Filmmenü - Glass Onion, White Noise, Operation Fortune, M3GAN & 8 Berge
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, das Glass Onion unzerkaut herunterwürgt. White Noise kitzelt uns auf merkwürdige Art, Acht Berge ist wunderschön langweilig und Operation Fortune liefert zumindest Guy Ritchie light. Während M3GAN bei Patrick und Daniel höchstens in Jason Blums Träumen wenigstens als Chucky light durchgegangen wäre.
Patrick & Daniel rezensieren in diesem Filmmenü:
Glass Onion: A Knives Out Mystery (Beginn bis 00:12:15)
White Noise (00:12:15 bis 00:24:50)
Operation Fortune (00:24:50 bis 00:35:45)
M3GAN (00:35:45 - 00:52:15)
Acht Berge (00:52:15 bis Ende)
Wir sprechen in diesem Podcast über die rezensierten Filme tendenziell allgemein gehalten, ohne durch unnötige, größere Story-Spoiler euren Filmspaß zu verderben.
Mit Schirm, Charme, Tops und Flops beenden Patrick aus Hürth und Daniel Pook ihr Filmjahr 2025, um endlich 2026 auch hier in Die Letzte Filmkritik richtig willkommen zu heißen. Erfahrt hier nun also endlich, was die größten Enttäuschungen oder Ärgernisse, aber auch die Lieblingsfilme der beiden Kritiker im vergangenen Kalenderjahr gewesen sind!
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü mit ausnahmsweise mal durchweg nur guten bis sehr guten Filmen vom Jahresende 2025, über die Daniel nun Anfang 2026 noch mal kurz aneinandergereiht etwas zu sagen hat: Die My Love, Eddington, The Change (aka Anniversary) und Sentimental Value.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü mit Eternity, der zwar sicherlich kein Film für die Ewigkeit ist, der aber doch immerhin kurzweilig unterhält. Was Daniel von Die Unfassbaren 3 aka Now You See Me, Now You Don’t überhaupt nicht sagen kann. Viel empfehlenswerter, zumindest für Fans purer Action, ist Sisu: Road to Revenge, der viel mehr “over the top” geht als sein Vorgänger, Daniel gerade deswegen aber sogar besser gefallen hat. Ebenfalls gut unterhalten, sogar amüsiert, hat unseren Kritiker The Mastermind als charismatisch gespielte Mischung aus Bottle Rocket und Red Rocket, nur etwas nüchterner ausgespielt und ohne “Rocket” im Titel.
Es ist angerichtet… zum durchaus charmanten Jane Austen und das Chaos in Meinem Leben (Jane Austen Wrecked My Life), der keinesfalls eine direkte Adaption ihrer Werke oder gar des Lebens der britischen Autorin darstellt. Gefolgt von Oz Perkins’ Keeper, der sich nur aufgrund seiner verstörenden Kreaturen noch in den moderat empfehlenswerten Bereich rettet. Weit weg von solchen Ufern treiben hingegen HIM: Der Größte Aller Zeiten und Five Nights at Freddy’s 2 völlig ab.
Es ist angerichtet… zu vier aktuellen Filmen, die zwar im Kino erscheinen, die Wegzeit, eure generelle Zeit und überhaupt so viel Leinwandfläche allerdings nicht verdient haben. Honey, Don‘t! hat Daniel zwar als Sequel im Vergleich zum Vorgänger durchaus positiv überrascht. Afterburn, Bride Hard und Willkommen Um Zu Bleiben lohnen sich hingegen nicht einmal zum Streamen wirklich.
