Wissenschaftliche Skizze einer Flugflatulenz aus einem medizinischen Fachmagazin mit Fetischschwerpunkt “stinkende Körpergase”.
Flugflatulenz bezeichnet die unkontrollierte Freisetzung von Verdauungsgasen während eines Fluges, die im Extremfall eine Notlandung erforderlich machen kann.
Als historisch bedeutendster Fall gilt eine Boeing 747 der Singapore Airlines, die 2015 mit 2.186 Schafen an Bord nach Kuala Lumpur unterwegs war. Nachdem die Schafe offenbar gleichzeitig zu furzen begonnen hatten, schlug der Rauchmelder im Frachtraum Alarm und das Flugzeug musste auf Bali notlanden.¹
Daniel Pook vermutete, dass die Katastrophe durch einen einzelnen Schafsfurz ausgelöst wurde, dem sich aus Gründen der Anonymität sämtliche Artgenossen anschlossen. Um von der eigenen Beteiligung abzulenken, hätten die Schafe anschließend den ursprünglichen Furzer für die gesamte Geruchsbelästigung aller Fürze verantwortlich gemacht und ihn folglich umgebracht.
Alexander Voigt hielt dagegen einen gezielten Terroranschlag für denkbar und vermutete hinter der Methan-Attacke die Organisation IS - Internationale Schafe.¹
Die Fluggesellschaft bestritt später allerdings sowohl die Beteiligung von Schafen als auch die nachgewiesene Ursache des Zwischenfalls. Tatsächlich seien Ziegen transportiert worden. Ein bemerkenswerter Erfolg der Internationalen Schafe, denen es damit erstmals gelang, ein ganzes Verbrechen einer anderen Tierart in die Hufe zu schieben.
Quelle: Der Letzte Podcast #34¹ / Quelle: Channel News Asia
Autor: Daniel Pook

