OverExposition: Das Paramount-Urteil & Kinomonopole
1948 gingen aus einem Rechtsstreit zwischen den USA und Paramount Pictures eine Reihe marktregulierender Sanktionen für die Kinobranche hervor, die langfristig das Ende des monopolistischen Studiosystems und damit der “Goldenen Ära” Hollywoods bedeuteten. Nun gibt das Justizministerium der Vereinigten Staaten bekannt, genau diese Gesetze aufheben zu wollen.
Doch welche Konsequenzen könnte das für die heutige Kinolandschaft wirklich noch haben? Daniel hat sich mit der Material umfänglich auseinandergesetzt und geht in diesem ausführlichen Podcast-Special mit zahlreichen Hintergründen und Schlussfolgerungen auf eben diese Frage ein.
Links & Videos zum Podcast
Die Letzte Filmkritik - Once Upon A Time In Hollywood
History-Artikel über Hollywood im Laufe der Zeit und seiner großen Epochen
Ausführlicher Artikel über die drohende Abschaffung des Paramount Consent Decrees
Variety glaubt nicht an weitreichende Folgen von Gesetzesänderung
Wie Disney 20th Century Fox verschwinden lassen will
Disney verweigert Programmkinos Zugriff auf Filmklassiker
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Dieser Podcast wurde von Daniel in Berlin aufgenommen.
Schon Tron: Legacy wusste als erstes Sequel des Klassikers von 1982 nicht so recht, das namensgebende Programm als Charakter erneut prominent unterzubringen. Und Tron: Ares? Macht sich diese Mühe schon gar nicht mehr, lässt Tron einfach ganz weg. Auch sonst kommt der dritte große Kinofilm der Disney-Reihe einer Verkettung kritischer Systemfehler gleich. Mit wenigstens tollem Soundtrack. - Daniel betrachtet im OverExposition-Special rückblickend ausführlich, trotzdem ohne zu große Spoiler, was hier alles von vorne bis hinten nicht passt.
Bugonia von Yorgos Lanthimos war einer der besten Filme im Jahr 2025. Grund genug, sich der Adaption einer südkoreanischen Vorlage auch jetzt noch ausführlich anzunehmen. Daniel analysiert das US-Remake in diesem Filmkritik-Podcast erst ohne große Spoiler, liefert zum Schluss - nach Vorwarnung - aber außerdem seine Interpretation des Endes und zieht Bezüge zu früheren Werken des griechischen Regisseurs. All das auf Basis seines vormals zum Bugonia-Kinostart erschienenen Artikels bei Golem.
Utopien als Ziel, Purismus als Selbstanspruch, Glorifizierung von Idolen - und ein Kampf nach dem anderen als Schwur fürs Leben. Ob beim Antagonisten oder jenen, die er im Verlauf des Films jagt: Die verschiedenen Fraktionen und Personen in One Battle After Another eint, dass sie auf verschiedenste Art und Weise mit Desillusionen konfrontiert werden oder diese sogar gleich selbst verkörpern. Daniel erklärt das in diesem OverExposition-Podcast (mit wenigen Spoilern) genauer.
Es gibt einen Moment in Good Fortune: Ein Ganz Spezieller Schutzengel, als Daniel im Kino richtig begeistert war und glaubte, dies könne ein großartiger Film werden. Ein Gegenpol zu all den scheinheiligen Hollywoodfilmen, die sich als Kapitalismuskritik verkleiden, uns aber eigentlich als Produkt sehr reicher Leute und Konzerne nur verklickern wollen, dass es besser sei, wenn wir einfache Normalverdiener einfach einfache Normalverdiener blieben. Da Geld nämlich eigentlich gar keine Probleme löse. Dieser Film hier sagt erst überraschend wortwörtlich das Gegenteil… und fällt sich zum Schluss dann selbst in den Rücken. Hört Daniel in diesem Podcast ausführlich und mit Spoilern erklären, wie Regisseur & Autor Aziz Ansari seine anfangs tolle Message ruiniert hat.
Endlich mal wieder eine Stephen-King-Verfilmung, die Daniel sehr gut gefällt! Zwar hat King The Long Walk seinerzeit gar nicht unter seinem gewohnten Namen als Horrorautor veröffentlicht - dass die Story von ihm stammt, ist inzwischen aber hinlänglich bekannt und King selbst hat es eigentlich auch längst nicht verheimlicht. Warum diese Verfilmung ganz großartig ist, erzählt Daniel euch nun in unserem Podcast, samt seiner ausführlichen Interpretation des Films - aber wohlgemerkt ohne großen Vergleich zum Buch, mit dem wir nicht die große Vorgeschichte verbinden wie andere Rezensenten, die im Gegensatz zu uns wohl mit der Originalgeschichte aufgewachsen sind.