Liam Neeson startet zeitnahe mit Adam Sandlers Comeback als golfspielender Hockeyspieler Happy Gilmore seinen ersten Einsatz als Frank Drebin jr. im neuen Teil von Die Nackte Kanone. Dass überhaupt eine der beiden Komödien sowohl Patrick als auch Daniel in Die Letzte Filmkritik für sich gewinnen konnte, war vorher nicht abzusehen. Auch beim anderen Film sind sie sich einig - der ist jedoch einfach nur entsetzlich.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü-Podcast über mythische Wesen, ein Westerndrama mit realer Tragödie und eine blutige Origin-Story von Micky Maus, die nicht von Walt Disney stammt. Oder anders gesagt: Daniels Kurzkritiken zu Rust: Legende des Westens, Die Legende von Ochi, Death of a Unicorn und Screamboat.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü-Podcast über eine interessante wie stark inszenierte Dokumentation, die Verfilmung einer Dokumentation über einen Tiefseetauchunfall und… einen herben Satire-Reinfall ohne jeden dokumentarischen Hintergrund. Hört Daniels Kritiken zu WO/MEN, Last Breath und Tanz der Titanen (aka Rumours).
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü-Podcast über den brasilianischen Gewinner der Kategorie Bester Internationaler Langfilm bei den Oscars 2025, Für Immer Hier (Ainda Estou Aqui), sowie das französische Gangster-Liebesdrama Beating Hearts und Ron Howards total unterm Radar geflogenen Auswanderer-Inselfilm Eden.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü-Podcast über Pamela Anderson als The Last Showgirl, den eher zu vernachlässigenden Horrorfilm The Woman in the Yard, Bill Murray als Highlight der ansonsten durchschnittlichen Gangster-Komödie Riff Raff: Verbrechen ist Familiensache und der ganz großen Antikriegsfilm-Empfehlung Warfare des Regisseurs Alex Garland.
Es ist (mal wieder) angerichtet… zu einem neuen Filmmenü-Podcast und zur Abwechslung sogar mit ein paar aktuellen Kinotiteln des momentanen Programms. Was The Amateur, The Accountant 2 und Drop: Tödliches Date gemein haben? Sie sind alle auf ihre Art verdammt albern, wenn man nur eine Sekunde zu lang drüber nachdenkt, was einem da eigentlich gezeigt wird. Das ist mal mehr, mal weniger unterhaltsam und meistens eigentlich auch gar nicht gewollt.
Es ist schon wieder angerichtet… zu einem weiteren Filmmenü-Podcast des hart arbeitenden Mannes Daniel Pook, der sich immer zielstrebiger durch seinen Berg an liegen gelassenen Filmrezensionen ackert und sich dabei heute - passend zu sich selbst - unter anderem A Working Man vorgenommen hast. Mit In the Lost Lands, The Electric State und Ein Minecraft Film stellen das restliche Feld nicht gerade riesig überzeugende Filme dar. Einzig The Assessment ragt in dieser Folge als wirklich sehenswerter Sci-Fi-Underdog positiv hervor.
Es ist angerichtet… zum dritten Filmmenü in kurzer Abfolge hintereinander, um weitere im Festival-Zeitraum Anfang des Jahres aufgeschobene Kritiken gebündelt nachzuliefern. Denn selbstverständlich bleibt ihr auch bei Die Letzte Filmkritik mit Daniel Pook nicht von ein paar Worten der Fassungslosigkeit über Schneewittchen und Love Hurts: Liebe tut weh verschont. Besser, aber auch nicht super, kommt ihr als Zuschauer sicherlich bei The Monkey und The Alto Knights auf eure Kosten. Heldin ist zwar irgendwie sehr gut gemacht, aber irgendwie etwas zu optimiert abgerundet und glatt inszeniert für das, was der Film eigentlich wahrscheinlich abbilden möchte.
Es ist angerichtet… zum nächsten Filmmenü voller nachgeholter Rezensionen, zu denen sich aber auch ein aktueller Kino-Release dazugesellt. Die beiden neusten Filme mit Jack Quaid in einer Hauptrolle wollte Daniel hier nämlich direkt hintereinander besprechen. So hört ihr ihn nach seiner Meinung zu Captain America: Brave New World auch über Companion: Die Perfekte Begleitung, Mr. No Pain (aka Novocaine), The Critic und Flight Risk referieren.
