spion, Conjuring 3 & Täglich Grüßt die Liebe
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, dessen Titelzeile voller Kinoneustarts plus eines Netflix-Films mehr Platz einnimmt als dieser zugehörige Teaser-Text.
Patrick & Daniel rezensieren in diesem Filmmenü:
Oxygen (00:04:55 bis 00:23:00)
The Conjuring 3 (00:23:00 bis 00:38:55)
Und Täglich Grüßt die Liebe (00:38:55 bis 00:52:25)
Der Spion (00:52:25 bis 01:10:10)
Nobody (01:10:10 bis 01:30:40)
100% Wolf (01:30:40 bis 01:47:30)
Wir sprechen in diesem Podcast über alle Filme tendenziell allgemein gehalten, spoilern für unsere Begriffe bloß exemplarische Auszüge und Prämissen im Rahmen einer üblichen Filmkritik, aber nichts überraschendes oder zu spezifisch beschriebenes, was die Freude am Gucken verderben könnte.
Mit Schirm, Charme, Tops und Flops beenden Patrick aus Hürth und Daniel Pook ihr Filmjahr 2025, um endlich 2026 auch hier in Die Letzte Filmkritik richtig willkommen zu heißen. Erfahrt hier nun also endlich, was die größten Enttäuschungen oder Ärgernisse, aber auch die Lieblingsfilme der beiden Kritiker im vergangenen Kalenderjahr gewesen sind!
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü mit ausnahmsweise mal durchweg nur guten bis sehr guten Filmen vom Jahresende 2025, über die Daniel nun Anfang 2026 noch mal kurz aneinandergereiht etwas zu sagen hat: Die My Love, Eddington, The Change (aka Anniversary) und Sentimental Value.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü mit Eternity, der zwar sicherlich kein Film für die Ewigkeit ist, der aber doch immerhin kurzweilig unterhält. Was Daniel von Die Unfassbaren 3 aka Now You See Me, Now You Don’t überhaupt nicht sagen kann. Viel empfehlenswerter, zumindest für Fans purer Action, ist Sisu: Road to Revenge, der viel mehr “over the top” geht als sein Vorgänger, Daniel gerade deswegen aber sogar besser gefallen hat. Ebenfalls gut unterhalten, sogar amüsiert, hat unseren Kritiker The Mastermind als charismatisch gespielte Mischung aus Bottle Rocket und Red Rocket, nur etwas nüchterner ausgespielt und ohne “Rocket” im Titel.
Es ist angerichtet… zum durchaus charmanten Jane Austen und das Chaos in Meinem Leben (Jane Austen Wrecked My Life), der keinesfalls eine direkte Adaption ihrer Werke oder gar des Lebens der britischen Autorin darstellt. Gefolgt von Oz Perkins’ Keeper, der sich nur aufgrund seiner verstörenden Kreaturen noch in den moderat empfehlenswerten Bereich rettet. Weit weg von solchen Ufern treiben hingegen HIM: Der Größte Aller Zeiten und Five Nights at Freddy’s 2 völlig ab.
Es ist angerichtet… zu vier aktuellen Filmen, die zwar im Kino erscheinen, die Wegzeit, eure generelle Zeit und überhaupt so viel Leinwandfläche allerdings nicht verdient haben. Honey, Don‘t! hat Daniel zwar als Sequel im Vergleich zum Vorgänger durchaus positiv überrascht. Afterburn, Bride Hard und Willkommen Um Zu Bleiben lohnen sich hingegen nicht einmal zum Streamen wirklich.
Liam Neeson startet zeitnahe mit Adam Sandlers Comeback als golfspielender Hockeyspieler Happy Gilmore seinen ersten Einsatz als Frank Drebin jr. im neuen Teil von Die Nackte Kanone. Dass überhaupt eine der beiden Komödien sowohl Patrick als auch Daniel in Die Letzte Filmkritik für sich gewinnen konnte, war vorher nicht abzusehen. Auch beim anderen Film sind sie sich einig - der ist jedoch einfach nur entsetzlich.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü-Podcast über mythische Wesen, ein Westerndrama mit realer Tragödie und eine blutige Origin-Story von Micky Maus, die nicht von Walt Disney stammt. Oder anders gesagt: Daniels Kurzkritiken zu Rust: Legende des Westens, Die Legende von Ochi, Death of a Unicorn und Screamboat.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü-Podcast über eine interessante wie stark inszenierte Dokumentation, die Verfilmung einer Dokumentation über einen Tiefseetauchunfall und… einen herben Satire-Reinfall ohne jeden dokumentarischen Hintergrund. Hört Daniels Kritiken zu WO/MEN, Last Breath und Tanz der Titanen (aka Rumours).
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü-Podcast über den brasilianischen Gewinner der Kategorie Bester Internationaler Langfilm bei den Oscars 2025, Für Immer Hier (Ainda Estou Aqui), sowie das französische Gangster-Liebesdrama Beating Hearts und Ron Howards total unterm Radar geflogenen Auswanderer-Inselfilm Eden.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü-Podcast über Pamela Anderson als The Last Showgirl, den eher zu vernachlässigenden Horrorfilm The Woman in the Yard, Bill Murray als Highlight der ansonsten durchschnittlichen Gangster-Komödie Riff Raff: Verbrechen ist Familiensache und der ganz großen Antikriegsfilm-Empfehlung Warfare des Regisseurs Alex Garland.
Es ist (mal wieder) angerichtet… zu einem neuen Filmmenü-Podcast und zur Abwechslung sogar mit ein paar aktuellen Kinotiteln des momentanen Programms. Was The Amateur, The Accountant 2 und Drop: Tödliches Date gemein haben? Sie sind alle auf ihre Art verdammt albern, wenn man nur eine Sekunde zu lang drüber nachdenkt, was einem da eigentlich gezeigt wird. Das ist mal mehr, mal weniger unterhaltsam und meistens eigentlich auch gar nicht gewollt.
