Filmmenü - Angry Birds 2, Downton Abbey & The Kitchen
Es ist angerichtet… zu einem Solo-Filmmenü von Daniel, der ohne seinen gewohnten Wingman Patrick die drei Neustarts Angry Birds 2, Downton Abbey und The Kitchen: Queens of Crime gesichtet und sich mit allen dreien bemerkenswert ausführlich alleine beschäftigt hat.
Den beiden weiteren Neustarts Rambo: Last Blood & Ad Astra widmen sich Patrick aus Hürth & Daniel zeitnahe und dann wieder als Duo in einzelnen Filmkritik-Podcasts auf dieser Website.
In den aneinandergereihten Kurzbesprechungen dieses Podcasts müsst ihr nach unserem Ermessen nicht mit filmverderbenden Spoilern rechnen, die zu sehr ins Detail gehen. Auf Einzelheiten und verallgemeinerte Grundaussagen, die früh im Handlungsverlauf absehbar, historisch in Wirklichkeit geschehen oder aus den Trailern bekannt sind, greifen wir aber standardmäßig zurück.
Mit Schirm, Charme, Tops und Flops beenden Patrick aus Hürth und Daniel Pook ihr Filmjahr 2025, um endlich 2026 auch hier in Die Letzte Filmkritik richtig willkommen zu heißen. Erfahrt hier nun also endlich, was die größten Enttäuschungen oder Ärgernisse, aber auch die Lieblingsfilme der beiden Kritiker im vergangenen Kalenderjahr gewesen sind!
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü mit ausnahmsweise mal durchweg nur guten bis sehr guten Filmen vom Jahresende 2025, über die Daniel nun Anfang 2026 noch mal kurz aneinandergereiht etwas zu sagen hat: Die My Love, Eddington, The Change (aka Anniversary) und Sentimental Value.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü mit Eternity, der zwar sicherlich kein Film für die Ewigkeit ist, der aber doch immerhin kurzweilig unterhält. Was Daniel von Die Unfassbaren 3 aka Now You See Me, Now You Don’t überhaupt nicht sagen kann. Viel empfehlenswerter, zumindest für Fans purer Action, ist Sisu: Road to Revenge, der viel mehr “over the top” geht als sein Vorgänger, Daniel gerade deswegen aber sogar besser gefallen hat. Ebenfalls gut unterhalten, sogar amüsiert, hat unseren Kritiker The Mastermind als charismatisch gespielte Mischung aus Bottle Rocket und Red Rocket, nur etwas nüchterner ausgespielt und ohne “Rocket” im Titel.
Es ist angerichtet… zum durchaus charmanten Jane Austen und das Chaos in Meinem Leben (Jane Austen Wrecked My Life), der keinesfalls eine direkte Adaption ihrer Werke oder gar des Lebens der britischen Autorin darstellt. Gefolgt von Oz Perkins’ Keeper, der sich nur aufgrund seiner verstörenden Kreaturen noch in den moderat empfehlenswerten Bereich rettet. Weit weg von solchen Ufern treiben hingegen HIM: Der Größte Aller Zeiten und Five Nights at Freddy’s 2 völlig ab.
Es ist angerichtet… zu vier aktuellen Filmen, die zwar im Kino erscheinen, die Wegzeit, eure generelle Zeit und überhaupt so viel Leinwandfläche allerdings nicht verdient haben. Honey, Don‘t! hat Daniel zwar als Sequel im Vergleich zum Vorgänger durchaus positiv überrascht. Afterburn, Bride Hard und Willkommen Um Zu Bleiben lohnen sich hingegen nicht einmal zum Streamen wirklich.
Liam Neeson startet zeitnahe mit Adam Sandlers Comeback als golfspielender Hockeyspieler Happy Gilmore seinen ersten Einsatz als Frank Drebin jr. im neuen Teil von Die Nackte Kanone. Dass überhaupt eine der beiden Komödien sowohl Patrick als auch Daniel in Die Letzte Filmkritik für sich gewinnen konnte, war vorher nicht abzusehen. Auch beim anderen Film sind sie sich einig - der ist jedoch einfach nur entsetzlich.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü-Podcast über mythische Wesen, ein Westerndrama mit realer Tragödie und eine blutige Origin-Story von Micky Maus, die nicht von Walt Disney stammt. Oder anders gesagt: Daniels Kurzkritiken zu Rust: Legende des Westens, Die Legende von Ochi, Death of a Unicorn und Screamboat.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü-Podcast über eine interessante wie stark inszenierte Dokumentation, die Verfilmung einer Dokumentation über einen Tiefseetauchunfall und… einen herben Satire-Reinfall ohne jeden dokumentarischen Hintergrund. Hört Daniels Kritiken zu WO/MEN, Last Breath und Tanz der Titanen (aka Rumours).