Es ist angerichtet… zum Auftakt unseres Comebacks nach zwei kräfteraubenden Festival-Besuchen in Göteborg und bei der Berlinale. Im ersten von mehreren “Schammenüs”, wie Daniel sie selber nennt, liefern wir nachträglich unsere Kritiken zu einigen Filmen nach, die zwischen Mitte Januar und Ende März in Deutschland erschienen sind, von uns aber bislang noch nicht im Podcast besprochen wurden. In dieser Ausgabe sind das eine Neuverfilmung von Der Graf von Monte Christo, Babygirl sowie das Biopic Maria.
Unserem wissenschaftlichen Jahresrückblick 2024 in Der Letzte Podcast folgt nun der filmische bei Die Letzte Filmkritik. Patrick aus Hürth und Daniel Pook nennen jeweils ihre fünf Tops & Flops der abgelaufenen zwölf Monate. Dabei lesen sie dieses Mal nicht nur zusätzlich ihre erweiterten Listen bester und enttäuschendster Filme vor, sondern nennen neuerdings auch noch ein paar Wild Cards aus frei ausgesuchten Gründen. Mit dieser mehrstündigen Folge voll cinephiler Tipps und Warnungen sagen wir: “Happy new year” und “Good projection”!
Es ist angerichtet… zu einem Doppelmenü mit zwei Neuverfilmungen, die zwar nicht viel miteinander zu tun haben, aber von Daniel beide dasselbe Urteil bekommen: “Guckt lieber (noch mal) die Originale!” - Weder The Crow noch Speak No Evil können jeweils im Schatten ihrer Vorgängerversionen ihre eigene Existenz rechtfertigen. Bill Skarsgård als Krähe wäre wohlgemerkt selbst dann nicht sehenswert, wenn es nie eine andere Filmadaption des düsteren Comics gegeben hätte.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü zum Vergessen, dessen Portionen größtenteils so wirken als wären sie früher direkt ohne Umwege nur in Videotheken gelandet. Sowohl Role Play als auch The Beekeeper und Wo die Lüge Hinfällt kommen Daniel vor wie ein Abklatsch eines Abklatsches nach dem anderen.
Schon wieder sind 12 Monate um, in denen Patrick und Daniel gefühlt viel zu viele Filme gesehen haben. Lasst uns diese in den meisten Fällen ja auch wirklich eher sinnlos verbrannte Zeit vergolden, indem wir euch unsere alljährlichen Flops, aber natürlich auch die durchaus gebotenen Tops aus 2023 als ausführlich begründete Auswahl präsentieren.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, in welchem Daniel ganz kurz vor Ende 2023 noch eine Menge Nachholbedarf hat. Dabei ist die Auswahl mit Aquaman - Lost Kingdom, Rebel Moon: Teil 1 - Kind des Feuers, Godzilla Minus One, LOLA, Saltburn und Maestro gar nicht mal so inaktuell.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü Double-Feature, das große Regie-Namen aufs Bankett bringt: Zum Auftakt via Netflix The Killer von David Fincher und anschließend John Woos Silent Night: Stumme Rache aus dem aktuellen Kinoprogramm.
Es ist angerichtet… zu einem Halloween-Filmmenü der Unterklasse, für das wir unser bewusst zuletzt etwas ins Abseits gerücktes Sammelkritikformat von den Scheintoten auferstehen lassen. Hört Daniel dem armen Patrick und euch berichten, warum sowohl Saw X als auch die Games-Adaption Five Nights at Freddy’s für Kinobesucher allerhöchstens filmqualitative Horrorerlebnisse bieten.