Es ist schon wieder angerichtet… zu einem weiteren Filmmenü-Podcast des hart arbeitenden Mannes Daniel Pook, der sich immer zielstrebiger durch seinen Berg an liegen gelassenen Filmrezensionen ackert und sich dabei heute - passend zu sich selbst - unter anderem A Working Man vorgenommen hast. Mit In the Lost Lands, The Electric State und Ein Minecraft Film stellen das restliche Feld nicht gerade riesig überzeugende Filme dar. Einzig The Assessment ragt in dieser Folge als wirklich sehenswerter Sci-Fi-Underdog positiv hervor.
Es ist angerichtet… zum dritten Filmmenü in kurzer Abfolge hintereinander, um weitere im Festival-Zeitraum Anfang des Jahres aufgeschobene Kritiken gebündelt nachzuliefern. Denn selbstverständlich bleibt ihr auch bei Die Letzte Filmkritik mit Daniel Pook nicht von ein paar Worten der Fassungslosigkeit über Schneewittchen und Love Hurts: Liebe tut weh verschont. Besser, aber auch nicht super, kommt ihr als Zuschauer sicherlich bei The Monkey und The Alto Knights auf eure Kosten. Heldin ist zwar irgendwie sehr gut gemacht, aber irgendwie etwas zu optimiert abgerundet und glatt inszeniert für das, was der Film eigentlich wahrscheinlich abbilden möchte.
Es ist angerichtet… zum nächsten Filmmenü voller nachgeholter Rezensionen, zu denen sich aber auch ein aktueller Kino-Release dazugesellt. Die beiden neusten Filme mit Jack Quaid in einer Hauptrolle wollte Daniel hier nämlich direkt hintereinander besprechen. So hört ihr ihn nach seiner Meinung zu Captain America: Brave New World auch über Companion: Die Perfekte Begleitung, Mr. No Pain (aka Novocaine), The Critic und Flight Risk referieren.
Es ist angerichtet… zum Auftakt unseres Comebacks nach zwei kräfteraubenden Festival-Besuchen in Göteborg und bei der Berlinale. Im ersten von mehreren “Schammenüs”, wie Daniel sie selber nennt, liefern wir nachträglich unsere Kritiken zu einigen Filmen nach, die zwischen Mitte Januar und Ende März in Deutschland erschienen sind, von uns aber bislang noch nicht im Podcast besprochen wurden. In dieser Ausgabe sind das eine Neuverfilmung von Der Graf von Monte Christo, Babygirl sowie das Biopic Maria.
Unserem wissenschaftlichen Jahresrückblick 2024 in Der Letzte Podcast folgt nun der filmische bei Die Letzte Filmkritik. Patrick aus Hürth und Daniel Pook nennen jeweils ihre fünf Tops & Flops der abgelaufenen zwölf Monate. Dabei lesen sie dieses Mal nicht nur zusätzlich ihre erweiterten Listen bester und enttäuschendster Filme vor, sondern nennen neuerdings auch noch ein paar Wild Cards aus frei ausgesuchten Gründen. Mit dieser mehrstündigen Folge voll cinephiler Tipps und Warnungen sagen wir: “Happy new year” und “Good projection”!
Es ist angerichtet… zu einem Doppelmenü mit zwei Neuverfilmungen, die zwar nicht viel miteinander zu tun haben, aber von Daniel beide dasselbe Urteil bekommen: “Guckt lieber (noch mal) die Originale!” - Weder The Crow noch Speak No Evil können jeweils im Schatten ihrer Vorgängerversionen ihre eigene Existenz rechtfertigen. Bill Skarsgård als Krähe wäre wohlgemerkt selbst dann nicht sehenswert, wenn es nie eine andere Filmadaption des düsteren Comics gegeben hätte.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü zum Vergessen, dessen Portionen größtenteils so wirken als wären sie früher direkt ohne Umwege nur in Videotheken gelandet. Sowohl Role Play als auch The Beekeeper und Wo die Lüge Hinfällt kommen Daniel vor wie ein Abklatsch eines Abklatsches nach dem anderen.
Schon wieder sind 12 Monate um, in denen Patrick und Daniel gefühlt viel zu viele Filme gesehen haben. Lasst uns diese in den meisten Fällen ja auch wirklich eher sinnlos verbrannte Zeit vergolden, indem wir euch unsere alljährlichen Flops, aber natürlich auch die durchaus gebotenen Tops aus 2023 als ausführlich begründete Auswahl präsentieren.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, in welchem Daniel ganz kurz vor Ende 2023 noch eine Menge Nachholbedarf hat. Dabei ist die Auswahl mit Aquaman - Lost Kingdom, Rebel Moon: Teil 1 - Kind des Feuers, Godzilla Minus One, LOLA, Saltburn und Maestro gar nicht mal so inaktuell.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü Double-Feature, das große Regie-Namen aufs Bankett bringt: Zum Auftakt via Netflix The Killer von David Fincher und anschließend John Woos Silent Night: Stumme Rache aus dem aktuellen Kinoprogramm.
Es ist angerichtet… zu einem Halloween-Filmmenü der Unterklasse, für das wir unser bewusst zuletzt etwas ins Abseits gerücktes Sammelkritikformat von den Scheintoten auferstehen lassen. Hört Daniel dem armen Patrick und euch berichten, warum sowohl Saw X als auch die Games-Adaption Five Nights at Freddy’s für Kinobesucher allerhöchstens filmqualitative Horrorerlebnisse bieten.