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü-Podcast über den brasilianischen Gewinner der Kategorie Bester Internationaler Langfilm bei den Oscars 2025, Für Immer Hier (Ainda Estou Aqui), sowie das französische Gangster-Liebesdrama Beating Hearts und Ron Howards total unterm Radar geflogenen Auswanderer-Inselfilm Eden.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü-Podcast über Pamela Anderson als The Last Showgirl, den eher zu vernachlässigenden Horrorfilm The Woman in the Yard, Bill Murray als Highlight der ansonsten durchschnittlichen Gangster-Komödie Riff Raff: Verbrechen ist Familiensache und der ganz großen Antikriegsfilm-Empfehlung Warfare des Regisseurs Alex Garland.
Es ist (mal wieder) angerichtet… zu einem neuen Filmmenü-Podcast und zur Abwechslung sogar mit ein paar aktuellen Kinotiteln des momentanen Programms. Was The Amateur, The Accountant 2 und Drop: Tödliches Date gemein haben? Sie sind alle auf ihre Art verdammt albern, wenn man nur eine Sekunde zu lang drüber nachdenkt, was einem da eigentlich gezeigt wird. Das ist mal mehr, mal weniger unterhaltsam und meistens eigentlich auch gar nicht gewollt.
Es ist schon wieder angerichtet… zu einem weiteren Filmmenü-Podcast des hart arbeitenden Mannes Daniel Pook, der sich immer zielstrebiger durch seinen Berg an liegen gelassenen Filmrezensionen ackert und sich dabei heute - passend zu sich selbst - unter anderem A Working Man vorgenommen hast. Mit In the Lost Lands, The Electric State und Ein Minecraft Film stellen das restliche Feld nicht gerade riesig überzeugende Filme dar. Einzig The Assessment ragt in dieser Folge als wirklich sehenswerter Sci-Fi-Underdog positiv hervor.
Links & Videos zum Podcast
Angry Birds 2 - Der Film:








Der Super Mario Galaxy Film heißt zwar so, setzt aber nicht wirklich das Geschehen oder den gestalterischen Witz der beiden gleichnamigen Jump’n’Runs um. Stattdessen gibt’s einen inhaltlich beliebig zusammengestellten Mix von allerhand Nintendo-Figuren und Elementen aus diversen Mario-Games - mit dem “Humor” der Minions. Optisch stimmig, kaschiert Illuminations Galaxy immerhin mit Cameos und Gimmicks für Mario-Fans, dass hier einfach nur reizlos Social-Media-Reels für Kinderzielgruppen aneinandergereiht werden.
Für einen Film mit Feuer im Titel sehen wir in Avatar: Fire & Ash bemerkenswert viel Wasser. Und verdächtig viele Sequenzen, die direkt genauso aus Teil zwei kopiert worden sein könnten. Ähnlich plump wiederholt die Geschichte das Geschehen aus The Way of Water nur leicht verändert. Die interessanteste Frage stellt sich außerhalb des Films: Wie oft noch wird James Cameron nach gleichem Muster erneut Milliarden an den Kinokassen einspielen?
Vieles in Memoiren einer Schnecke von Adam Elliot erinnert an Tim Burtons Filme,… als er noch gut war. Ein gänzlich handgemachter Animationsfilm für Erwachsene, mit liebevoll detaillierten Skurrilitäten und metaphorischer Geschichte über Verlust, Einsamkeit, Hoarding, den ein oder anderen Fetisch und einiges an Traumata. All das sollte für euch Grund genug sein, eure persönlichen Schneckenhäuser für eineinhalb Stunden gegen den Kinosaal auszutauschen. Lasst nur unbedingt eure Kinder zuhause!
Es zeichnet sich ab, dass Elio für Pixar an den Kinokassen kein Erfolg wird und so richtig weiß der Animationsfilm sich leider auch nicht gut auf Postern und in seinen Trailern zu verkaufen. Loorie und Daniel finden das schade, denn nach holprigem Start hat das quirlig bunte Weltraumabenteuer durchaus genug Herz und Spaß zu bieten, um nicht nur seiner jüngeren Hauptzielgruppe im Kino Freude zu bereiten. Zumal freundliche Science Fiction mit positiver Message und großer Portion Optimismus für Kinder heutzutage nicht sehr oft geboten wird.