Als regelmäßiges Format hat unser Filmmenü unlängst ausgedient, da wir bewusst wieder häufiger nur einzelne Podcasts zu den Filmen, die uns überhaupt auch wirklich genug Gesprächspotenzial bieten, machen wollen. Kandidaten wie in dieser Ausgabe Expend4bles, Retribution, Doggy Style, Joy Ride, My Big Fat Greek Wedding 3, Meg 2, The Nun II, Joy Ride - The Trip und A Haunting in Venice enthalten zu wenig Substanz für eine sinnvolle Rezension nach unseren Vorstellungen - und dass es sich dabei größtenteils um Fortsetzungen ohnehin schon mauer Vorgängerfilme handelt, ist sicherlich kein Zufall. Hier gibt’s deswegen jetzt gesammelt Daniels Kurzurteil, das eher als schnelle Erklärung dafür dienen soll, weshalb uns diese Filme für einen eigenen “Die Letzte Filmkritik”-Podcast nicht interessant genug erschienen und ihr manche von ihnen pauschal einfach lieber meiden solltet.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, in welchem nicht nur die beiden intellektuellen Beiträge überhaupt nicht überzeugen können. Daniel kann sich kaum entscheiden, ob ihn die eklige Mitleidsbeschau aus The Whale oder ewige drei Stunden hochwertig inszenierter Unfug ohne Substanz aus Beau is Afraid weniger begeistert hat. Sisu hätte als harter Actionfilm noch das meiste Potenzial für gute Unterhaltung gehabt, gibt sich jedoch zu wenig Mühe, für Spannung und wenigstens etwas mehr interessanten Kontext zu sorgen. Generische Hollywood-Kost mit den üblichen Schwächen gefällig? Champions und Spoiler Alarm got y’all covered!
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, in dem gleich zwei Dämonenfilme mit Besessenen neben einer Komödie besprochen werden, in der ältere Damen ebenfalls besessen sind. Allerdings von ihrem Football-Idol Tom Brady. Albtraumhafter Luxus mit Klonmissbrauch von Brandon Cronenberg ist dennoch Daniels größte Empfehlung der Woche.
Super Mario Bros. und Cocaine Bear in ein und demselben Filmkritik-Podcast? Klar, denn es ist mal wieder angerichtet! Zu einem Filmmenü, das außerdem Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves, Somebody I Used to Know und Air auf der Karte stehen hat.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, das in einem Rutsch reinen Tisch mit einer Menge Neustarts vergangener Wochen macht. Ganz neu im Kino läuft bzw. fliegt Shazam: Fury of the Gods, schon etwas länger slasht Scream zum sechsten Mal und Adam Driver reist 65 Millionen Jahre in die Vergangenheit. Steven Spielberg romantisiert in Die Fabelmans unerträglich seine Jugendjahre und What’s Love Got to Do With It verwirrt bereits nur mit seinem Titel. Anything else Missing? Exactly.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, für das sich Daniel strippende Männer und radikale Weltuntergangs-Fanatiker im Kino angesehen hat. Weder Magic Mike’s Last Dance noch Knock at the Cabin sind wirklich gute Filme, wobei der handwerklich merkwürdigere den größeren Unterhaltungswert bietet.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, das euch Gedanken zu Tom Hanks als Ein Mann Namens Otto serviert. Sprachlich ähnlich umständlich: Wir sahen Gerald Butler als Pilot in einem Plane sowie Die Frau im Nebel von Park Chan-wook und Women Talking, in dem viele großartige Schauspielerinnen… nun ja… reden eben.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, das mit Train to Busan eine Bestellung aus dem Jahr 2016 nachträglich zu Tische bringen lässt, nur um diese Woche wenigstens eine Empfehlung aussprechen zu können. Vengeance aka Rache auf Texanisch sei zumindest noch als “in Ordnung” hervorzuheben, bei Till verweigert unser Gaumen trotz wichtiger realer Hintergründe schon zaghaft seinen Dienst und bei Shotgun Wedding finden wir uns als Filmkritiker nur noch peinlich berührt im Restmüll wühlend wieder.
Links & Videos zum Podcast
Glass Onion - A Knives Out Mystery:
Filmmenü u.a. mit Kritik zu Knives Out
Variety über den Knives-Out-Deal von Netflix


Stimmungsvoll und gegenwartsnahe glaubhaft baut Zone 3 zuerst sein beklemmendes Überwachungsszenario auf, verspricht darin eine spannende Neo-Noir-Ermittlungsstory zu erzählen - aber ausgerechnet die ist eine große Schwäche dieser Romanadaption, die lieber tatsächlich ihre viel bessere Buchvorlage hätte adaptieren sollen.
