Whalefall s(t)inkt nicht, Street Fighter geht K.o.
Ausgerechnet die absurdeste Idee wurde am überzeugendsten umgesetzt! In Whalefall wird ein Mann von einem Wal verschluckt und das ist überraschend unser Film der Woche geworden. Street Fighter liefert dagegen noch nicht mal unterhaltsamen Straßenkampf, stattdessen zu viele peinliche One-Liner. Corpus Delicti wirkt wie ein maues Hörbuch, bei dem alles filmische auf Sparflamme lief. One Night Only handelt von einer reichlich dämlichen Regel, die jeder nach fünf Minuten sowieso umgehen würde. Vier Filme und erstaunlich oft die Frage, warum beim Drehbuch wohl sehr früh schon nicht mehr weitergedacht wurde.
Inhaltsangaben des Podcasts:
(00:00:00) Intro
(00:00:50) Kunstvolle Panne beim Presse-Screening
(00:06:02) Filmkritik - Whalefall
(00:25:15) Was die Filmauswahl dieser Folge verbindet
(00:25:46) Filmkritik - Street Fighter (2026)
(00:46:55) Filmkritik - Corpus Delicti
(00:59:05) Filmkritik - One Night Only
(01:15:47) Outro
Spoiler-Hinweis: Wir umreißen die Handlungen der Filme im Podcast in der Regel nur allgemein, ohne zu viele Details vorwegzunehmen. Wer aber vorab wirklich gar nichts wissen möchte, sollte diesen Podcast naturgemäß erst nach der eigenen Filmsichtung anhören.
Links & Videos zur Filmkritik
Whalefall:
Romanvorlage zum Film beim Originalherausgeber (kein Affiliate)
Making-of-Bericht über Whalefall bei Entertainment Weekly
Die Letzte Filmkritik - Avatar: The Way of Water
Die Letzte Filmkritik - Aquaman
Die Letzte Filmkritik u.a. über Resident Evil (2026)
Die Letzte Filmkritik - Weapons
Unser Fazit zu Whalefall:
Von einem Pottwal verschluckt - eine Prämisse, die schnell nach albernem Schlock klingen könnte, als Survivalfilm hier aber überraschend gut umgesetzt wurde. Im Wal entsteht ein unangenehm enger, spannender Überlebenskampf mit nachvollziehbaren Problemlösungen, starken praktischen Kulissen, gut eingesetzten Effekten und einigen ziemlich ekligen Body-Horror-Momenten. Schwächer ist die Vater-Sohn-Geschichte als Unterbau: Rückblenden bleiben konventionell, der problematische Vater wird im Nachhinein etwas zu bequem verklärt und gegen Ende übertreibt der Film seine Halluzinationen und spirituellen Bilder. Kein Must-see, aber eine klare kleine Empfehlung für alle, die klaustrophobisches Survival-Kino mit origineller Grundidee wertzuschätzen wissen.
Autor: Daniel Pook
Street Fighter:
Filmmenü u.a. über Mortal Kombat II (Reboot-Sequel)
Die Letzte Filmkritik - Mortal Kombat (Reboot von 2021)
Unser Fazit zu Street Fighter:
Ein Film über Street Fighter, der ausgerechnet beim Kämpfen versagt. Das World-Warrior-Turnier erscheint tatsächlich kaum mehr als ein Betrug, besonders am Publikum. bekannte Stages und die spezielle Logik der Videospiele werden fast nie vernünftig genutzt und viele der versammelten Martial-Arts-Profis bekommen enttäuschend wenig zu kämpfen. Stattdessen schwankt der Film zwischen zu unpassend ernst gemeinter Story und viel zu viel kindischem Humor, ohne dabei jedoch als Trash Spaß zu machen. Ausgerechnet die kurze Anime-Eröffnung zeigt, wie viel besser Street Fighter aussehen und sich anfühlen könnte. Dazu kommen eine wechselhaft billige Digitalkamera-Optik, verschenkte Figuren und ein langer Nachtclub-Kampf, der mehr Slapstick als Martial Arts-Kunst ist. Heißer Kandidat für die Flop-Liste des Jahres, spricht es Patrick im Podcast ausdrücklich aus.
Autor: Daniel Pook
Ausgerechnet die absurdeste Idee wurde am überzeugendsten umgesetzt! In Whalefall wird ein Mann von einem Wal verschluckt und das ist überraschend unser Film der Woche geworden. Street Fighter liefert dagegen noch nicht mal unterhaltsamen Straßenkampf, stattdessen zu viele peinliche One-Liner. Corpus Delicti wirkt wie ein maues Hörbuch, bei dem alles filmische auf Sparflamme lief. One Night Only handelt von einer reichlich dämlichen Regel, die jeder nach fünf Minuten sowieso umgehen würde. Vier Filme und erstaunlich oft die Frage, warum beim Drehbuch wohl sehr früh schon nicht mehr weitergedacht wurde.