Andere würden Schritt für Schritt ihre Karriere nacherzählen, Musikstar Pharrell Williams macht es im Kino aktuell Stein für Stein. Das Biopic Piece by Piece wurde komplett als LEGO-Animationsfilm in Bauklotz-Optik umgesetzt und visualisiert im Prinzip ein längeres Interview zwischen dem sich selbst sprechenden Protagonisten und seinem Filmregisseur. Sicherlich nicht sonderlich tiefgründig, schon gar nicht mit kritischem Blick erzählt - aber dieser Film macht wegen seiner Kreativität tatsächlich einfach… happy!
Tag 2 & 3 beim Göteborg Film Festival 2025 fassen wir in dieser längeren Podcast-Folge abendlich am Küchentisch in Schweden zusammen. Brobert & Daniel haben nämlich einiges gesehen. Mond aus Österreich und September 5 als deutsche Produktion waren dabei die stärksten Filme, dicht gefolgt von Joshua Oppenheimers The End. Presence von Steven Soderbergh und Desert of Namibia wussten nur bedingt zu überzeugen, während uns Sanatorium Under the Sign of the Hourglass erbarmungslos hat einschlafen lassen.
Sonic the Hedgehog 3 war bisher nur ein klassisches Plattformspiel, das ursprünglich 1994 fürs Sega Mega Drive veröffentlicht wurde. Seit ein paar Tagen gibt es im Kino aber auch den gleichnamigen Film, der trotz seines Titels wohlgemerkt eher eine Umsetzung der Handlung von Sonic Adventure 2 darstellt. Daniel hat darüber kurz nach Heiligabend bei Golem.de geschrieben und erzählt euch nun hier in Podcast-Form noch mal, dass Regisseur Jeff Fowler im dritten Anlauf einiges viel besser gemacht hat als bei beiden Vorgängerfilmen. Die dadurch allerdings nun endgültig überflüssig geworden sind.
Scar hatte den Ursprung seiner Narbe zwar bereits in einem Serienableger des Zeichentrickfilms von 1994 verraten, jetzt wird diese Vorgeschichte, nebst Mufasas Kindheit und Aufstieg zum König der Pride Lands, als CGI-Animation noch einmal ganz anders neu erzählt. Im Prequel zum computeranimierten Remake von Der König der Löwen, das schlicht Mufasa heißt.
Es gab mal eine Zeit, in der Peter Jackson regelrecht darum betteln musste, Der Herr der Ringe verfilmen zu dürfen. Tolkiens Bücher galten als zu sperrig, zu lang und nicht so wirklich attraktiv zu verfilmen. Vorherige Versuche waren stets gescheitert. Und Fantasy an sich war auch nicht mehr so beliebt beim Publikum. Es grenzte an ein Wunder, dass seine mehrfach Oscar-prämierte Trilogie um Gandalf, Frodo und Gollum gegen alle Widerstände doch irgendwie umgesetzt, tatsächlich großartig und erfolgreich wurde. Und heute? Quälen uns überflüssige Aufgüsse purer Markenausschlachtung verschiedenster Lizenzhalter - und sogar Jackson selbst scheint seine magischen Hände für den Stoff leider verloren zu haben. Der von ihm mitproduzierte Animationsfilm Die Schlacht der Rohirrim ist eines über zwei Stunden langen Kinofilms nicht würdig.
Transformers One gehört zwar offiziell zum Kanon der Michael-Bay-Realverfilmungen des Hasbro-Spielzeugs, entledigt sich aber vieler typischer Störfaktoren, die wir mit den Bayformers gewöhnlich verbinden. Und es mopst sich den Animationsstil der Spider-Verse-Erfolgsfilme. Sicherlich nicht auf dem gleichen Niveau wie die Spinnenmenschen von Sony Pictures, dennoch als Cartoon-Actionspaß für ein jüngeres Publikum viel besser gelungen als die meist verblödeten, von nervigen Menschen durchzogenen Transformers Life-Action-Varianten.
Daniel ist doch sehr verwundert. Da erscheint mit Schirkoa: In Lies We Trust ein Animationsfilm im Kino, dessen Produktionsprozess ohne jeden Zweifel wegweisend für die Zukunft des Filmemachens ist. Und in den meisten Filmkritiken wird dem nur irgendwo ein kleiner Nebensatz gewidmet. Grund genug, auf seinen ausführlichen Golem.de-Artikel, über Schirkoa und dessen Entstehung in der Unreal Engine, jetzt noch diesen mehr als einstündigen Podcast zum spannenden, andernorts so sträflich übersehenen Thema folgen zu lassen.