Als regelmäßiges Format hat unser Filmmenü unlängst ausgedient, da wir bewusst wieder häufiger nur einzelne Podcasts zu den Filmen, die uns überhaupt auch wirklich genug Gesprächspotenzial bieten, machen wollen. Kandidaten wie in dieser Ausgabe Expend4bles, Retribution, Doggy Style, Joy Ride, My Big Fat Greek Wedding 3, Meg 2, The Nun II, Joy Ride - The Trip und A Haunting in Venice enthalten zu wenig Substanz für eine sinnvolle Rezension nach unseren Vorstellungen - und dass es sich dabei größtenteils um Fortsetzungen ohnehin schon mauer Vorgängerfilme handelt, ist sicherlich kein Zufall. Hier gibt’s deswegen jetzt gesammelt Daniels Kurzurteil, das eher als schnelle Erklärung dafür dienen soll, weshalb uns diese Filme für einen eigenen “Die Letzte Filmkritik”-Podcast nicht interessant genug erschienen und ihr manche von ihnen pauschal einfach lieber meiden solltet.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, in welchem nicht nur die beiden intellektuellen Beiträge überhaupt nicht überzeugen können. Daniel kann sich kaum entscheiden, ob ihn die eklige Mitleidsbeschau aus The Whale oder ewige drei Stunden hochwertig inszenierter Unfug ohne Substanz aus Beau is Afraid weniger begeistert hat. Sisu hätte als harter Actionfilm noch das meiste Potenzial für gute Unterhaltung gehabt, gibt sich jedoch zu wenig Mühe, für Spannung und wenigstens etwas mehr interessanten Kontext zu sorgen. Generische Hollywood-Kost mit den üblichen Schwächen gefällig? Champions und Spoiler Alarm got y’all covered!
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, in dem gleich zwei Dämonenfilme mit Besessenen neben einer Komödie besprochen werden, in der ältere Damen ebenfalls besessen sind. Allerdings von ihrem Football-Idol Tom Brady. Albtraumhafter Luxus mit Klonmissbrauch von Brandon Cronenberg ist dennoch Daniels größte Empfehlung der Woche.
Super Mario Bros. und Cocaine Bear in ein und demselben Filmkritik-Podcast? Klar, denn es ist mal wieder angerichtet! Zu einem Filmmenü, das außerdem Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves, Somebody I Used to Know und Air auf der Karte stehen hat.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, das in einem Rutsch reinen Tisch mit einer Menge Neustarts vergangener Wochen macht. Ganz neu im Kino läuft bzw. fliegt Shazam: Fury of the Gods, schon etwas länger slasht Scream zum sechsten Mal und Adam Driver reist 65 Millionen Jahre in die Vergangenheit. Steven Spielberg romantisiert in Die Fabelmans unerträglich seine Jugendjahre und What’s Love Got to Do With It verwirrt bereits nur mit seinem Titel. Anything else Missing? Exactly.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, für das sich Daniel strippende Männer und radikale Weltuntergangs-Fanatiker im Kino angesehen hat. Weder Magic Mike’s Last Dance noch Knock at the Cabin sind wirklich gute Filme, wobei der handwerklich merkwürdigere den größeren Unterhaltungswert bietet.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, das euch Gedanken zu Tom Hanks als Ein Mann Namens Otto serviert. Sprachlich ähnlich umständlich: Wir sahen Gerald Butler als Pilot in einem Plane sowie Die Frau im Nebel von Park Chan-wook und Women Talking, in dem viele großartige Schauspielerinnen… nun ja… reden eben.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, das mit Train to Busan eine Bestellung aus dem Jahr 2016 nachträglich zu Tische bringen lässt, nur um diese Woche wenigstens eine Empfehlung aussprechen zu können. Vengeance aka Rache auf Texanisch sei zumindest noch als “in Ordnung” hervorzuheben, bei Till verweigert unser Gaumen trotz wichtiger realer Hintergründe schon zaghaft seinen Dienst und bei Shotgun Wedding finden wir uns als Filmkritiker nur noch peinlich berührt im Restmüll wühlend wieder.
Links & Videos zum Podcast
Oxygen:
Die Letzte Filmkritik - Crawl




Kinozuschauer waren vor dem Aufstieg von Odyssee und Spider-Man ganz besessen von Obsession und den Backrooms. Zwei Filme von Langfilm-Newcomern, die mit verhältnismäßig sehr wenig Geld produziert wurden, deren Einspielergebnisse dennoch reihenweise Hollywood-Großproduktionen in den Schatten stellen konnten. Wie passend, dass wir als dritten, aktuelleren Film diese Woche noch den starbesetzten Dino-Murks The End of Oak Street rezensieren…
Während sich fast alle anderen Kritiker dieser Welt in ihrem euphorisch positiven Gemeinschaftsurteil über Christopher Nolans Homer-Adaption Die Odyssee freudentränend in den Armen liegen, herrscht ausgerechnet beim sonst so häufig einigen Duo Daniel Pook und Patrick aus Hürth Unstimmigkeit über eben selben Film.
Viele Jahre nach dem hauseigenen Trash-Versuch, mit Lake Placid vs. Anaconda noch die letzten Dollars und Euros aus dem hauseigenen Riesenschlangen-Franchise zu quetschen, probiert Sony Pictures es jetzt noch einmal als selbstironisch gemeinte Komödie mit Jack Black, Ice Cube und Paul Rudd. Das Ergebnis ist schlicht langweilig und hätte problemlos als müdes Anaconda-Spin-Off der ohnehin längst ebenso blöd gewordenen Jumanji-Fortsetzungen durchgehen können.
Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet dem in Monster so vernarrten Regisseur Guillermo del Toro mit seinem Frankenstein kein monsterguter Film gelingen würde? Anstatt einer spannenden eigenen Interpretation, sehen wir bei Netflix nur eine teuer produzierte, uninspiriert vereinfachte Neuerzählung, die sich ziemlich unnötig über zweieinhalb Stunden erstreckt und dafür nie genug fasziniert oder fesselt.
Es ist angerichtet… zum durchaus charmanten Jane Austen und das Chaos in Meinem Leben (Jane Austen Wrecked My Life), der keinesfalls eine direkte Adaption ihrer Werke oder gar des Lebens der britischen Autorin darstellt. Gefolgt von Oz Perkins’ Keeper, der sich nur aufgrund seiner verstörenden Kreaturen noch in den moderat empfehlenswerten Bereich rettet. Weit weg von solchen Ufern treiben hingegen HIM: Der Größte Aller Zeiten und Five Nights at Freddy’s 2 völlig ab.
