Dieses Werbebild von Rogue One: A Star Wars Story vergisst Moff Tarkin im Uncanny Valley.
Das erste Star-Wars-Spin-Off fiel ausgerechnet in die Wochen vor der UCI Unlimited Card und wurde daher in Der Letzte Podcast erst nachträglich ausführlich von Alexander Voigt und Daniel Pook besprochen.
Letzterer fand Rogue One: A Star Wars Story auf jeden Fall nicht überragend. Schützenhilfe bekam Daniel dabei schon früh von Patrick aus Hürth, der war nämlich auch nicht begeistert. In an unexpected turn of events… gelangte Alexander Voigt schließlich ebenso zu dem Fazit, dass diesen Film eigentlich niemand braucht.
Der Fanservice wird in Rogue One: A Star Wars Story groß geschrieben und so lässt die Leinwandpräsenz der legendären ”X-Wing-Staffel Rot-fick-mich-was” jedes Mal die Fanherzen höher schlagen. Ansonsten wird weiter fleißig der Kultstatus der Reihe im Allgemeinen und Darth Vaders im Besonderen demontiert, indem man ihn ungefragt für irgendwelche pseudo-badassery-igen Lichtschwert-Metzelszenen prostituiert.
Die Leichenfledderei wird dabei auf ein völlig neues Level gehoben, indem bereits tote Schauspieler erst mit Hilfe von CGI durch das Uncanny Valley geschliffen werden, um sie anschließend noch einmal gebührend in vielen Schlüsselszenen lächerlich zu machen.
Wer hätte damals schon ahnen können, dass Rogue One viele Jahre später - angesichts der folgenden Franchise-Produktionen von Walt Disney - als “immerhin nicht 100% Müllquatsch” eher positiv im kollektiven Star-Wars-Gedächtnis in Erinnerung bleiben würde?
Autor: Der Letzte Willy