Wir bemühen uns bei Die Letzte Filmkritik ja immer, einen netten Bogen zwischen den besprochenen Filmen zu ziehen - und heute lief es wie geschmiert. In Resident Evil und Lifehack erkennen wir das gleiche Muster und bei Runner eigentlich auch, da bloß umgekehrt. Oasis: Don’t Look Back in Anger mag sich zwar nicht passend mit einreihen, aber der Konzertfilm enttäuscht Patrick ja ansonsten auch schon auf ganzer Linie.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, das 2x2+4 auftischt. Denn nachdem Patrick und Daniel die Sequels Mortal Kombat 2 und Der Teufel Trägt Prada 2 durchgesprochen haben, wird über Mercy, Thrash, Balls Up und Für Immer Ein Teil Von Dir: Reminders of Him eher durchweg erbrochen. Na dann: Guten Appetit!
Der Super Mario Galaxy Film heißt zwar so, setzt aber nicht wirklich das Geschehen oder den gestalterischen Witz der beiden gleichnamigen Jump’n’Runs um. Stattdessen gibt’s einen inhaltlich beliebig zusammengestellten Mix von allerhand Nintendo-Figuren und Elementen aus diversen Mario-Games - mit dem “Humor” der Minions. Optisch stimmig, kaschiert Illuminations Galaxy immerhin mit Cameos und Gimmicks für Mario-Fans, dass hier einfach nur reizlos Social-Media-Reels für Kinderzielgruppen aneinandergereiht werden.
Es ist angerichtet… zum durchaus charmanten Jane Austen und das Chaos in Meinem Leben (Jane Austen Wrecked My Life), der keinesfalls eine direkte Adaption ihrer Werke oder gar des Lebens der britischen Autorin darstellt. Gefolgt von Oz Perkins’ Keeper, der sich nur aufgrund seiner verstörenden Kreaturen noch in den moderat empfehlenswerten Bereich rettet. Weit weg von solchen Ufern treiben hingegen HIM: Der Größte Aller Zeiten und Five Nights at Freddy’s 2 völlig ab.
Aus dem von Horrorfilmen inspirierten Horrorfilmspiel Until Dawn fürs Kino wieder einen reinen Horrorfilm zu machen, erschien auch Regisseur David F. Sandberg und den Autoren seiner Adaption zu unsinnig. Ihr Ansatz war vermutlich eher, einem generischen Horrorfilm typische Gaming-Elemente beizufügen, dabei aber eine andere Handlung zu verfolgen. Nicht super gelungen, aber besser als sein Ruf und irgendwie doch viel mehr eine Umsetzung von Dead by Daylight oder vergleichbaren Games.
Es ist schon wieder angerichtet… zu einem weiteren Filmmenü-Podcast des hart arbeitenden Mannes Daniel Pook, der sich immer zielstrebiger durch seinen Berg an liegen gelassenen Filmrezensionen ackert und sich dabei heute - passend zu sich selbst - unter anderem A Working Man vorgenommen hast. Mit In the Lost Lands, The Electric State und Ein Minecraft Film stellen das restliche Feld nicht gerade riesig überzeugende Filme dar. Einzig The Assessment ragt in dieser Folge als wirklich sehenswerter Sci-Fi-Underdog positiv hervor.
Sonic the Hedgehog 3 war bisher nur ein klassisches Plattformspiel, das ursprünglich 1994 fürs Sega Mega Drive veröffentlicht wurde. Seit ein paar Tagen gibt es im Kino aber auch den gleichnamigen Film, der trotz seines Titels wohlgemerkt eher eine Umsetzung der Handlung von Sonic Adventure 2 darstellt. Daniel hat darüber kurz nach Heiligabend bei Golem.de geschrieben und erzählt euch nun hier in Podcast-Form noch mal, dass Regisseur Jeff Fowler im dritten Anlauf einiges viel besser gemacht hat als bei beiden Vorgängerfilmen. Die dadurch allerdings nun endgültig überflüssig geworden sind.
Die Videospielverfilmung Borderlands hätte einfach nur ein unattraktiv-künstlich aussehendes, belanglos-ödes Werk von immerhin nur etwas über 100 Minuten Dauer sein können. Regisseur Eli Roth musste seinen unpassend ausgesuchten Hauptdarsteller*innen um Cate Blanchett, Jamie Lee Curtis und Kevin Hart in einer Szene aber unbedingt auch noch Urin ins Gesicht spritzen.
Daniel hat ein beachtliches Volumen seiner realen Lebenszeit in den Fallout-Videospielen verbracht und das auch nie bereut. Patrick hat Fallout ebenfalls gespielt, wenn auch nicht ganz so krankhaft intensiv. Dass beide die erste Staffel der Amazon-Serie zur Spielereihe zwar gut, dennoch in der Gesamtbewertung durchaus etwas unterschiedlich finden, liegt also jeweils nicht an Unvertrautheit mit der Marke und deren Ödland.