Manche wollen in Robot Dreams ganz tolle Science-Fiction erkannt haben. Andere sprechen oder schreiben von zutiefst emotionalen Momenten. Patrick und Daniel hingegen finden den Oscar-nominierten Animationsfilm von Regisseur Pablo Berger zwar keinesfalls schlecht, halten das Presse-Echo drumherum jedoch für maßlos übertrieben. Als Kinderfestival-Kurzfilm hätte ihnen die Roboter-Hund-Geschichte jedenfalls mehr als gelangt. Für Erwachsene als Langfilm im Kino ist das Ganze dafür eher nur… nett eben.
Isabel Hergueras Debütfilm Sultanas Traum ist eine bemerkenswerte filmische Umsetzung und Weiterentwicklung von Rokeya Sakhawat Hossains feministischer Science-Fiction-Geschichte, die ursprünglich 1905 veröffentlicht wurde. Der Roman handelt vom fiktiven Ladyland, wo Frauen die dominante Macht innehaben und nachhaltige Technologien nutzen um ein wahres Utopia zu erschaffen. Diese Geschichte wird im Film durch eine komplex verschachtelte Erzählstruktur neu interpretiert, bei der sowohl eine an die spanische Regisseurin angelehnte Hauptfigur in Indien auf den Roman stößt, dessen Hintergründe beginnt zu erkunden, wir aber auch biografisch das Leben der Buchautorin kennenlernen. Jede Erzählebene hat dabei ihren eigenen, eindrucksvollen Zeichenstil.
Optisch klar inspiriert von den Spider-Verse-Filmen, versucht Mutant Mayhem, den Teenage Mutant Ninja Turtles zum wiederholten Male auf großer Leinwand neues Leben einzuhauchen. Mit Seth Rogan und Evan Goldberg als Autoren ist das nur bedingt gelungen, finden unsere alten Kindheits-Turtles-Fans Daniel & Patrick.
Across the Spider-Verse macht vieles wieder so kreativ gelungen wie sein Vorgänger und damit sehr viel besser als die meisten Realverfilmungen des Spider-Man bzw. seiner vielen Varianten in allen Formen, Farben und Dimensionen. Nach 140 Minuten bleiben wir dennoch mit dem Mischgefühl unbefriedigter Übersättigung zurück. Ein echtes Ende kommt nach so viel Laufzeit, zugunsten von Teil drei, nämlich nicht zustande.
Super Mario Bros. und Cocaine Bear in ein und demselben Filmkritik-Podcast? Klar, denn es ist mal wieder angerichtet! Zu einem Filmmenü, das außerdem Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves, Somebody I Used to Know und Air auf der Karte stehen hat.
2009 erschien James Camerons Avatar: Aufbruch nach Pandora in den Kinos und wurde zum weltweiten Rekorderfolg. Außerdem sorgte der Film für den zwischenzeitlichen Durchbruch von 3D-Projektionen im Kino, später sogar auf 3D-Fernsehern Zuhause. 2022 ist der 3D-Hype längst vorbei und Avatar: The Way of Water möchte uns trotzdem wieder, bevorzugt stereoskopisch, nach Pandora reisen lassen. Das mehr als drei Stunden lange Sequel schafft allerdings weniger Spannung, Fantasie, Handlung, Spektakel und Emotionen hervorzubringen als für auch nur eine Stunde packenden Films nötig gewesen wäre.
Es ist angerichtet... zu einem Solo-Filmmenü von Daniel, also quasi einem Dinner for One. Am erwärmenden Independentfilm Fragil ist er nicht zerbrochen, der grausam schlechte Thriller Shattered zersplittert dagegen komplett an sich selbst. Merkel kann sich sowohl förmlich als auch inhaltlich für nichts so recht entscheiden und The Menu fehlt trotz guter Rezeptur die letzte Würze. Zeiten des Umbruchs heißt eigentlich Armageddon Time - zeigt nichts neues, das aber gut. Strange World ist nicht halb so fantasievoll und spannend wie er eigentlich sein müsste, aber das dürfte Disney inzwischen schon selbst an den Kinokassen abgelesen haben. Call Jane wurde ungeplant von zeitaktuellen Ereignisse eingeholt - aber im positiven Sinne.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, auf das sicherlich niemand gewartet hat. Wir auch nicht. Dabei gibt es in unserer bunten Mischung aus Kimi, Sonic the Hedgehog 2, The Lost City, The Contractor und Tiefe Wasser durchaus ein paar zumindest ganz nette Zeitvertreibe.