Es ist angerichtet… zu vier aktuellen Filmen, die zwar im Kino erscheinen, die Wegzeit, eure generelle Zeit und überhaupt so viel Leinwandfläche allerdings nicht verdient haben. Honey, Don‘t! hat Daniel zwar als Sequel im Vergleich zum Vorgänger durchaus positiv überrascht. Afterburn, Bride Hard und Willkommen Um Zu Bleiben lohnen sich hingegen nicht einmal zum Streamen wirklich.
Konklave, der neue Film des deutschen Regisseurs Edward Berger (Im Westen Nichts Neues), überzeugt mit starker Inszenierung seines Vatikan-Settings und vielen spannenden Richtungswechseln, mit denen ein Krimi, ein religiöses Politdrama und gar noch etwas ganz anderes um das Ereignis einer Papstwahl herum gestrickt wird.
So sehr Daniel in seiner Filmkritik auch herausstellen mag, das Thelma: Rache war nie süßer eigentlich mehr wie ein aufwändiger produzierter Fernsehfilm inszeniert wurde, so ist es aktuell im Kino doch nach längerem mal wieder ein Film, an dem so ziemlich jede Altersklasse einer großen Familie Gefallen finden dürfte. Liebenswert amüsant ist das Ganze, dank der über 90 Jahre alten Hauptdarstellerin June Squibb und dem original Shaft (Richard Roundtree), sowieso.
Sleeping Dogs - Manche Lügen Sterben Nie wäre so gerne ein Mix aus Memento und einer Stieg-Larson-Verfilmung geworden, kommt aber nur wie die gut gemeinte, allzu steril produzierte Studentenfilmversion seiner offensichtlichen Inspirationsquellen daher. Immerhin: Russell Crowe hat, trotz allem, in der Hauptrolle nicht auf gutes Schauspielern verzichtet. Und eine Szene, in der er sich der Lösung seines Falls nicht durch Ermittlungen, sondern durch “ertrinken” am Bartresen annähert, ist einfach zum Brüllen komisch.
Kurz nach den Bad Boys kehrt mit Axel Foley deren inoffizieller, spiritueller Vater ebenfalls mit einem Sequel zurück. Beverly Hills Cop: Axel F ist allerdings nicht im Kino, sondern nur bei Netflix erschienen. Wenn überhaupt, gehört dieser Film auch wirklich am ehesten auf die Streaming-Plattform, finden Patrick und Daniel, jeweils unterschiedlich gewichtet, in Die Letzte Filmkritik.
Once upon a time in Hollywood… erlebt Maxine Minx (Mia Goth) ihr großes Finale und die mit X sowie Pearl gestartete Trilogie von Regisseur Ti West ist zu diesem Zwecke zugleich im Los Angeles der 80er angekommen. Stilsicher inszeniert, unterhaltsam blutig und top besetzt, doch es fehlt Patrick und Daniel dennoch der letzte, perfekt sitzende Schuss, um MaXXXine und auch der ganzen Filmreihe als solche das Potenzial für künftigen Kultstatus einzuräumen.
Mit Killers of the Flower Moon ist Martin Scorsese zweifellos ein handwerklich meisterhaftes Werk auf Basis dramatischer, realer Verbrechen am Volk der Osage im Nordamerika der 1920er Jahre gelungen. Ein sehr langer Film aber auch. Patrick & Daniel sind sich einig, dass sich mehr als drei Stunden dabei nie unangenehm ziehen, diskutieren aber dennoch mit unterschiedlichen Meinungen darüber, ob und wie diese Laufzeit nicht doch anders, vielleicht besser hätte eingesetzt werden können.
Alle Vorzeichen standen auf eher mauem Durchschnittsfilm und die meisten anderen Filmkritiken haben Catch the Killer auch nicht unbedingt so gut dastehen lassen... wie Patrick und Daniel ihn jetzt finden. Für uns ist der Cop-Thriller von Damián Szifron mit Shailene Woodley und Ben Mendelsohn eine echte Überraschung und das geglückte Comeback eines gar nicht mehr so häufig belieferten Genres.