Es ist angerichtet… zu einem Halloween-Filmmenü der Unterklasse, für das wir unser bewusst zuletzt etwas ins Abseits gerücktes Sammelkritikformat von den Scheintoten auferstehen lassen. Hört Daniel dem armen Patrick und euch berichten, warum sowohl Saw X als auch die Games-Adaption Five Nights at Freddy’s für Kinobesucher allerhöchstens filmqualitative Horrorerlebnisse bieten.
So oft wie das titelgebende Playstation-Game Gran Turismo in diesem Film ultrawerblich glorifiziert wird, geschmückt mit Sponsorenlogos, zahlen Kinobesucher hier Eintrittspreis für mehr reine Werbung als dazwischen noch ein eigenständiges Filmerlebnis erkennbar wäre. Die wahre Biografie eines realen Gamers, der zum Profirennfahrer wurde, wird passend dazu mit einem großen Sieg gekrönt, den es so nie gegeben hat. Wer nur für Autorennen kommt, wartet erst lange Minuten vergeblich, darf sich dann aufgrund des nervigen Schnitts und mauer Dramaturgie um ein authentisches, packendes Racing-Erlebnis beraubt fühlen.
Super Mario Bros. und Cocaine Bear in ein und demselben Filmkritik-Podcast? Klar, denn es ist mal wieder angerichtet! Zu einem Filmmenü, das außerdem Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves, Somebody I Used to Know und Air auf der Karte stehen hat.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, auf das sicherlich niemand gewartet hat. Wir auch nicht. Dabei gibt es in unserer bunten Mischung aus Kimi, Sonic the Hedgehog 2, The Lost City, The Contractor und Tiefe Wasser durchaus ein paar zumindest ganz nette Zeitvertreibe.
Die Uncharted-Games zählen zu Videospielen, die offenkundig Filmen nacheifern und eindeutige Hollywood-Vorbilder wie Indiana Jones oder auch Die Mumie erkennen lassen. Wie gemacht für eine eigene Filmadaption? Sonys erster Versuch, Nathan Drake spielfilmlang ins Kino zu bringen, sammelt keine Argumente dafür.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü mit Gunpowder Milkshake als unbekömmlichem Appetizer. Danach schmeckt selbst Resident Evil: Welcome to Raccoon City im Vergleich nicht mal mehr komplett nach Müll. Eine interessantere Note, um das Essen auf fragwürdige Weise irgendwie zu retten, gönnen wir uns mit Nicolas Cage in Pig und Johannes Grenzfurthners Masking Threshold.
Ein paar absurd brutale Fatalities und Sub-Zeros coole Eisfähigkeiten sind nicht genug, um über mäßig inszeniertes Gekloppe und noch viel mäßiger geschriebenen Restfilm drumherum hinwegzusehen. Robert bereut sogar, irgendeinen Preis knapp unter 4 Euro für die Neuverfilmung von Mortal Kombat ausgegeben zu haben.
Es ist angerichtet… zum Kreaturenduell! Godzilla vs. Kong in der einen, Monster Hunter mit Milla Jovovich in der anderen Ecke. Zwei CGI-lastige Actionfilme mit Giganten buhlen offiziell seit 01.07. in Deutschland um euer Kinoticketgeld. Robert & Daniel sehen den erwartet klaren Favoriten vorne… obwohl beide Kontrahenten auf ähnliche Weise Punkte liegen lassen.
Sonic the Hedgehog und Die Fantastische Reise des Dr. Dolittle haben nicht nur computeranimierte Tiere und die Tatsache gemein, dass beides Adaptionen sind. Sie teilen außerdem, während der Produktion enorm von negativem Zuschauer-Feedback beeinflusst worden zu sein.
Nintendo-Fangirl Saskia Thudium und Daniel Pook - Sohn zweier Pokémon-Go-Meistertrainer aus Hürth - sahen Pikachu erstmals nicht nur in Zeichentrickform auf der großen Leinwand. Die bunten Tierchen an sich überzeugen, die Ermittlungen und der Einfallsreichtum können aber nicht befriedigen.
Alicia Vikander als Lara Croft ist alles andere als soft. Das Film-Reboot basierend auf dem letzten Spiele-Reboot von Tomb Raider lässt seine starke Heldin aber in jeder anderen Hinsicht ganz schön alleine im Dschungel stehen.
Corpus Delicti:
Roman zum Film auf der Website der Autorin (kein Affiliate)
Unser Fazit zu Corpus Delicti:
Juli Zehs Zukunftsstaat hat eigentlich ein starkes Fundament: Die „Methode“ überwacht Gesundheit, Bewegung und Verhalten ihrer Bürger und gilt als unfehlbar. Bis Mia Holl am System zweifelt, nachdem ihr Bruder wegen Mordes verurteilt wird. Statt diese dystopische Sci-Fi-Welt, ihre Verlockungen und ihre Widersprüche erlebbar und reizvoll nachvollziehbar darzustellen, erklären Figuren in langen und häufig künstlich wirkend geschriebenen Gesprächen, lückenlos und schon deswegen langweilig, worum es geht. Gerade neben Minority Report, Black Mirror oder The Handmaid’s Tale fällt auf, wie oberflächlich uninteressant sowohl die Überwachungsgesellschaft als auch der Glaube der Bevölkerung an sie ausgearbeitet bleiben. Das Problem ist dabei nicht das Budget dieses deutschen Films, sondern Drehbuch und Inszenierung. Wer die Idee interessant findet, sollte besser nur beim Roman bleiben.