Es ist angerichtet… zum Untergang von Nächstenliebe und Sitte. Oder wie würdet ihr das Verhältnis zwischen Tom & Jerry beschreiben? Oder den Ausbruch totaler Anarchie in The Forever Purge? Robin Wright liefert mit ihrem Regie-Debüt Land aka Abseits des Lebens nachdenklichen Extrerm-Eskapismus als Beilage.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, dessen Titelzeile voller Kinoneustarts plus eines Netflix-Films mehr Platz einnimmt als dieser zugehörige Teaser-Text.
Der eigentlich als Highlight gedachte Drache mag ein wenig nerven, die Gags mögen viel zu sehr wie aus unserer modernen Realität entsprungen sein - und dennoch ist der schöne Animationsfilm Raya und der Letzte Drache eine erfrischende Erweiterung des Disney-Plus-Angebots.
Pixar lässt die Seele eines Jazz-Musikers zusammen mit der Seele eines ungeborenen Kindes auf… Seelensuche gehen. Doch steckt am Ende auch genug Soul in Soul? Robert Buch und Daniel Pook sind sich bei der Antwort darauf letztlich einig.
Daniel sagt der Anime-Welt mal wieder freundlich “Hallo” und rezensiert für euch in dieser Kurzkritik Hello World, der sich als Science-Fiction-mäßiger herausgestellt hat als es im Vorhinein den Anschein machte.
Ein Wiederbelebungszauber geht schief und so haben zwei Trollbrüder nur die lebendigen Beine ihres verstorbenen Vaters, samt seines Zauberstabs, im Kinderzimmer stehen. Klingt zweideutig und noch nicht wirklich spannend, doch Onward von Pixar entwickelt sich von da an zu einem überraschend unterhaltsamen Fantasy-Road-Trip.
Let it go again? - Nicht so ganz. Das Sequel zu Die Eiskönigin versucht verzweifelt, so viele neue Songs wie möglich in eine wirre wie belanglose Handlung einzubetten und tut sich schwer damit, für alle beliebten Figuren des Vorgängers erneut etwas zu tun zu finden. Ein musikalischer Welthit scheint dieses Mal jedoch nicht dabei herausgekommen zu sein.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü mit Hund, Puppen, Will Smith & noch mal Will Smith. Dazu gibt es eine kleine Komfortänderung, denn ab diesem Podcast listen wir euch auf DieLetzteWebsite.com alle Timecodes, ab wann wir in der aktuellen Folge über welchen Wochenstart sprechen.
Was einst als simpel gestrickte Kindheitsfantasie das Trickfilmkino revolutionierte, hätte spätestens mit der zweiten Fortsetzung sein ohnehin schon zu weit ausgeufertes Ende finden sollen. In Alles Hört Auf Kein Kommando manövriert Pixar seine Toy Story endgültig weg von unschuldiger Magie, rein in fragwürdige Moralkomplexe.
Es ist angerichtet… zu einem Doppelmenü der Filmstarts zweier Wochen. Um euch angesichts der etwas lahmen Auswahl nicht komplett zu verlieren, geben wir als Bonus am Schluss schon mal unser vorgezogenes (und spoilerfreies) Kurzfazit zu Once Upon A Time In Hollywood ab.
Wir rezensieren Der König der Löwen von Jon Favreau und vielen Künstlern der Vorlage von 1995, die 2019 nicht mehr im Abspann Erwähnung gefunden haben.
Downton Abbey:
Die Letzte Filmkritik - Die Dunkelste Stunde



The Kitchen - Queens of Crime:


Ein alternder Taschendieb zieht in The Only Living Pickpocket in New York Tag für Tag durch Manhattan und lebt davon, reichen Passant*innen unbemerkt Uhren, Smartphones und Brieftaschen zu stehlen. Als er jedoch die falsche Person beklaut, gerät sein ansonsten routinierter Alltag plötzlich in eine gefährliche Schieflage. Ein charmantes New-York-Szenario mit guten Darstellern. Und trotzdem verläuft der Film eher wie ein gemütlicher Spaziergang, bei dem wir uns am Ende fragen, ob da nicht noch wesentlich mehr spannendes hätte passieren können.
Er bestahl mehr als 40 McDonald’s-Filialen, nistete sich anschließend lange unentdeckt in einem Spielzeugladen ein. Nur die Kurzbeschreibung der realen Begebenheiten um Räuber Jeffrey Manchester, dessen Gefängnisausbruch und Doppelleben auf der Flucht, ist purer Stoff für eine Hollywoodverfilmung. Eine typische dieser Art ist der charmante, berührende, zugleich systemkritische Roofman: Der Hochstapler mit Channing Tatum, Kirsten Dunst und Peter Dinklage aber zum Glück nun nicht geworden.