Es gab mal eine Zeit, da hätte uns ein neuer Film von Luc Besson in Aufregung versetzt und auch Dracula oder Vampire an sich wären Grund zu automatischer Vorfreude gewesen. Beides einzeln für sich hat jedoch schon vor längerem seinen Reiz verloren und in Kombination bestätigt Dracula: Die Auferstehung (Original: Dracula - A Love Tale) diesen Eindruck jetzt leider quasi doppelt.
Hätten Ti West und die South-Park-Schöpfer nicht lieber dieses Remake von The Toxic Avenger als Teamarbeit machen können? Was die nämlich sowohl stilistisch als auch inhaltlich daraus vermutlich gemacht hätten, wäre wohl wirklich im Geiste des Troma-Kultfilms von 1984 gewesen. Stattdessen gibt's jetzt einen Film mit der Halbwertszeit eines Halloween-Kostüms für ein paar Hollywoodstars.
Superman von Regisseur James Gunn ist ein Superheldenfilm, den Patrick und Daniel in Die Letzte Filmkritik beide keinesfalls schlecht finden. Das alleine ist schon eine gewisse Leistung. Allerdings ist es trotzdem kein Film, den Patrick und Daniel so richtig loben können. Als Neustart des DC-Comic-Filmuniversums im Kino irritiert der neue Superman. Als cartoonhaftes Comic-Actionspektakel mit ein paar Querverweisen aufs heutige Weltgeschehen und schick animiertem Superhund, ist das Ganze hingegen schon ein rundes Ding.
Der Beginn einer neuen Jurassic-Trilogie wäre in den richtigen Händen noch mal die Chance gewesen, aus Fehlern der letzten drei Teile zu lernen und sich auf Stärken des Originals zu besinnen. Obwohl Daniel bei Jurassic World: Die Wiedergeburt kleine Schritte in die richtige Richtung erkennt, einzelne Szenen sogar gut findet, ist er im Speziellen von Regisseur Gareth Edwards enttäuscht. Der lässt nämlich nirgends seine bisherige Stärke erkennen, vor allem Monster-Effekte glaubwürdig aussehen zu lassen. Patrick ist vom Film sogar komplett verärgert worden und beide unserer Kritiker stören sich enorm daran, wie viel schlechtes Mutanten-Erbgut der bisherigen Jurassic-World-Reihe hier wieder genauso blöd wie zuvor übernommen wurde.
Drachenzähmen Leicht Gemacht hat zwei neue (erwachsene) Fans hinzu gewonnen, die sich bisher tatsächlich nie wirklich für die Dreamworks-Animationsfilme haben erwärmen können. Das neue Real-Remake von Teil 1 hat Loorie und Daniel dann aber doch interessiert und als spannend inszenierter Familienspaß sogar richtig abgeholt. Überrascht waren wir außerdem hinterher, zu sehen, wie nahe sich die Neuverfilmung einfach an seine ohnehin schon gute 3D-Vorlage gehalten hat. Walt Disney sollte sich davon ruhig mal eine Scheibe abschneiden…
Unsere verschiedenen Filmkritiken über Real-Remakes von Walt-Disney-Zeichentrickfilmen klingen meistens für sich selbst wie neu aufgenommene Podcasts der vorherigen Rezensionen über so eine Art Film. Bei Lilo & Stitch wiederholen sich die größten Kritikpunkte auch ähnlich wie bislang, allerdings mit einem milderen Fazit, wegen nicht ganz so grässlicher Ästhetik der Neuverfilmung.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü-Podcast über mythische Wesen, ein Westerndrama mit realer Tragödie und eine blutige Origin-Story von Micky Maus, die nicht von Walt Disney stammt. Oder anders gesagt: Daniels Kurzkritiken zu Rust: Legende des Westens, Die Legende von Ochi, Death of a Unicorn und Screamboat.
Aus dem von Horrorfilmen inspirierten Horrorfilmspiel Until Dawn fürs Kino wieder einen reinen Horrorfilm zu machen, erschien auch Regisseur David F. Sandberg und den Autoren seiner Adaption zu unsinnig. Ihr Ansatz war vermutlich eher, einem generischen Horrorfilm typische Gaming-Elemente beizufügen, dabei aber eine andere Handlung zu verfolgen. Nicht super gelungen, aber besser als sein Ruf und irgendwie doch viel mehr eine Umsetzung von Dead by Daylight oder vergleichbaren Games.
Es ist schon wieder angerichtet… zu einem weiteren Filmmenü-Podcast des hart arbeitenden Mannes Daniel Pook, der sich immer zielstrebiger durch seinen Berg an liegen gelassenen Filmrezensionen ackert und sich dabei heute - passend zu sich selbst - unter anderem A Working Man vorgenommen hast. Mit In the Lost Lands, The Electric State und Ein Minecraft Film stellen das restliche Feld nicht gerade riesig überzeugende Filme dar. Einzig The Assessment ragt in dieser Folge als wirklich sehenswerter Sci-Fi-Underdog positiv hervor.
Aus Der Unsichtbare eine originelle Mischung aus modernem Horror mit Sci-Fi-Elementen und psychologischer Komponente auf Basis einer toxischen Beziehung zu machen, war Regisseur Leigh Whanell 2020 noch gut gelungen. Aber nun Wolf Man, den Werwolf der Universal Monster, im Remake in so etwas wie Die Fliege im Wald umzuwandeln… das ist eher zum Heulen. Obwohl die Idee an sich, genau wie ein erkennbares Bestreben nach praktischen Body-Horror-Effekten, anders umgesetzt, wohl Potenzial gehabt hätte.
Aus Frankreich überrascht aktuell ein Spinnen-Horrorfilm, der uns nicht zuletzt mit seinen authentischen Hauptfiguren im Setting eines sozialen Wohnungsbaus überzeugt hat. Das Hochhaus im Brennpunktbezirk als Quarantänezone tut sein Übriges zur beklemmenden Atmosphäre bei. Allerdings hätten ein paar Spinnen weniger Spiders wahrscheinlich in seiner zweiten Hälfte noch etwas spannender gemacht.