Autor: Daniel Pook
Ausgerechnet die absurdeste Idee wurde am überzeugendsten umgesetzt! In Whalefall wird ein Mann von einem Wal verschluckt und das ist überraschend unser Film der Woche geworden. Street Fighter liefert dagegen noch nicht mal unterhaltsamen Straßenkampf, stattdessen zu viele peinliche One-Liner. Corpus Delicti wirkt wie ein maues Hörbuch, bei dem alles filmische auf Sparflamme lief. One Night Only handelt von einer reichlich dämlichen Regel, die jeder nach fünf Minuten sowieso umgehen würde. Vier Filme und erstaunlich oft die Frage, warum beim Drehbuch wohl sehr früh schon nicht mehr weitergedacht wurde.
Zur besten Sendezeit, die ihr frei wählen dürft, hört ihr DIE Letzte Filmkritik dieses Mal über Primetime plaudern. Und wo wir gerade bei A24 sind, holen wir gleich noch Onslaught nach. Von dort flüchten Patrick und Daniel sich in die traumatisch fetischisierten Neuverfilmungsfantasien von Teenage Sex and Death at Camp Miasma, um zum Schluss mit Baggerladungen an Spoilern Digger zu begraben.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü mit ausnahmsweise mal durchweg nur guten bis sehr guten Filmen vom Jahresende 2025, über die Daniel nun Anfang 2026 noch mal kurz aneinandergereiht etwas zu sagen hat: Die My Love, Eddington, The Change (aka Anniversary) und Sentimental Value.
Stimmungsvoll und gegenwartsnahe glaubhaft baut Zone 3 zuerst sein beklemmendes Überwachungsszenario auf, verspricht darin eine spannende Neo-Noir-Ermittlungsstory zu erzählen - aber ausgerechnet die ist eine große Schwäche dieser Romanadaption, die lieber tatsächlich ihre viel bessere Buchvorlage hätte adaptieren sollen.
Christian Ditter schafft mit seiner Neuverfilmung des Romans Momo, woran andere meistens scheitern: Eine märchenhafte Geschichte modern neu interpretieren, sogar mit Sci-Fi-Elementen und Gegenwartstechnik angereichert, dennoch Geist und Kernaussagen von Michael Endes Originalvorlage dabei treu zu bleiben. Kein Muss für Erwachsene, für Puristen des Originals eventuell sogar ungenießbar - aber in Daniels Augen ein spannender Kinderfilm mit wichtigen Aussagen, den seine junge Zielgruppe unbedingt gesehen haben sollte.
Endlich mal wieder eine Stephen-King-Verfilmung, die Daniel sehr gut gefällt! Zwar hat King The Long Walk seinerzeit gar nicht unter seinem gewohnten Namen als Horrorautor veröffentlicht - dass die Story von ihm stammt, ist inzwischen aber hinlänglich bekannt und King selbst hat es eigentlich auch längst nicht verheimlicht. Warum diese Verfilmung ganz großartig ist, erzählt Daniel euch nun in unserem Podcast, samt seiner ausführlichen Interpretation des Films - aber wohlgemerkt ohne großen Vergleich zum Buch, mit dem wir nicht die große Vorgeschichte verbinden wie andere Rezensenten, die im Gegensatz zu uns wohl mit der Originalgeschichte aufgewachsen sind.
Es ist schon wieder angerichtet… zu einem weiteren Filmmenü-Podcast des hart arbeitenden Mannes Daniel Pook, der sich immer zielstrebiger durch seinen Berg an liegen gelassenen Filmrezensionen ackert und sich dabei heute - passend zu sich selbst - unter anderem A Working Man vorgenommen hast. Mit In the Lost Lands, The Electric State und Ein Minecraft Film stellen das restliche Feld nicht gerade riesig überzeugende Filme dar. Einzig The Assessment ragt in dieser Folge als wirklich sehenswerter Sci-Fi-Underdog positiv hervor.
Eine ohnehin schon dystopisch anmutende Sci-Fi-Welt wirkt gleich noch trostloser, wenn wir darin keine Kinder mehr herumlaufen sehen. In The Assessment wird reguliert, wer Eltern werden darf - und das streng. Wir begleiten ein Paar dabei, wie sie immer absurder werdende Strapazen ihres Nervenkostüms aushalten müssen, um das begehrte Elterntauglichkeitssiegel von der ihnen zugewiesenen Gutachterin zu erhalten. Ein interessanter, bizarrer, unerwarteter, sehr empfehlenswerter Indie-Science-Fiction-Film mit Anspruch.
