Zone 3 - Morgen fast von heute
Stimmungsvoll und gegenwartsnahe glaubhaft baut Zone 3 zuerst sein beklemmendes Überwachungsszenario auf, verspricht darin eine spannende Neo-Noir-Ermittlungsstory zu erzählen - aber ausgerechnet die ist eine große Schwäche dieser Romanadaption, die lieber tatsächlich ihre viel bessere Buchvorlage hätte adaptieren sollen.
Originalbild: Zone 3 / © Studiocanal (2025)
Daniel spricht in diesem Podcast nicht sehr ausführlich über die Handlung des Films. Überraschendes vom späteren Verlauf und das Ende spoilert er nicht im Detail über die bekannten Trailer hinaus.
Links & Videos zur Filmkritik
Daniels Filmkritik-Artikel über Zone 3 bei Golem
Baden-Württemberg wird künftig Palantir-Software einsetzen
Golem lässt sich in Bayern Überwachungssystem Vera vorführen
Chaos Computer Club gibt bei Golem Einschätzung über Palantir-Software ab
Auch an Kriegsführung ist Software von Palantir beteiligt
Wofür KI im Militär genutzt wird
Artikel über das Palantir-Überwachungsimperium und seinen Einfluss auf Politik
Rolling Stone über Thomas Bangalter von Daft Punk
Golem-Sammelseite über alles zu Anonymous
Deutsche Beschreibung des Romans Hund 51
Umfangreiche Analyse der Romanvorlage
Crew United listet das Budget des Films
Die Letzte Filmkritik - The Running Man (2025)
Die Letzte Filmkritik - Blade Runner 2049
Weiterer Roman über Chien-51-Protagonist Zem
Artikel: Ist Orwells Dystopie längst da?
Golem-Artikel über eine Doku mit Fokus auf Palantir (Watching You)
Über den NSA-Abhörskandal der USA
Abgekoppelte Stadtstaatenpläne von Tech-Milliardären
Lacoste-Werbeseite über Zone 3 / Chien 51
Bundeszentrale für Politische Bildung: Problemgebiet Banlieue
Friedrich-Ebert-Stiftung über ein ungleiches Frankreich
Pläne KI wie in Minority Report Verbrechen vorhersagen zu lassen
Die Letzte Filmkritik - Blade Runner 2049




Den Podcast mit Filmkritik über Zone 3 lest ihr als Text bei Golem als Artikel
Die Landespolizei Baden-Württemberg wird 2026 Zugriff auf Palantirs Überwachungsplattform Gotham erhalten. In Bayern ist mit dem Analysesystem Vera bereits solch ein Programm in Betrieb, das ebenfalls auf der umstrittenen Technologie basiert. Geheimdienste und Militär setzen weltweit längst in unterschiedlichsten Bereichen auf künstliche Intelligenz.
Ob das erste Schritte zu KI-gestützten Überwachungsstaaten sind? Überraschen würde es wohl niemanden mehr. Ganz bestimmt nicht Palantir-Mitgründer Peter Thiel, der so etwas in den USA unter Trump schon in fortgeschrittener Form umsetzt.
Der französische Sci-Fi-Film Zone 3 zeigt uns ein derartiges Szenario jetzt noch ausgeprägter, anhand von Paris im Jahr 2045. Er ist glaubwürdig gegenwartsnah inszeniert und mit mahnendem Unterton, jedoch leider auch mit einer einfallslosen Geschichte…
Die restliche Filmkritik über Zone 3 lest ihr im Artikel bei Golem!
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, das 2x2+4 auftischt. Denn nachdem Patrick und Daniel die Sequels Mortal Kombat 2 und Der Teufel Trägt Prada 2 durchgesprochen haben, wird über Mercy, Thrash, Balls Up und Für Immer Ein Teil Von Dir: Reminders of Him eher durchweg erbrochen. Na dann: Guten Appetit!
Ein Mann stürmt in Good Luck, Have Fun, Don’t Die ein amerikanisches Diner, behauptet, aus der Zukunft zu kommen - und erklärt den verdutzten Gästen, dass Social Media, Smartphones, vor allem jedoch Künstliche Intelligenz die Menschheit bald in den Untergang führen werden. Nur eine zufällige Gruppe Restaurantbesucher*innen könne nun helfen, das zu verhindern. Eine herrlich absurde Zeitreise-Prämisse. Eigentlich - doch dieser Film wirkt letztlich nur so, als hätten ein paar Boomer zwar gute Ansätze verfolgt, sie jedoch nur peinlich plakativ und kontraproduktiv oberflächlich auf die Leinwand gebracht.