Mixed Martial Arts mag populär sein - dieser Martial-Arts-Film mit dem Versuch, eine ungewohnte Mischung aus Setting, Handlung und Tonalität zu bieten, dürfte hingegen (wenn überhaupt) erst im Angebot von Streaming-Abos eure Beachtung finden. Kung Fu in Rome aka Forbidden City aka La città proibita könnt ihr aber auch getrost verpassen, denn selbst die Kampfszenen sind in diesem unausgegorenen Mix nur gehobener Durchschnitt.
Hank Thompson (Austin Butler) passt auf die Katze seines Nachbarn auf. Im Nu befindet er sich ahnungslos in Lebensgefahr und sein Barkeeper-Alltag mit Freundin Yvonne (Zoë Kravitz) im New York der 90er fällt in sich zusammen. Unter Regie von Darren Aronofsky entfaltet sich die Romanadaption Caught Stealing im weiteren Verlauf als brutales, aber auch brutal unterhaltsames, wunderschön gefilmtes Drama einer tragischen Heldenreise als ungewöhnliche Selbstfindung zwischen exzentrischen Gangstern.
In Fear Below trifft ein skrupelloser Gangster mit seinen Schergen auf ein ungewöhnlich großes Bullenhai-Exemplar, das die Bergung wertvoller Ware aus einem Fluss erschwert. Die dafür beauftragte Tauchcrew arbeitet mit rustikalen Gerätschaften, denn dieser ungewöhnliche Genremix spielt im Australien der 40er Jahre. Nichts davon ist überzeugend umgesetzt, aber eins hat Loorie und Daniel dann doch wie gebannt zusehen lassen: Ständig verschwanden bei Dialogen kleine Fliegen in den Mündern nichts ahnender Schauspieler*innen.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü-Podcast über den brasilianischen Gewinner der Kategorie Bester Internationaler Langfilm bei den Oscars 2025, Für Immer Hier (Ainda Estou Aqui), sowie das französische Gangster-Liebesdrama Beating Hearts und Ron Howards total unterm Radar geflogenen Auswanderer-Inselfilm Eden.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü-Podcast über Pamela Anderson als The Last Showgirl, den eher zu vernachlässigenden Horrorfilm The Woman in the Yard, Bill Murray als Highlight der ansonsten durchschnittlichen Gangster-Komödie Riff Raff: Verbrechen ist Familiensache und der ganz großen Antikriegsfilm-Empfehlung Warfare des Regisseurs Alex Garland.
Es ist angerichtet… zum dritten Filmmenü in kurzer Abfolge hintereinander, um weitere im Festival-Zeitraum Anfang des Jahres aufgeschobene Kritiken gebündelt nachzuliefern. Denn selbstverständlich bleibt ihr auch bei Die Letzte Filmkritik mit Daniel Pook nicht von ein paar Worten der Fassungslosigkeit über Schneewittchen und Love Hurts: Liebe tut weh verschont. Besser, aber auch nicht super, kommt ihr als Zuschauer sicherlich bei The Monkey und The Alto Knights auf eure Kosten. Heldin ist zwar irgendwie sehr gut gemacht, aber irgendwie etwas zu optimiert abgerundet und glatt inszeniert für das, was der Film eigentlich wahrscheinlich abbilden möchte.
Vieles an Criminal Squad 2 aka Den of Thieves 2: Pantera ist generisch, einfach nur ok und es hätte ruhig eine lange Einbruchszene mehr geben dürfen. Der eine Diamantenraub, den wir von Gerald Butler, O'Shea Jackson Jr. und Regisseur Christian Gudegast im Kino jetzt aber als zentrales Highlight des Films präsentiert bekommen, ist als spannender Heist tatsächlich wirklich gelungen. Und er ist dazu noch überraschend nahe an wahre Begebenheiten angelehnt, wenn wir vom Schauplatz Nizza anstatt Antwerpen mal absehen.
Stark inszeniertes Martial-Arts-Ballett aus Hongkong in detailreichen Kulissen: City of Darkness sollten alle Action-Freunde, für die Kämpfe nicht völlig realistisch sein müssen, im Kino sehen. Dass der historische Schauplatz Kawloon Walled City dafür zwar fantastisch nachgebaut wurde, thematisch aber viel mehr zu bieten gehabt hätte, ist zu verschmerzen. Daniel liefert euch deswegen ein paar mehr Hintergründe darüber, hier in Die Letzte Filmkritik.