Zu aufgebläht, zu albern präsentiert Regisseur Bong Joon Ho seinen Sci-Fi-Film Mickey 17, um auf der Berlinale und auch im regulären Kino 2025 mehr als nur eine starbesetzte Randnotiz gewesen zu sein.
Vom Regisseur der beiden “Schacht”-Filme kommt nun die Krankheit, von der bestimmt nicht wenige, dem Kapitalismus überdrüssige Leute da draußen träumen dürften. Rich Flu handelt um eine Grippe, die zuerst alle Superreichen, nach und nach dann auch die Normalreichen, bloß aufgrund ihres Reichtums, aus dem Leben scheiden lässt. Was von Beginn an plump klingt, ist es dann auf volle Länge gesehen leider auch. Eine einzelne Szene vom Ende konnte Daniel allerdings dennoch begeistern.
The Beast ist eine ungewöhnliche Literatur-Adaption und ein oft nicht auf Anhieb als solcher erkennbarer Science-Fiction-Film zugleich. Bertrand Bonellos neustes Werk ist anspruchsvoll inszeniert und verlangt von uns Zuschauern viel Bereitschaft dazu, sich regelrecht hypnotisieren und so selber in die verworrene Traumwelt der Simulation im Film ziehen zu lassen. Bei Daniel gelang dies etwas überzeugender als bei Patrick - beide aber empfehlen La bête, so der französische Originaltitel, vor allem für geneigte Programmkinobesucher.
Hatte wirklich noch jemand Hunger nach noch mehr Tribute von Panem? Daniel schon nach Teil eins nicht mehr, obwohl er den im Vergleich der ganzen Serie noch am besten fand. The Ballad of Songbirds & Snakes fühlt sich dagegen wie eine Kopie von sich selbst, gemischt mit einer unnötig lang erzählten, an und für sich überflüssigen Vorgeschichte an. Und macht halt alles andere, was generische Standard-Blockbuster heutzutage so leisten bzw. in der Regel eher nicht leisten.
Es ist angerichtet… zum Untergang von Nächstenliebe und Sitte. Oder wie würdet ihr das Verhältnis zwischen Tom & Jerry beschreiben? Oder den Ausbruch totaler Anarchie in The Forever Purge? Robin Wright liefert mit ihrem Regie-Debüt Land aka Abseits des Lebens nachdenklichen Extrerm-Eskapismus als Beilage.
Es ist angerichtet zu einem Filmmenü, das erst viel Belanglosigkeit und dann doch noch zwei Genre-Geheimtipps auf der Speisekarte anbietet. Wer die Filmstarts dieser Woche ins Auge fasst, sollte sich für Krokodil mit Biss und Roboter mit Muttermilch entscheiden.
One Night Only:
Unser Fazit zu One Night Only:
Unverheiratete in den USA dürfen nur an einem einzigen Tag im Jahr noch Sex haben! Als völlig bescheuerte Rom-Com-Prämisse hätte daraus mit Sicherheit eine lustig bescheuerte, satirische Farce entstehen können. One Night Only ist leider aber weder besonders lustig noch romantisch noch als Satire durchdacht. Stattdessen einfach nur blöd. Vor solchen Filmen muss man sich verhüten…
Autor: Daniel Pook
Ausgerechnet die absurdeste Idee wurde am überzeugendsten umgesetzt! In Whalefall wird ein Mann von einem Wal verschluckt und das ist überraschend unser Film der Woche geworden. Street Fighter liefert dagegen noch nicht mal unterhaltsamen Straßenkampf, stattdessen zu viele peinliche One-Liner. Corpus Delicti wirkt wie ein maues Hörbuch, bei dem alles filmische auf Sparflamme lief. One Night Only handelt von einer reichlich dämlichen Regel, die jeder nach fünf Minuten sowieso umgehen würde. Vier Filme und erstaunlich oft die Frage, warum beim Drehbuch wohl sehr früh schon nicht mehr weitergedacht wurde.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, das 2x2+4 auftischt. Denn nachdem Patrick und Daniel die Sequels Mortal Kombat 2 und Der Teufel Trägt Prada 2 durchgesprochen haben, wird über Mercy, Thrash, Balls Up und Für Immer Ein Teil Von Dir: Reminders of Him eher durchweg erbrochen. Na dann: Guten Appetit!
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü mit Eternity, der zwar sicherlich kein Film für die Ewigkeit ist, der aber doch immerhin kurzweilig unterhält. Was Daniel von Die Unfassbaren 3 aka Now You See Me, Now You Don’t überhaupt nicht sagen kann. Viel empfehlenswerter, zumindest für Fans purer Action, ist Sisu: Road to Revenge, der viel mehr “over the top” geht als sein Vorgänger, Daniel gerade deswegen aber sogar besser gefallen hat. Ebenfalls gut unterhalten, sogar amüsiert, hat unseren Kritiker The Mastermind als charismatisch gespielte Mischung aus Bottle Rocket und Red Rocket, nur etwas nüchterner ausgespielt und ohne “Rocket” im Titel.
