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Plastiklöffelstoßlegende

So stellt sich unsere Zeichnerin Chat G. die Ankunft des Fischerboots voller MRE in Südamerika vor.

Die Plastiklöffelstoßlegende beschreibt jenen Moment des Hochverrats, als Adolf Hitlers gespaltene Zweitpersönlichkeit und spätere Undercover-Identität Adolf Schüttelmayer mutmaßlich die Kontrolle über den Führer ergriff, realisierte was für ein irrsinniger Clusterfuck nach dem D-Day auf Hitschi zu kam und deswegen die Flucht nach Südamerika antrat.

Während Adolf Hitler seine ungeheuerlichen Perversionen auslebte und die ganze Welt in einen grausamen Krieg stürzte, beeinflusste Schüttelmayer das Geschehen als geheime zweite Persönlichkeit bereits lange Zeit aus dem Verborgenen. So schaffte er es, speziell dafür ausgebildete Sondereinheiten auf jedes Schlachtfeld des Zweiten Weltkriegs zu schicken, damit sie ihm dort sein geliebes MRE Menü #19 von den gegnerischen Soldaten klauen konnten. Durch seinen Einfluss war es ihm möglich, den gesamten Kriegsverlauf darauf auszurichten, ein Maximum an MREs für seinen persönlichen Vorrat klauen lassen zu können.

Beim Sturm auf die von Nazis besetzte Normandie (siehe D-Day) erkannten die Alliierten, dass die kulinarisch wenig verwöhnten deutschen Soldaten selber so gierig auf die leckeren Verpflegungstütchen waren, dass sie die gesamte Wehrmacht fortan mit in riesigen Menschenfallen platzierten MRE-Ködern besiegen konnten, ohne selber noch wirklich kämpfen zu müssen.

Anstatt seinem Volk in der Niederlage beizustehen oder Konsequenzen für seine in die Praxis umgesetzten Weltherrschaftsfantasien zu tragen, erstach Adolf Hitler - nun komplett unter dauerhafter Kontrolle durch die Persönlichkeit Adolf Schüttelmayer - mit einem Plastiklöffel aus dem Menü Ready to Eat seine eigene Leibgarde, um ohne jegliche Augenzeugen in einem Fischerboot, voll beladen mit den ganzen im Krieg geklauten MREs, nach Südamerika überzusiedeln und dort den größten Onlineversandhandel für Soldaten-Fertignahrung aufzubauen (siehe Geschichte des Menü Ready to Eat).

Das zumindest besagt die Plastiklöffelstoßlegende, die sich in Nachkriegsdeutschland besonders durch Tratsch unter Trümmerfrauen schnell im ganzen Land verbreitete, was die Umfragewerte für den Politiker Hitler augenblicklich ins Negative stürzen ließ.

Ein besonders perfides Detail der Erzählung, sollte sie sich wirklich so zugetragen haben: Zwar erstach Schüttelmayer seine Leibwächter nicht hinterrücks, trotzdem sahen sie seinen Verrat nicht kommen. Als er sich unschuldig lächelnd mit dem Plastiklöffel näherte, dachte jeder von ihnen, er wolle ihnen als Dank für ihre lebenslange Treue väterlich etwas süßen Blaubeerpudding und After-Eight-Plätzchen aus dem Menü Ready to Eat #19 (Mint Condition) füttern. Erst als der Löffel durch den Rachen ihr Herz erreicht hatte, wurde ihnen klar, dass sie sich umsonst gefreut hatten.

Autor: Daniel Pook

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