Als Sequel zu einem erfolgreichen, wenn auch überhaupt nicht guten, Androiden-Horrorfilm wurde uns mit M3GAN 2.0 nun ein abgedrehtes Party-Fun-Movie versprochen. Obwohl sich tatsächlich viel verändert hat, stürzt die ausdrucksschwache Killer-Puppe von Blumhouse nun endgültig total ab… und reißt uns dabei in ein mehrstündiges Langeweileloch.
Tom-Cruise-Action-Man, der atemberaubende Stunts immer selbst durchführt, ist ausgerechnet mit seinem (vorerst, vermeintlich, eventuell) letzten Mission: Impossible als Ethan Hunt tatsächlich böse abgestürzt! Nicht bei seiner wieder mal sehr waghalsigen Flugzeugkletterei, sondern was die Qualität des Films The Final Reckoning anbelangt. Insbesondere nach dem spektakuläreren Dead Reckoning erst vor ein paar Jahren, wirkt dessen Finale nun wie ein halbgar zusammengeflicktes, langatmiges Restprojekt, das seine zwei großen Ereignismomente trotz Überlänge nicht spannend oder erzählerisch schlüssig zu verbinden weiß. Es ist dieser eine Film zu viel in einer auf acht Teile aufgeblähten Reihe, die schon zwei Ausgaben vorher mit Fallout ihren Höhepunkt erreicht hatte.
Es ist schon wieder angerichtet… zu einem weiteren Filmmenü-Podcast des hart arbeitenden Mannes Daniel Pook, der sich immer zielstrebiger durch seinen Berg an liegen gelassenen Filmrezensionen ackert und sich dabei heute - passend zu sich selbst - unter anderem A Working Man vorgenommen hast. Mit In the Lost Lands, The Electric State und Ein Minecraft Film stellen das restliche Feld nicht gerade riesig überzeugende Filme dar. Einzig The Assessment ragt in dieser Folge als wirklich sehenswerter Sci-Fi-Underdog positiv hervor.
Es ist angerichtet… zum nächsten Filmmenü voller nachgeholter Rezensionen, zu denen sich aber auch ein aktueller Kino-Release dazugesellt. Die beiden neusten Filme mit Jack Quaid in einer Hauptrolle wollte Daniel hier nämlich direkt hintereinander besprechen. So hört ihr ihn nach seiner Meinung zu Captain America: Brave New World auch über Companion: Die Perfekte Begleitung, Mr. No Pain (aka Novocaine), The Critic und Flight Risk referieren.
Brobert & Daniel schöpfen an den letzten gemeinsamen Tagen beim Göteborg Film Festival 2025 noch einmal aus den Vollen - mit fünf Filmen und dem Besuch einer Ehrenpreisverleihung für Julie Delpy. Deren Film Meet the Barbarians haben wir in ihrer Anwesenheit geguckt. Davor und danach sahen wir Julie Keeps Quiet, Under the Volcano, The Wailing sowie die fiktive Dokumentation About a Hero, bei der eine künstliche Intelligenz versucht hat, einen Werner-Herzog-Film nachzuahmen.
The Beast ist eine ungewöhnliche Literatur-Adaption und ein oft nicht auf Anhieb als solcher erkennbarer Science-Fiction-Film zugleich. Bertrand Bonellos neustes Werk ist anspruchsvoll inszeniert und verlangt von uns Zuschauern viel Bereitschaft dazu, sich regelrecht hypnotisieren und so selber in die verworrene Traumwelt der Simulation im Film ziehen zu lassen. Bei Daniel gelang dies etwas überzeugender als bei Patrick - beide aber empfehlen La bête, so der französische Originaltitel, vor allem für geneigte Programmkinobesucher.
Keine Pressevorführungen, wenig Werbung… vielleicht wollten Blumhouse Productions und Sony Pictures diesen Film ja tatsächlich vor uns geheim halten. In der Hoffnung, der Hype-Begriff A.I. im Titel und ein irreführend intensiv zusammengestellter Trailer würden zum Start, ohne warnende Vorabrezensionen, genug Kinogäste anlocken, um wenigstens die klein gehaltenen Produktionskosten wieder einzuspielen. Na ja, Daniels Geld haben sie jetzt jedenfalls im Sack. Bevor ihr eures hergebt, hört lieber erst mal seine Filmkritik.