Als Mischung aus Musical und Gangster-Drama ist Emilia Pérez prädestiniert dafür, ein originelles Kino-Erlebnis zu bieten. Dieses Versprechen löst der Cannes-Hit von Regisseur Jacques Audiard dann sogar noch viel überraschender erzählt und überdies stark inszeniert auf der Leinwand ein. Und das nicht bloß qualitativ hochwertig gemacht, fantastisch besetzt, sondern auch inhaltlich in der Summe durchweg als erwachsenes Unterhaltungswerk voll ungewöhnlicher Wendungen, das sich weder bierernst nimmt, noch in andauernde Albernheit verirrt. Obwohl das Konzept auf dem Papier absolut verrückt klingt.
Eine Komödie, ein Drama, eine authentische Darstellung von Sexarbeit und Dynamiken zwischen Arm und Reich in der westlichen Welt. Mit Anora hat Regisseur Sean Baker ein modernes Aschenputtel-Märchen, aber auch Pretty Woman und Meine Braut, ihr Vater und Ich mit neuem Setting in die Realität geholt.
The Apprentice - The Trump Story brilliert mit dem Spagat, den jungen Donald Trump jr. in seinen Lehrjahren wahrheitsgetreu abzubilden, ohne ihn durch Slapstick oder überzogene Satire als reine Witzfigur darzustellen. Absurd und faszinierend genug ist schon die reale Geschichte, wie aus dem Mieteintreiber seines Vaters jener Donald Trump wurde, der es bis zum US-Präsidenten gebracht hat. Welche Regeln ihn bis heute prägen, wer ihm diese beibrachte und warum einfach alles an diesem Menschen mehr Schein als sein ist, bringt Regisseur Ali Abassi hier exzellent in nur knapp zwei Stunden mit seinen hervorragenden Hauptdarstellern Sebastian Stan und Jeremy Strong auf den Punkt und die Leinwand.
Joaquin Phoenix und Lady Gaga singen und tanzen sich durch einen Joker-Film, der sich sogar noch weiter von zuvor bekannten Adaptionen der Comic-Figur weg bewegt, als schon der erste Teil. Daniel feiert die inhaltliche Kehrtwende von vielem, was Zuschauer im Vorgänger erkannt haben wollen und hat auch die Musical-Szenen durchaus genossen. Patrick hätte sich dagegen weniger von genau diesen Show-Sequenzen gewünscht - und hat auch sonst nicht so viel Gefallen an Folie à Deux gefunden.
Die erste Hälfte von Love Lies Bleeding hat Patrick und Daniel so verzücken können, dass sie den Film schon als sicheren Kandidaten ihrer Top-5-Listen zum Ende des Jahres gesehen hatten. Das Ende der 80er spielende Drama, mit fantastischer Besetzung, um eine intensive Beziehung zweier Frauen im Rausch zwischen Aufputschmitteln, Body-Building und den toxischen Männern in ihrem Umfeld, nimmt dann aber einen ziemlich enttäuschenden Verlauf.
Tom Hardy und Austin Butler scheinen ihre Performances in The Bikeriders an ikonische Rollen von Marlon Brando und James Dean angelehnt zu haben. Offensichtlich immer mit dem Bewusstsein, jetzt ja auch ganz ikonisch rüberkommen zu müssen und in Lederjacken auf Motorrädern natürlich immer cool auszusehen. Obwohl der Vergleich mit The Wild One hier sogar Teil der Handlung ist, schafft es Jeff Nichols’ Film nie, das Flair der Zeit, die faszinierende Ästhetik der Bilder und die authentische Perspektive jenes Fotobuchs von Danny Lyon einzufangen, von dem er sein Drehbuch adaptiert hat.
Abigail braucht sehr lange, um in die Gänge zu kommen. Während das titelgebende Mädchen dann aber wenigstens weiß, wer es selber ist und was es (essen) will, verwandelt sich ihr Film bis zum Schluss mit viel Leerlauf und frei von ganz eigenen Ideen, in ein Sammelsurium aus Mittelmaß, irgendwo unentschieden zwischen Selbstironie und ernst gemeinten Horror-Ambitionen. Gesprenkelt, immerhin, mit Momenten gelungenen Splatter-Spaßes.
Monkey Man ist als Regie-Debüt und Action-Revenge-Movie das beeindruckende Ergebnis von Dev Patels Verlangen, ihm zugewiesene Rollenklischees zu überwinden. Gleichzeitig hat er einen äußerst brutalen Film gemacht, dessen Kultur und Settings vielen sonst nur aus fröhlich-bunten Bollywood-Produktionen bekannt sein dürften. Eine aufrichtige Integration von Hijra, die nicht bloß Deko-Figuren am Rande bleiben, kann Daniel darüber hinweg trösten, dass aktuelle politische Verhältnisse Indiens nur in Form fiktiver Schergen repräsentiert werden.