“All das Ungesagte Zwischen Uns: Regretting You” ist so ein besonderes Kinowerk, als Romanvorlage ein derart bemerkenswertes Stück Literatur. Wir können hier nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und diesen Film bloß rezensieren. Nein, dieser Podcast ist etwas ganz Besonderes, eine kulturelle Abendveranstaltung. Eine Vorlesung der unwiderstehlichen Handlung aus Feder der begnadeten Colleen Hoover (schrieb ebenfalls den Geniestreich “Nur Noch Ein Einziges Mal: It Ends With Us”).
Mixed Martial Arts mag populär sein - dieser Martial-Arts-Film mit dem Versuch, eine ungewohnte Mischung aus Setting, Handlung und Tonalität zu bieten, dürfte hingegen (wenn überhaupt) erst im Angebot von Streaming-Abos eure Beachtung finden. Kung Fu in Rome aka Forbidden City aka La città proibita könnt ihr aber auch getrost verpassen, denn selbst die Kampfszenen sind in diesem unausgegorenen Mix nur gehobener Durchschnitt.
An Danny DeVitos Rosenkrieg mit Michael Douglas und Kathleen Turner können sich gewiss noch viele von euch erinnern. Umso erfreuter sind wir, dass die Neuverfilmung derselben Buchvorlage nun ein ganz anderer Film geworden ist. Ja, auch 2025 in Die Rosenschlacht geht sich ein Ehepaar wieder herrlich überzogen an die Gurgel. Mit Olivia Colman und Benedict Cumberbatch erleben wir aber vor dem großen Knall noch so einiges mehr vom Eheleben der Roses, das Regisseur Jay Roach uns nun als viel ausführlicher dargelegte, tragische Komödie in modernem Setting unserer Zeit präsentiert.
Wenn Celine Songs Folgewerk eines mit ihrem Oscar-prämierten Past Lives gemein hat dann, dass er wieder ziemlich schön anzusehen analog gedreht wurde. Ansonsten wird uns Was ist Liebe Wert: Materialists aus allerlei Gründen nicht mehr so lange in Erinnerung bleiben - schon gar nicht bis ins nächste Leben.
Es ist angerichtet… zum Auftakt unseres Comebacks nach zwei kräfteraubenden Festival-Besuchen in Göteborg und bei der Berlinale. Im ersten von mehreren “Schammenüs”, wie Daniel sie selber nennt, liefern wir nachträglich unsere Kritiken zu einigen Filmen nach, die zwischen Mitte Januar und Ende März in Deutschland erschienen sind, von uns aber bislang noch nicht im Podcast besprochen wurden. In dieser Ausgabe sind das eine Neuverfilmung von Der Graf von Monte Christo, Babygirl sowie das Biopic Maria.
Linear erzählt wäre We Live in Time nicht unbedingt ein schlechter, aber auch kein besonderer Film gewesen. Deswegen haben Drehbuchautor Nick Payne und Regisseur John Crowley ihr Drama um ein Liebespaar wild hin und her durch die Jahre springen lassen, wobei so früh so viel vorweg genommen wird, dass die Erzählung dadurch bloß an Reiz verliert. Und wir auf diese Weise doch bei einem eher schlechten Film gelandet sind.
“Was denken Kinobesucher bei Here?” - “Ach wär ich doch nicht hier!” - Robert Zemeckis fügt seinen Spätwerken einen weiteren langweiligen, teilweise unangenehm anzusehenden Kitschfilm mit Starbesetzung hinzu, dessen Computereffekte grauenhaft steril aussehen. Wir können nur froh sein, dass er sich unter einem Zeitreisefilm nicht schon 1985 so etwas seelenlos-langweiliges vorgestellt hat.
Eine Komödie, ein Drama, eine authentische Darstellung von Sexarbeit und Dynamiken zwischen Arm und Reich in der westlichen Welt. Mit Anora hat Regisseur Sean Baker ein modernes Aschenputtel-Märchen, aber auch Pretty Woman und Meine Braut, ihr Vater und Ich mit neuem Setting in die Realität geholt.
Lasst es wirklich Nur Ein Einziges Mal gewesen sein, denn eine Filmadaption des Nachfolgeromans von It Ends With Us, It Starts With Us, würde die Geschichte um Lily Bloom von Autorin Colleen Hoover so ziemlich wie ein legitimes Erbe der After-Serie etablieren. Trotz Filmqualität und PR-Gau um Hauptdarstellerin Blake Lively, sprechen für das Sequel jedoch schon jetzt starke Einspielergebnisse...
Ein älterer Herr aus Island versucht seine Jugendliebe in Japan ausfindig zu machen. Parallel dazu sehen wir in allzu herbstlich orange eingefärbten Rückblenden, wie sich die beiden einst in einer Restaurantküche kennenlernten. Touch ist kein schlechter Film, aber irgendwie doch nur typisches Rentnerkino.