Als regelmäßiges Format hat unser Filmmenü unlängst ausgedient, da wir bewusst wieder häufiger nur einzelne Podcasts zu den Filmen, die uns überhaupt auch wirklich genug Gesprächspotenzial bieten, machen wollen. Kandidaten wie in dieser Ausgabe Expend4bles, Retribution, Doggy Style, Joy Ride, My Big Fat Greek Wedding 3, Meg 2, The Nun II, Joy Ride - The Trip und A Haunting in Venice enthalten zu wenig Substanz für eine sinnvolle Rezension nach unseren Vorstellungen - und dass es sich dabei größtenteils um Fortsetzungen ohnehin schon mauer Vorgängerfilme handelt, ist sicherlich kein Zufall. Hier gibt’s deswegen jetzt gesammelt Daniels Kurzurteil, das eher als schnelle Erklärung dafür dienen soll, weshalb uns diese Filme für einen eigenen “Die Letzte Filmkritik”-Podcast nicht interessant genug erschienen und ihr manche von ihnen pauschal einfach lieber meiden solltet.
Die Frau im Nebel aka Decision to Leave ist zweifellos weit davon entfernt Park Chan-Wooks bester Film zu sein. Und ist dennoch ein verdammt guter Film, wie ihn kaum ein anderer heutiger Regisseur wohl so eindrucksvoll inszenieren könnte.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, das Glass Onion unzerkaut herunterwürgt. White Noise kitzelt uns auf merkwürdige Art, Acht Berge ist wunderschön langweilig und Operation Fortune liefert zumindest Guy Ritchie light. Während M3GAN bei Patrick und Daniel höchstens in Jason Blums Träumen wenigstens als Chucky light durchgegangen wäre.
Stillwater ist nicht so klug erzählt, wie er es sein müsste, um nicht als Film genau die Fehler zu machen, die er anhand seiner Hauptfigur aufzuzeigen versucht. Matt Damon in einem keinesfalls schlechten, aber vor allem viel zu langen und unbeständig inszenierten Drama, hier rezensiert von Patrick & Daniel.
Die Netflix-Dokuserie Don’t F**k With Cats setzt in der Nachbereitung eines brutalen wie kuriosen Kriminalfalls, der aus Internet-Tierfreunden Hobbyermittler werden ließ, an manchen Stellen auf zu viel eigenen Schock-Value. Auf der anderen Seite bleibt so wenigstens in diesem Katzenfilm das Ar**hloch nicht verborgen.
Ob wirklich alle Beteiligten beim Dreh von Nur ein kleiner Gefallen wussten, ob sie da an einer Komödie, einem Thriller oder einem Familiendrama arbeiten? Der Mix von Paul Feig ist zumindest unfreiwillig komisch geworden.
Patrick und Daniel wissen bereits, wie gut oder schlecht ihnen Everybody Knows gefallen hat. Der im spanischen Original gesichtete Todos lo saben läuft in deutschen Kinos unter dem Titel Offenes Geheimnis. Passt.
Wenn Kinder heutzutage verschwinden, suchen Eltern sie in erster Linie online. So zumindest zeigt es uns Searching und nutzt Browser, Desktops sowie Apps als Bühne seiner Geschichte.
Patrick aus Hürth und Daniel werden im Orient-Express Zeugen eines Mordes und seiner Aufklärung. Die Neuauflage der Agatha-Christie-Romanverfilmung mit Starbesetzung, aber zu wenig Spannung.
White Noise:
OverExposition - The Dead Don’t Die


Operation Fortune:
Filmmenü mit unserer Rezension zu Cash Truck
Die Letzte Filmkritik - The Gentlemen


M3GAN:
Die Letzte Serienkritik - Black Mirror Staffel 5 mit Roboterpuppenfolge
Die Letzte Filmkritik - Child’s Play (2019)




Acht Berge:
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Dieser Podcast wurde dank modernster Funktechnik von Patrick aus Hürth in Hürth & Daniel Pook in Berlin aufgenommen.