Geldwäsche mit Kunstwerken, die ein Killer malt, der damit ungewollt begehrt wird? In anderen Händen wäre das vielleicht eine launige Gangsterkomödie oder bissige Satire geworden. The Kill Room dagegen ist so banal geschrieben und inszeniert, dass er Daniel nur wie pure Zeitverschwendung vor kam.
Der anspruchsvoll inszenierte und stark gespielte Macbeth-Film von Joel Coen hat uns gezeigt, dass dieser Coen-Bruder auch solo auf hohem Niveau Filmkunst schaffen kann. Sein Bruder Ethan hat nun mit seinem ersten Solo-Spielfilm Drive-Away Dolls im Kino weiterführend den Beweis geliefert… dass die gemeinsamen Filme der Coens wohl wirklich eher nur wegen Joel so gut geworden sind. Und die albernen Klamauknummern á la Hail, Caesar! mit Sicherheit mehr auf Ethans Kappe gehen.
Aus einem Selbsthilfebuch wurde ein Kultfilm für viele (tendenziell eher amerikanische) Teenager, auf dem ein Musical basiert, das jetzt wie ein Remake des Originals von 2004 neu verfilmt im Kino startet. Mean Girls: Der Girls Club unterhält in seinen besten Momenten kurzweilig, hätte aber noch viel mehr an die heutige Zeit gut zehn Jahre später angepasst werden müssen.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, das im Speisewagen eines japanischen Schnellzugs beginnt. Bullet Train läuft bzw. fährt immerhin als Neustart im Kino, während The Gray Man nur bei Netflix, Cha Cha Real Smooth bei Apple TV+ und das Predator-Prequel Prey exklusiv bei Disney+ erschienen sind. Entsprechend ausführlich thematisieren Patrick & Daniel auch nochmals den aktuellen Stand der aktuell marktführenden Streaming-Anbieter.
Es ist angerichtet... zu einem Filmmenü, dessen rezensierte Streifen beinahe schon wieder nicht mehr alle in die Titelzeile dieses Podcasts gepasst hätten. Teils alleine, teils zu zweit teilen Patrick und Daniel ihre gesammelten Kurzurteile über Massive Talent, Lightyear, Die Täuschung, The Outfit, The Black Phone und X.
Gemeinsam mit Daniels Bruder hat Patrick aus Hürth in seiner Jugend The Sopranos auf DVD geguckt, während Daniel selbst es bis heute hartnäckig versäumt hat, auch nur eine einzige Folge der HBO-Serie zu sichten. Folgerichtig lassen wir Patrick deshalb hier nun auch besser mal alleine über den Prequel-Kinofilm The Many Saints of Newark urteilen.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, dessen erster Gang mit Boykott anstatt Kompott aufgetischt wird. Einige heldenhafte deutsche Kinos verweigern sich Black Widow nämlich - aus gutem Grund. Da der kommende Neustart Cash Truck aber auch nicht überzeugt, legen wir euch neben In the Heights noch den Sundance-Rekordfilm Palm Springs für Zuhause ans Herz.
Hot Summer Nights hat seit US-Premiere 2017 mehr oder weniger gute 4 Jahre lang gebraucht, um bei uns veröffentlicht zu werden. Patrick und Daniel fragen sich, warum - denn sie haben ihn sich 2021 beide durchaus gerne angesehen.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü mit abgestandener chinesischer Vorspeise (Disneys Mulan), jeder Menge After, illegalen Superpillen für die Verdauung (Project Power) und einem mörderischen Verräter als Überraschungsgast (Il Traditore).
Es ist angerichtet… zu einem saftigen Special über die zwei jüngeren Filme der Safdie-Brüder. Uncut Gems aka Der Schwarze Diamant wird vielerorts als einer der besten Filme des letzten Jahres gefeiert, hat dank Adam Sandler und Netflix enorme Aufmerksamkeit generiert. Solche Wertschätzung hätte Good Time mit Robert Pattinson allerdings viel, viel mehr verdient.
Guy Ritchie liefert endlich mal wieder einen waschechten Guy-Ritchie-Film ab. Bei The Gentlemen sitzen die top besetzten Rollen genau so vortrefflich wie ihre maßgeschneiderten Anzüge. Kein Snatch oder Lock, Stock & Two Smoking Barrels und doch gelungene Unterhaltung im Genre der zu Verbalentgleisungen neigenden Gangster.
Digital verjüngt lässt Altmeister Martin Scorsese einige der größten noch aktiven Hollywoodstars im Rentenalter ein weiteres seiner Gangster-Epen durch mehrere Jahrzehnte spielen.
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Dieser Podcast wurde von Daniel in Berlin aufgenommen.