Geteilter Wahn oder reale Monster? Wobei es so oder so wahrer Horror wäre. Never Let Go lässt uns hochspannend darüber im Unklaren, ob eine finstere Macht nach zwei Kindern im Wald trachtet oder sich deren Mutter nur in einem Konstrukt von Hirngespinsten verstrickt hat. Die Ungeheuer sind Klasse, die Eskalationsstufen der clever geschriebenen Handlung ebenso. Nur mit dem Finale hat Regisseur Alexandre Aja seinem ansonsten wirklich stimmungsvoll gelungenen Gruselfilm (mal wieder) selbst ein Bein gestellt.
Wer auf Splatter und Body-Horror steht, erlebt mit The Substance wohl nur dafür schon sein Highlight des Kinojahres. Warum die inhaltliche Substanz dahinter für Daniel aber ironischerweise viel zu kurz gedacht ist, er aus dem Cannes-Gewinner-Drehbuch von Regisseurin und Autorin Coralie Fargeat allerhöchstens sinnvolles ableiten kann, was andere Rezipienten wiederum kaum beachtet haben, hört ihr in dieser OverExposition-Folge von Die Letzte Filmkritik.
So sehr Something in the Water sich auf seinen Werbepostern auch versucht als spannender Haifisch-Monsterfilm zu verkaufen - das ist er nun mal überhaupt nicht. Wie einen generisch gefilmten Schwimmkurs inszeniert Hayley Easton Street ihre Hauptfiguren im Meer treibend und sich immerzu gegenseitig anzickend, ungeachtet ihrer lebensbedrohlichen Situation, allein auf hoher See. Und der Hai? Sagt nur sporadisch ab und zu mal kurz “Hi”.
Alien: Romulus kommt uns so vor, als hätten die Autoren sowohl die besten als auch die blödesten Aspekte aller bisherigen Teile der Reihe in ein Drehbuch mischen wollen, so letztendlich aber doch nur genug Stoff für einen ganz netten Kurzfilm zusammen bekommen. Die Monster sehen sehr gut aus, werden jedoch nicht gefährlich genug in Szene gesetzt, um über die restlichen Schwächen des Beitrags von Regisseur Fede Alvarez hinweg zu tragen.
A Quiet Place: Tag Eins lockt mit dem Großstadt-Setting New Yorks, wo die Monsterfilmreihe doch vorher immer nur auf dem beschaulichen Land, zwischen Wäldern und Maisfeldern, gespielt hat. Außerdem sehen wir hier nun, laut Titel, die Geschehnisse des ersten Tages, als die blinden Aliens mit sehr guten Ohren auf der Erde gelandet sind. Warum das Prequel nicht hält, was es uns im Vorfeld versprochen hat, und gleichzeitig einige Stärken seiner beiden Vorgänger vermissen lässt, erklären euch Patrick und Daniel mehr laut als leise in Die Letzte Filmkritik.
Sting ist in vielerlei Hinsicht so sehr zugeschnitten auf jüngere Teenager, dass Daniel sich als Erwachsener schon etwas gelangweilt hat. Dann eskaliert der Spinnenhorrorfilm aber derart brutal, dass eine Empfehlung für jüngere Zielgruppen eigentlich gar nicht mehr drin ist. Durchweg überzeugend ist nur die handgefertigte Spinne selbst.
Wenn Cabin in the Woods eine schlechte Lost-Folge gewesen wäre, hätten wir They See You schon 2011 im Kino gesehen. Nun liefert Regisseurin Ishana Night Shyamalan ihren Debütfilm, mit Papa M. Night Shyamalan als Produzent, auf Basis eines Buches von Autor A.M. Shine ab. Als hätte es bei diesem Projekt eine Pflicht gegeben, dass alle Hauptbeteiligten mysteriös klingende Namen tragen müssen. Daniel muss sich über vieles bei diesem wahrlich blöden Film so sehr wundern, dass ihm eine normal lange Filmkritik dafür nicht ausgereicht hat. In diesem OverExposition-Podcast gibt’s darum erst eine lange Generalbesprechung und nach Vorwarnung außerdem noch einen ungehemmt die gesamte Resthandlung und das Ende verratenden Spoiler-Teil.
Daniel hat ein beachtliches Volumen seiner realen Lebenszeit in den Fallout-Videospielen verbracht und das auch nie bereut. Patrick hat Fallout ebenfalls gespielt, wenn auch nicht ganz so krankhaft intensiv. Dass beide die erste Staffel der Amazon-Serie zur Spielereihe zwar gut, dennoch in der Gesamtbewertung durchaus etwas unterschiedlich finden, liegt also jeweils nicht an Unvertrautheit mit der Marke und deren Ödland.
Abigail braucht sehr lange, um in die Gänge zu kommen. Während das titelgebende Mädchen dann aber wenigstens weiß, wer es selber ist und was es (essen) will, verwandelt sich ihr Film bis zum Schluss mit viel Leerlauf und frei von ganz eigenen Ideen, in ein Sammelsurium aus Mittelmaß, irgendwo unentschieden zwischen Selbstironie und ernst gemeinten Horror-Ambitionen. Gesprenkelt, immerhin, mit Momenten gelungenen Splatter-Spaßes.
Was nun, nachdem Godzilla bereits König der Monster geworden ist, seinen Kampf gegen Kong ausgetragen hat, wir sogar schon Mechagodzilla eingeschmolzen und die hohle Erde bereist haben? Die Antwort bleibt Godzilla x Kong: The New Empire schuldig. Völlig ideenlos schmeißt der neue Monsterverse-Film einfach weitere Riesenaffen ins Geschehen und bietet ansonsten nur die generischsten Elemente seiner Vorgänger, bloß viel unattraktiver inszeniert.
