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Daniel Pook, offizieller Sprecher für die internationale LIQC (Low-IQ-Community, Archivbild)

Die Low-IQ-Community ist eine nicht näher bezifferbare Interessengemeinschaft, die sich für eine stärkere Beteiligung intellektuell unterschätzter Menschen am gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurs einsetzt.

Erstmals öffentlich vertreten wurde die Gemeinschaft 2023 von Daniel Pook, der sich in einer Ausgabe von Der Letzte Podcast zu ihrem Sprecher erklärte. Im Dialog mit seinem Bruder, dem Physiker Dr. Tobi Erdmann, beklagte er, dass die Low-IQ-Community in der Wissenschaftswelt viel zu wenige Sprachrohre besitze.

Erdmann wies darauf hin, dass kaum jemand seinen tatsächlichen Intelligenzquotienten kenne. Es sei deshalb überhaupt nicht feststellbar, wie viele Vertreter der Community bereits an wissenschaftlichen Diskussionen beteiligt seien.

Ohnehin bestünden erhebliche Vorbehalte gegenüber klassischen Intelligenztests. LIQC-Sprecher Daniel Pook stellte deshalb ein alternatives Verfahren zur Diskussion, bei dem mehrere Menschen eine Pizza untereinander aufteilen sollen. Als besonders intelligent gilt nach seiner Überlegung, wer die gesamte Pizza verzehrt, bevor die übrigen Teilnehmer mit der Berechnung einer gerechten Verteilung fertig sind. Wobei Pook durch seine Lösung eben diesen Tests folgerichtig aus dem Spektrum der Low-IQ-People herausfallen und der Gruppierung somit plötzlich gar nicht mehr angehören würde.

Anerkannte Wissenschaftler quittieren den Entwurf außerdem damit, dass genau solche Ideen der Grund seien, warum sie Low-IQ-People nicht bei wichtigen Debatten mit am Tisch haben wollen. Sie würden dann ja alle kein Stück Pizza mehr abkriegen.

Quelle: Der Letzte Podcast #416 (ab 00:01:00) / Autor: Daniel Pook

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