Ihr habt euch Kind of Kindness von Yorgos Lanthimos angesehen, wollt das Filmerlebnis nun durch einen fast zweistündigen In-Depth-Podcast mit Interpretation der gesamten Handlung, Gedanken über handwerkliche Aspekte wie Look und Kameramotivation und Analyse der Gesamtidee hinter dem Werk bereichern? Nun, Patrick und Daniel sind selbstverständlich kind enough, mal wieder eine ihrer sehr ausführlichen Filmanalysen als OverExposition bei Die Letzte Filmkritik für euch abzuliefern.
Mit Patrick zusammen spricht Daniel nun noch einmal - inklusive Spoilern - tiefergehend über Civil War. Dass der Film von Alex Garland zwar spannend inszeniert wurde, aber im Endeffekt nicht wirklich viele sinnvolle Interpretationen und schon gar keine Ableitungen einer zeitnahen Zukunft zulässt, analysieren die beiden Kritiker in diesem OverExposition-Podcast.
Men von Alex Garland lädt mit wunderbar gefilmten Schauspielglanzleistungen dazu ein, seine Protagonistin durch albtraumhafte Nachwehen einer dramatisch geendeten, toxischen Beziehung zu begleiten. Ein atmosphärischer Horrorfilm mit Männern als Monstern, dessen Metaphern und unbequeme Wahrheiten Patrick & Daniel in diesem Podcast mit Spoilern ausführlich analysieren.
Digital verjüngt lässt Altmeister Martin Scorsese einige der größten noch aktiven Hollywoodstars im Rentenalter ein weiteres seiner Gangster-Epen durch mehrere Jahrzehnte spielen.
Der koreanische Palm-d’Or-Gewinner Parasite schafft meisterhaft den Spagat zwischen clever erzählter Komödie und intelligentem Drama mit Gesellschaftskritik, die gewiss nicht nur auf das eigene Herkunftsland bezogen werden kann.
Früher haben in der Regel nur die Super- und Antihelden aus Comics ihre eigenen Filme bekommen, jetzt darf der Joker - dargestellt von Joaquin Phoenix - aber auch als psychopathischer Bösewicht mal die alleinige Hauptfigur sein. Zaubert uns das ein Lächeln ins Gesicht?
Patrick & Daniel sind mit den Hauptfiguren aus Midsommar durchs Sonnentor geschritten, haben alles was davor passiert ist aber weiter mit im Hinterkopf. Eine Analyse und Interpretation der schwedischen Kommune nach Ari Aster, ihrer Besucher und was wir aus deren Schicksalen mitnehmen können.
“Lars von Trier ist nur ein Provokateur und blöd.” - Es wirkt fast so, als habe der Regisseur mit The House That Jack Built einen Anti-Liebesbrief an all jene Kritiker verfasst, die seine Filme eigentlich immer schon vor dem Kinobesuch aus Prinzip ablehnen.
Im Remake von Suspiria lassen Hexen mal wieder für Helena Marcos vortanzen, wenn auch ein paar Jährchen später als im Original von 1977. Wir vergleichen die gelungene Neuinterpretation mit Dario Argentos Giallo-Kultfilm.
Assassination Nation überrascht als gelungener Mix aus Spring Breakers und Black Mirror. Wir ziehen unsere Schlüsse aus der modernen Hexenjagd der heutigen Stadt Salem in dieser Filmkritik mit Spoilern.
Hereditarys Handlung mag im Großen und Ganzen gar nicht so kryptisch erzählt sein. Die vielen Symbole, Hintergründe und unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten laden uns trotzdem zu einer guten Stunde intensiver, allumfassender Analyse des Wahnsinns ein.
Erst Dogtooth, dann The Lobster und jetzt das heilige Reh - Yorgos Lanthimos mag scheinbar Tiere in seinen Filmtiteln. Mit The Killing of a Sacred Deer ist ihm nun ein Meisterwerk gelungen, das sich erst mithilfe klassischer griechischer Dramen wirklich ergründen lässt, was man aber eigentlich gar nicht muss.
Patrick aus Hürth & Daniel schütteln euch ihre Herzen über Darren Aronofskys Meisterwerk mother! aus. Erst im gemächlichen Fazit ohne tiefgreifende Spoiler, dann eskalierend in der großen Gesamtanalyse der Horror-Metapher, die weit mehr als ein paar offensichtliche Bibel-Allegorien zu bieten hat.