Wann produziert Jason Blum endlich einen pseudodokumentarischen Film basierend auf dem realen Horror, dass wir mittlerweile beinahe monatlich langweilige bis schlechte Blumhouse-Filme im Kino ertragen müssen? Sie suchen uns ohne unterlass heim, nehmen uns jegliche Freude am Gruseln, wirken immer billiger produziert und generischer konzipiert. Immer öfter unter kreativer Leitung von Wiederholungstätern, wie im Falle von Imaginary dem Regisseur des unfreiwillig komischen Wahrheit oder Pflicht. Sollte sich all das irgendwann als Vorarbeit für ein großes Experiment herausstellen und Blumhouse selbst war die ganze Zeit das Monster oder der Fluch eines Meta-Unscripted-Reality-Horrorwerks, gäbe das dem Grauen aus Zuschauersicht wenigstens etwas Sinn.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, in welchem Daniel ganz kurz vor Ende 2023 noch eine Menge Nachholbedarf hat. Dabei ist die Auswahl mit Aquaman - Lost Kingdom, Rebel Moon: Teil 1 - Kind des Feuers, Godzilla Minus One, LOLA, Saltburn und Maestro gar nicht mal so inaktuell.
Als regelmäßiges Format hat unser Filmmenü unlängst ausgedient, da wir bewusst wieder häufiger nur einzelne Podcasts zu den Filmen, die uns überhaupt auch wirklich genug Gesprächspotenzial bieten, machen wollen. Kandidaten wie in dieser Ausgabe Expend4bles, Retribution, Doggy Style, Joy Ride, My Big Fat Greek Wedding 3, Meg 2, The Nun II, Joy Ride - The Trip und A Haunting in Venice enthalten zu wenig Substanz für eine sinnvolle Rezension nach unseren Vorstellungen - und dass es sich dabei größtenteils um Fortsetzungen ohnehin schon mauer Vorgängerfilme handelt, ist sicherlich kein Zufall. Hier gibt’s deswegen jetzt gesammelt Daniels Kurzurteil, das eher als schnelle Erklärung dafür dienen soll, weshalb uns diese Filme für einen eigenen “Die Letzte Filmkritik”-Podcast nicht interessant genug erschienen und ihr manche von ihnen pauschal einfach lieber meiden solltet.
Als Inspiration für Die Letzte Fahrt der Demeter gilt der erste Alien-Film, die literarische Vorlage ist ein kurzes Kapitel aus Bram Stokers Dracula-Roman. Doch was Regisseur André Øvredal nun als Ergebnis dieser angestrebten Melange fürs Kino angerührt hat ist bloß die langweilige Schiffsreise mit einem tollwütig agierenden Vampir, der uns eher wenig furchteinflößend an Gollum aus Der Herr der Ringe erinnert. Und zwar in der schlecht animierten Daedalic-Version.
The Conjuring 3:
Filmmenü u.a. mit Kritik zu La Llorona
Die Letzte Filmkritik - Die Nonne
Filmmenü u.a. mit Kritik zu Annabelle 3
Filmmenü u.a. mit Kritik zu Malasaña 32









Der Spion:
Filmmenü u.a. mit Kritik zu Die Agentin






Und Täglich Grüßt die Liebe:



Nobody:
Die Letzte Filmkritik - John Wick 3: Parabellum
Die Letzte Filmkritik - The Equalizer 2
Die Letzte Filmkritik - A Beautiful Day






100% Wolf:
Die Letzte Filmkritik - Soul








Der Super Mario Galaxy Film heißt zwar so, setzt aber nicht wirklich das Geschehen oder den gestalterischen Witz der beiden gleichnamigen Jump’n’Runs um. Stattdessen gibt’s einen inhaltlich beliebig zusammengestellten Mix von allerhand Nintendo-Figuren und Elementen aus diversen Mario-Games - mit dem “Humor” der Minions. Optisch stimmig, kaschiert Illuminations Galaxy immerhin mit Cameos und Gimmicks für Mario-Fans, dass hier einfach nur reizlos Social-Media-Reels für Kinderzielgruppen aneinandergereiht werden.
Für einen Film mit Feuer im Titel sehen wir in Avatar: Fire & Ash bemerkenswert viel Wasser. Und verdächtig viele Sequenzen, die direkt genauso aus Teil zwei kopiert worden sein könnten. Ähnlich plump wiederholt die Geschichte das Geschehen aus The Way of Water nur leicht verändert. Die interessanteste Frage stellt sich außerhalb des Films: Wie oft noch wird James Cameron nach gleichem Muster erneut Milliarden an den Kinokassen einspielen?
Vieles in Memoiren einer Schnecke von Adam Elliot erinnert an Tim Burtons Filme,… als er noch gut war. Ein gänzlich handgemachter Animationsfilm für Erwachsene, mit liebevoll detaillierten Skurrilitäten und metaphorischer Geschichte über Verlust, Einsamkeit, Hoarding, den ein oder anderen Fetisch und einiges an Traumata. All das sollte für euch Grund genug sein, eure persönlichen Schneckenhäuser für eineinhalb Stunden gegen den Kinosaal auszutauschen. Lasst nur unbedingt eure Kinder zuhause!
Es zeichnet sich ab, dass Elio für Pixar an den Kinokassen kein Erfolg wird und so richtig weiß der Animationsfilm sich leider auch nicht gut auf Postern und in seinen Trailern zu verkaufen. Loorie und Daniel finden das schade, denn nach holprigem Start hat das quirlig bunte Weltraumabenteuer durchaus genug Herz und Spaß zu bieten, um nicht nur seiner jüngeren Hauptzielgruppe im Kino Freude zu bereiten. Zumal freundliche Science Fiction mit positiver Message und großer Portion Optimismus für Kinder heutzutage nicht sehr oft geboten wird.
Andere würden Schritt für Schritt ihre Karriere nacherzählen, Musikstar Pharrell Williams macht es im Kino aktuell Stein für Stein. Das Biopic Piece by Piece wurde komplett als LEGO-Animationsfilm in Bauklotz-Optik umgesetzt und visualisiert im Prinzip ein längeres Interview zwischen dem sich selbst sprechenden Protagonisten und seinem Filmregisseur. Sicherlich nicht sonderlich tiefgründig, schon gar nicht mit kritischem Blick erzählt - aber dieser Film macht wegen seiner Kreativität tatsächlich einfach… happy!