Die erste Hälfte von Love Lies Bleeding hat Patrick und Daniel so verzücken können, dass sie den Film schon als sicheren Kandidaten ihrer Top-5-Listen zum Ende des Jahres gesehen hatten. Das Ende der 80er spielende Drama, mit fantastischer Besetzung, um eine intensive Beziehung zweier Frauen im Rausch zwischen Aufputschmitteln, Body-Building und den toxischen Männern in ihrem Umfeld, nimmt dann aber einen ziemlich enttäuschenden Verlauf.
Die Mondlandung von Apollo 11 hat wirklich stattgefunden. Es hat auch Produktkooperationen zwischen Firmen wie Omega oder Kellog’s mit der NASA gegeben. So gut wie alles andere in der von Apple produzierten Komödie To the Moon ist aber rein fiktiv und stellt weder das Mondprojekt, noch deren Beteiligten annähernd an die wahren Begebenheiten angelehnt dar. Als Romcom schlägt sich das ganz gut, auch weil der hohe Produktionsaufwand im Vergleich zu anderen Filmen dieses Genres ins Auge fällt. Dennoch zeigt sich Daniel irritiert, denn die Intention hinter dem hinzuerfundenen Kommerzfokus und anderen angedichteten Handlungssträngen in Verbindung mit einem wahren historischen Ereignis, löst sich nie ausreichend klar auf.
Bei A Killer Romance (Originaltitel: Hit Man) musste Daniel immer wieder ungläubig in die IMDB schauen, dass dieser eher nach Standard-Streamingdienst-Komödie aussehende Film, der bei uns im Kino läuft und in den USA tatsächlich direkt bei Netflix erschienen ist, wirklich von DEM Richard Linklater inszeniert wurde. Als kurzweiliger Klamauk funktioniert die Geschichte um einen Fake-Auftragsmörder, der seine Klienten für die Polizei ins Gefängnis bringt. Das wahre Potenzial ihrer realen Vorlage, dem wandlungsfähigen Lockvogel Gary Johnson, kann Linklater aber - auch wegen Hauptdarsteller Glen Powell - nicht im Ansatz ausspielen.
Von der Theaterstückadaption What Happens Later (basierend auf Shooting Star) sollen wir uns vor allem deswegen ins Kino locken lassen, weil Meg Ryan nach vielen Jahren Pause mal wieder in einem Film, der nach ihrer Paradedisziplin “Romcom” aussieht, auf großer Leinwand schauspielert. Dazu auch noch Regie geführt und an der Drehbuchumsetzung mitgearbeitet hat. Das Ergebnis ist allerdings so langweilig und arm an Reizen, dass es eher in Grabbeltisch-DVD-Ständer neben Supermarktkassen gehört hätte.
Ken als Stuntman Colt, dessen Stunts für The Fall Guy aber natürlich oft von echten Stuntleuten durchgeführt wurden und eine wahre Hollywood-Stunt-Ikone sitzt sogar auch noch hinter der Kamera. Gerade deswegen wundert Daniel sich, weshalb dieser lauwarme Versuch eines Genremixes noch nicht einmal gut inszenierte Actionszenen aufbieten kann.
Gegner auf dem Tennisplatz, Konkurrenten in der Liebe - wo einst eine brüderliche, vielleicht noch wesentlich intimere Freundschaft zweier Männer war, bevor sie sich in dieselbe Frau verliebt haben. Regisseur Luca Guadagnino macht daraus weder einen typischen Sportfilm, noch eine vorhersehbare Romantik-Komödie. Viel mehr vermengt er bei Challengers - Rivalen gelungen filmische Herangehensweisen europäischen Independent-Kinos mit effektreicher Ästhetik heutigen Hollywood-Mainstream-Kinos. Ein verspieltes, erstklassig besetztes Liebesdrama, dessen Hauptfiguren bei jedem Schlag laut aufstöhnen.
Der auch bei uns sehr beliebte Film Wunder hat jetzt im Kino ein Sequel bekommen - wieder basierend auf einer Romanvorlage von Autorin Raquel J. Palacio. Als loser Nachfolger hat White Bird allerdings nichts mehr mit dem kleinen Auggie zu tun und fokussiert sich auf eine Rückblende, bei der verkitscht präsentierte Teenager-Romantik und ein zu konstruiert daherkommendes Drama das historische Gewicht der Nazi-Besatzungszone im Elsass als Kulisse allzu sehr in den Hintergrund drängt.
Nach After Forever herrschte Verwirrung darüber, dass dies doch noch nicht das Ende einer der peinlichsten Liebesfilmreihen aller Zeiten war. Und bei After Forever? Da herrscht nun einfach nur pure Erleichterung, weil es mit Hardin und Tesse tatsächlich endlich vorbei ist. Wenn auch nicht mehr im Kino, sondern nur exklusiv bei Amazon Prime.