Zu Filmbeginn hat Daniel sich bereits ausgemalt, wie begeistert er allen seinen Freunden und Zuhörer*innen The Creator empfehlen würde. Doch das bemerkenswert effizient gefilmte, überraschend günstig produzierte und dennoch hochwertig teuer aussehende Science-Fiction-Werk von Regisseur Gareth Edwards entpuppt sich inhaltlich schnell nur als banale Zukunftskost, die den interessanten Fragen rund um Roboter und Menschen nie so wirklich komplex auf den Grund geht, dafür aber gut inszenierte Action und emotional simpel gestrickte Charaktermotivationen in den Vordergrund rückt.
Mission: Impossible - Dead Reckoning Teil 1 hält mit fantastischer Stunt-Arbeit und hochwertiger Inszenierung das Grundversprechen der Reihe aufrecht, soweit sind Patrick und Daniel sich einig. Dennoch hat der neue Film mit Tom Cruise als Ethan Hunt in unserem Filmkritik-Podcast für eine ausgedehnte Diskussion zwischen den beiden gesorgt.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, das Glass Onion unzerkaut herunterwürgt. White Noise kitzelt uns auf merkwürdige Art, Acht Berge ist wunderschön langweilig und Operation Fortune liefert zumindest Guy Ritchie light. Während M3GAN bei Patrick und Daniel höchstens in Jason Blums Träumen wenigstens als Chucky light durchgegangen wäre.
The Matrix Resurrections ist nicht einfach nur ein Sequel, das so niemand gebraucht hätte. Regisseurin Lana Wachowski lässt, dieses Mal ohne Schwester Lilly, jeden Sinn für stilvolle Inszenierung, atemberaubende Action, nachvollziehbare Filmhandlung und Freude am vorher aufgebauten Matrix-Universum vermissen. In unserem Podcast voller Spoiler (!) rechnen wir mit diesem Totalausfall ohne jede Zurückhaltung ab.
Vielleicht sollte ein Roboter aus der Zukunft einfach mal durch die Zeit reisen, um alle Sequels nach Terminator 2 zu terminieren. Inklusive des neusten, generischen, zumindest aber nicht katastrophal geendeten Versuchs Terminator: Dark Fate.
Ein wenig Horror, etwas Endzeit und viel Roboter-Sci-Fi sind die Zutaten eines Sundance-Geheimtipps, der in Amerika gleich bei Netflix erscheint, bei uns aber wohlverdient erst einmal ins Kino kommt. I Am Mother lohnt das Ticket nicht nur für Genrefans.
Es ist angerichtet zu einem Filmmenü, das erst viel Belanglosigkeit und dann doch noch zwei Genre-Geheimtipps auf der Speisekarte anbietet. Wer die Filmstarts dieser Woche ins Auge fasst, sollte sich für Krokodil mit Biss und Roboter mit Muttermilch entscheiden.
Die umgedichtete Geburt von Mörderpuppe Chucky im aktuellen Reboot von Child’s Play ist eine Art Smart-Home-Version des Skynet-Albtraums aus den Terminator-Filmen. Ansatzweise gut gedacht, taugt der Neustart letztendlich aber wieder einmal nur als kurzweiliges Genre-Movie.
Es ist angerichtet… zu einem Doppel-Burger, bei dem die nicht ganz gare Hälfte zumindest nicht so ungenießbar ist wie der Rest. Ob Alita: Battle Angel oder Happy Death Day 2U als Kinoneustart das bessere Ende unserer Metapher erwischt hat, erfahrt ihr im Podcast von Patrick & Daniel.
Träumen Podcaster nachts von elektrischen Zuhörern? - Wie auch immer... jedenfalls zeigt uns Regisseur Denis Villeneuve im Kino nun die Blade-Runner-Fortsetzung, von der Patrick & Daniel nie zu träumen gewagt hätten.
Daniel hat sich wochenlang mit Mangas und Animes beschäftigt, Alexander ist einfach nur ins Kino gegangen. Beide kommen zum gleichen Fazit über die amerikanische Realverfilmung von Ghost in the Shell.
"Go West", heißt es in diesem Podcast für Alexander & Daniel. Dabei sitzen sie eigentlich mehr Richtung Ostberlin vor dem Mikrofon, während sie über die alte und neue Verfilmung von Westworld reden.
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Dieser Podcast wurde von Daniel Pook in unserem Studio in Berlin aufgenommen.