Tag 2 & 3 beim Göteborg Film Festival 2025 fassen wir in dieser längeren Podcast-Folge abendlich am Küchentisch in Schweden zusammen. Brobert & Daniel haben nämlich einiges gesehen. Mond aus Österreich und September 5 als deutsche Produktion waren dabei die stärksten Filme, dicht gefolgt von Joshua Oppenheimers The End. Presence von Steven Soderbergh und Desert of Namibia wussten nur bedingt zu überzeugen, während uns Sanatorium Under the Sign of the Hourglass erbarmungslos hat einschlafen lassen.
Sonic the Hedgehog 3 war bisher nur ein klassisches Plattformspiel, das ursprünglich 1994 fürs Sega Mega Drive veröffentlicht wurde. Seit ein paar Tagen gibt es im Kino aber auch den gleichnamigen Film, der trotz seines Titels wohlgemerkt eher eine Umsetzung der Handlung von Sonic Adventure 2 darstellt. Daniel hat darüber kurz nach Heiligabend bei Golem.de geschrieben und erzählt euch nun hier in Podcast-Form noch mal, dass Regisseur Jeff Fowler im dritten Anlauf einiges viel besser gemacht hat als bei beiden Vorgängerfilmen. Die dadurch allerdings nun endgültig überflüssig geworden sind.
Scar hatte den Ursprung seiner Narbe zwar bereits in einem Serienableger des Zeichentrickfilms von 1994 verraten, jetzt wird diese Vorgeschichte, nebst Mufasas Kindheit und Aufstieg zum König der Pride Lands, als CGI-Animation noch einmal ganz anders neu erzählt. Im Prequel zum computeranimierten Remake von Der König der Löwen, das schlicht Mufasa heißt.
Es gab mal eine Zeit, in der Peter Jackson regelrecht darum betteln musste, Der Herr der Ringe verfilmen zu dürfen. Tolkiens Bücher galten als zu sperrig, zu lang und nicht so wirklich attraktiv zu verfilmen. Vorherige Versuche waren stets gescheitert. Und Fantasy an sich war auch nicht mehr so beliebt beim Publikum. Es grenzte an ein Wunder, dass seine mehrfach Oscar-prämierte Trilogie um Gandalf, Frodo und Gollum gegen alle Widerstände doch irgendwie umgesetzt, tatsächlich großartig und erfolgreich wurde. Und heute? Quälen uns überflüssige Aufgüsse purer Markenausschlachtung verschiedenster Lizenzhalter - und sogar Jackson selbst scheint seine magischen Hände für den Stoff leider verloren zu haben. Der von ihm mitproduzierte Animationsfilm Die Schlacht der Rohirrim ist eines über zwei Stunden langen Kinofilms nicht würdig.
Transformers One gehört zwar offiziell zum Kanon der Michael-Bay-Realverfilmungen des Hasbro-Spielzeugs, entledigt sich aber vieler typischer Störfaktoren, die wir mit den Bayformers gewöhnlich verbinden. Und es mopst sich den Animationsstil der Spider-Verse-Erfolgsfilme. Sicherlich nicht auf dem gleichen Niveau wie die Spinnenmenschen von Sony Pictures, dennoch als Cartoon-Actionspaß für ein jüngeres Publikum viel besser gelungen als die meist verblödeten, von nervigen Menschen durchzogenen Transformers Life-Action-Varianten.
Daniel ist doch sehr verwundert. Da erscheint mit Schirkoa: In Lies We Trust ein Animationsfilm im Kino, dessen Produktionsprozess ohne jeden Zweifel wegweisend für die Zukunft des Filmemachens ist. Und in den meisten Filmkritiken wird dem nur irgendwo ein kleiner Nebensatz gewidmet. Grund genug, auf seinen ausführlichen Golem.de-Artikel, über Schirkoa und dessen Entstehung in der Unreal Engine, jetzt noch diesen mehr als einstündigen Podcast zum spannenden, andernorts so sträflich übersehenen Thema folgen zu lassen.
Manche wollen in Robot Dreams ganz tolle Science-Fiction erkannt haben. Andere sprechen oder schreiben von zutiefst emotionalen Momenten. Patrick und Daniel hingegen finden den Oscar-nominierten Animationsfilm von Regisseur Pablo Berger zwar keinesfalls schlecht, halten das Presse-Echo drumherum jedoch für maßlos übertrieben. Als Kinderfestival-Kurzfilm hätte ihnen die Roboter-Hund-Geschichte jedenfalls mehr als gelangt. Für Erwachsene als Langfilm im Kino ist das Ganze dafür eher nur… nett eben.
Isabel Hergueras Debütfilm Sultanas Traum ist eine bemerkenswerte filmische Umsetzung und Weiterentwicklung von Rokeya Sakhawat Hossains feministischer Science-Fiction-Geschichte, die ursprünglich 1905 veröffentlicht wurde. Der Roman handelt vom fiktiven Ladyland, wo Frauen die dominante Macht innehaben und nachhaltige Technologien nutzen um ein wahres Utopia zu erschaffen. Diese Geschichte wird im Film durch eine komplex verschachtelte Erzählstruktur neu interpretiert, bei der sowohl eine an die spanische Regisseurin angelehnte Hauptfigur in Indien auf den Roman stößt, dessen Hintergründe beginnt zu erkunden, wir aber auch biografisch das Leben der Buchautorin kennenlernen. Jede Erzählebene hat dabei ihren eigenen, eindrucksvollen Zeichenstil.
Optisch klar inspiriert von den Spider-Verse-Filmen, versucht Mutant Mayhem, den Teenage Mutant Ninja Turtles zum wiederholten Male auf großer Leinwand neues Leben einzuhauchen. Mit Seth Rogan und Evan Goldberg als Autoren ist das nur bedingt gelungen, finden unsere alten Kindheits-Turtles-Fans Daniel & Patrick.
