Hochfrequentiert genutzter Bahnhofsnuttenvogel in Berlin.
Der Bahnhofsnuttenvogel ist eine von Daniel Pook auf seinem Balkon betriebene Berliner Sexgelegenheit für Vögel, die ursprünglich als Vogelscheuche konstruiert wurde.
Statt die örtliche Vogelpopulation zu vertreiben, wirkte der Attrappenvogel auf diese offenbar sexuell derart anziehend, dass sich Daniels Balkon innerhalb kürzester Zeit zu einem beliebten Treffpunkt der Berliner Vogel-Swingerszene entwickelte. Alexander Voigt vermutete als Ursache den aufreizend nach oben gereckten, offenbar seit längerer Zeit unrasierten Vogelarsch.¹
Schon bald war die Attrappe regelmäßig derart heftigen Paarungsaktivitäten ausgesetzt, dass Daniel nach eigenen Angaben morgens die frisch gelegten Eier direkt vom Balkon holen und zum Frühstück braten konnte. Damit wurde aus einer Vogelscheuche ein Geflügelbordell mit angeschlossener Frühstückspension - das vogelweltliche Pendant zu Anni Porsches Fickwohnung, allerdings ohne komplettes Büffet³.
Selbst menschliche Besucher sollen den Bahnhofsnuttenvogel gelegentlich mit einer Vogelpfeife verwechselt und versucht haben, in sein Hinterteil hineinzublasen.¹
Die Konstruktion gilt seither als einer der größten Rückschläge bei der Unterjochung der Tierwelt. Daniel und Alexander kamen später sogar zu dem Schluss, dass herkömmliche Vogelscheuchen ohnehin weitgehend nutzlos seien. Als zukunftssichere Alternative schlug Daniel vor, den Beruf der Vogelscheuche selbst zu übernehmen.
Als Alexander einwandte, dass auch dieser Arbeitsplatz irgendwann automatisiert werden könnte, stellte Daniel klar: “Eher werden die Vögel durch Maschinen ersetzt.”²
Quelle: Der Letzte Podcast #175¹ / Quelle: Der Letzte Podcast #236²
Quelle: Der Letzte Podcast #71³ / Autor: Daniel Pook