Als regelmäßiges Format hat unser Filmmenü unlängst ausgedient, da wir bewusst wieder häufiger nur einzelne Podcasts zu den Filmen, die uns überhaupt auch wirklich genug Gesprächspotenzial bieten, machen wollen. Kandidaten wie in dieser Ausgabe Expend4bles, Retribution, Doggy Style, Joy Ride, My Big Fat Greek Wedding 3, Meg 2, The Nun II, Joy Ride - The Trip und A Haunting in Venice enthalten zu wenig Substanz für eine sinnvolle Rezension nach unseren Vorstellungen - und dass es sich dabei größtenteils um Fortsetzungen ohnehin schon mauer Vorgängerfilme handelt, ist sicherlich kein Zufall. Hier gibt’s deswegen jetzt gesammelt Daniels Kurzurteil, das eher als schnelle Erklärung dafür dienen soll, weshalb uns diese Filme für einen eigenen “Die Letzte Filmkritik”-Podcast nicht interessant genug erschienen und ihr manche von ihnen pauschal einfach lieber meiden solltet.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, in welchem nicht nur die beiden intellektuellen Beiträge überhaupt nicht überzeugen können. Daniel kann sich kaum entscheiden, ob ihn die eklige Mitleidsbeschau aus The Whale oder ewige drei Stunden hochwertig inszenierter Unfug ohne Substanz aus Beau is Afraid weniger begeistert hat. Sisu hätte als harter Actionfilm noch das meiste Potenzial für gute Unterhaltung gehabt, gibt sich jedoch zu wenig Mühe, für Spannung und wenigstens etwas mehr interessanten Kontext zu sorgen. Generische Hollywood-Kost mit den üblichen Schwächen gefällig? Champions und Spoiler Alarm got y’all covered!
Super Mario Bros. und Cocaine Bear in ein und demselben Filmkritik-Podcast? Klar, denn es ist mal wieder angerichtet! Zu einem Filmmenü, das außerdem Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves, Somebody I Used to Know und Air auf der Karte stehen hat.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, das in einem Rutsch reinen Tisch mit einer Menge Neustarts vergangener Wochen macht. Ganz neu im Kino läuft bzw. fliegt Shazam: Fury of the Gods, schon etwas länger slasht Scream zum sechsten Mal und Adam Driver reist 65 Millionen Jahre in die Vergangenheit. Steven Spielberg romantisiert in Die Fabelmans unerträglich seine Jugendjahre und What’s Love Got to Do With It verwirrt bereits nur mit seinem Titel. Anything else Missing? Exactly.
Bones & All hat Patrick und Daniel im Filmmenü vom 08.12. so sehr ins Plaudern, Interpretieren und Schwärmen gebracht, dass wir gar nicht anders können, als dieses halbstündige Segment nun hier auch einzeln als Podcast zu veröffentlichen. So schafft der Coming-of-Age-Roadtrip um verbotene Fleischeslust im Konsumexzess es dann auch in unsere erlesene Website-Kategorie besonders empfohlener Filme.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, das kurz vor Halloween immer noch keinen passenden Horrorfilm im Kinoprogramm entdecken konnte. Bodies, Bodies, Bodies wäre als gelungenes “Who dunnit” mit leichten Slasher-Elementen deswegen unsere einsame Empfehlung für zumindest locker spaßiges Filmvergnügen am gruseligsten Tag des Jahres.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, in welchem uns Moonage Daydream näher an David Bowie heranführt, als das noch ihm selbst zu seinen Lebzeiten gelungen ist. Das Ticket ins Paradies lösen wir, nicht ganz so begeistert, bloß für Julia Roberts & George Clooney. Noch enger grenzen wir bei Chase mit Gerard Butler ein: Eine einzelne Szene war gut, der Rest gehört eigentlich niemals ins Kino. Als Nachtisch gibt’s Daniels Kommentar über den Audiokommentar von seinem aktuellen Lieblingsfilm des Jahres: Come on, Come on (auf Blu-ray).
Ein Jahr nach dem letzten gemeinsamen Männerdate hat nicht das Schicksal, sondern tatsächlich der nächste “After”-Film Patrick und Daniel wieder gemeinsam ins Kino geführt. Dieses mal in Hürth anstatt Berlin, doch ansonsten bleibt auch bei After Forever eigentlich wieder fast alles beim Alten.
Wenn Patrick aus Hürth und Daniel Pook bei Three Thousand Years of Longing einen Wunsch frei gehabt hätten, wären sie mit einem besser erzählten dritten Akt wesentlich glücklicher aus dem Kino gegangen. Davon abgesehen passt bei George Millers Märchen für Erwachsene aber vieles wie der Dschinn in die Wunderlampe… oder in diesem Falle Vase.
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Dieser Podcast wurde von Daniel Pook in Berlin mit Patrick aus Hürth bei Patrick in Hürth aufgenommen.