Across the Spider-Verse macht vieles wieder so kreativ gelungen wie sein Vorgänger und damit sehr viel besser als die meisten Realverfilmungen des Spider-Man bzw. seiner vielen Varianten in allen Formen, Farben und Dimensionen. Nach 140 Minuten bleiben wir dennoch mit dem Mischgefühl unbefriedigter Übersättigung zurück. Ein echtes Ende kommt nach so viel Laufzeit, zugunsten von Teil drei, nämlich nicht zustande.
Super Mario Bros. und Cocaine Bear in ein und demselben Filmkritik-Podcast? Klar, denn es ist mal wieder angerichtet! Zu einem Filmmenü, das außerdem Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves, Somebody I Used to Know und Air auf der Karte stehen hat.
2009 erschien James Camerons Avatar: Aufbruch nach Pandora in den Kinos und wurde zum weltweiten Rekorderfolg. Außerdem sorgte der Film für den zwischenzeitlichen Durchbruch von 3D-Projektionen im Kino, später sogar auf 3D-Fernsehern Zuhause. 2022 ist der 3D-Hype längst vorbei und Avatar: The Way of Water möchte uns trotzdem wieder, bevorzugt stereoskopisch, nach Pandora reisen lassen. Das mehr als drei Stunden lange Sequel schafft allerdings weniger Spannung, Fantasie, Handlung, Spektakel und Emotionen hervorzubringen als für auch nur eine Stunde packenden Films nötig gewesen wäre.
Es ist angerichtet... zu einem Solo-Filmmenü von Daniel, also quasi einem Dinner for One. Am erwärmenden Independentfilm Fragil ist er nicht zerbrochen, der grausam schlechte Thriller Shattered zersplittert dagegen komplett an sich selbst. Merkel kann sich sowohl förmlich als auch inhaltlich für nichts so recht entscheiden und The Menu fehlt trotz guter Rezeptur die letzte Würze. Zeiten des Umbruchs heißt eigentlich Armageddon Time - zeigt nichts neues, das aber gut. Strange World ist nicht halb so fantasievoll und spannend wie er eigentlich sein müsste, aber das dürfte Disney inzwischen schon selbst an den Kinokassen abgelesen haben. Call Jane wurde ungeplant von zeitaktuellen Ereignisse eingeholt - aber im positiven Sinne.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, auf das sicherlich niemand gewartet hat. Wir auch nicht. Dabei gibt es in unserer bunten Mischung aus Kimi, Sonic the Hedgehog 2, The Lost City, The Contractor und Tiefe Wasser durchaus ein paar zumindest ganz nette Zeitvertreibe.
Es ist angerichtet… zum Untergang von Nächstenliebe und Sitte. Oder wie würdet ihr das Verhältnis zwischen Tom & Jerry beschreiben? Oder den Ausbruch totaler Anarchie in The Forever Purge? Robin Wright liefert mit ihrem Regie-Debüt Land aka Abseits des Lebens nachdenklichen Extrerm-Eskapismus als Beilage.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, dessen Titelzeile voller Kinoneustarts plus eines Netflix-Films mehr Platz einnimmt als dieser zugehörige Teaser-Text.
Der eigentlich als Highlight gedachte Drache mag ein wenig nerven, die Gags mögen viel zu sehr wie aus unserer modernen Realität entsprungen sein - und dennoch ist der schöne Animationsfilm Raya und der Letzte Drache eine erfrischende Erweiterung des Disney-Plus-Angebots.
Pixar lässt die Seele eines Jazz-Musikers zusammen mit der Seele eines ungeborenen Kindes auf… Seelensuche gehen. Doch steckt am Ende auch genug Soul in Soul? Robert Buch und Daniel Pook sind sich bei der Antwort darauf letztlich einig.
Daniel sagt der Anime-Welt mal wieder freundlich “Hallo” und rezensiert für euch in dieser Kurzkritik Hello World, der sich als Science-Fiction-mäßiger herausgestellt hat als es im Vorhinein den Anschein machte.
Ein Wiederbelebungszauber geht schief und so haben zwei Trollbrüder nur die lebendigen Beine ihres verstorbenen Vaters, samt seines Zauberstabs, im Kinderzimmer stehen. Klingt zweideutig und noch nicht wirklich spannend, doch Onward von Pixar entwickelt sich von da an zu einem überraschend unterhaltsamen Fantasy-Road-Trip.
Let it go again? - Nicht so ganz. Das Sequel zu Die Eiskönigin versucht verzweifelt, so viele neue Songs wie möglich in eine wirre wie belanglose Handlung einzubetten und tut sich schwer damit, für alle beliebten Figuren des Vorgängers erneut etwas zu tun zu finden. Ein musikalischer Welthit scheint dieses Mal jedoch nicht dabei herausgekommen zu sein.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü mit Hund, Puppen, Will Smith & noch mal Will Smith. Dazu gibt es eine kleine Komfortänderung, denn ab diesem Podcast listen wir euch auf DieLetzteWebsite.com alle Timecodes, ab wann wir in der aktuellen Folge über welchen Wochenstart sprechen.
Was einst als simpel gestrickte Kindheitsfantasie das Trickfilmkino revolutionierte, hätte spätestens mit der zweiten Fortsetzung sein ohnehin schon zu weit ausgeufertes Ende finden sollen. In Alles Hört Auf Kein Kommando manövriert Pixar seine Toy Story endgültig weg von unschuldiger Magie, rein in fragwürdige Moralkomplexe.
Es ist angerichtet… zu einem Doppelmenü der Filmstarts zweier Wochen. Um euch angesichts der etwas lahmen Auswahl nicht komplett zu verlieren, geben wir als Bonus am Schluss schon mal unser vorgezogenes (und spoilerfreies) Kurzfazit zu Once Upon A Time In Hollywood ab.
Wir rezensieren Der König der Löwen von Jon Favreau und vielen Künstlern der Vorlage von 1995, die 2019 nicht mehr im Abspann Erwähnung gefunden haben.
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Dieser Podcast wurde von Patrick aus Hürth in Hürth & Daniel in Berlin aufgenommen.


