Greta Gerwig updated die schon häufig verfilmte Romanvorlage Little Women, indem sie sich näher an das Buch und auch die Erlebnisse von dessen Autorin Louisa May Alcott hält, als all ihre Vorgänger im Kino und Fernsehen.
Greta Gerwig updated die schon häufig verfilmte Romanvorlage Little Women, indem sie sich näher an das Buch und auch die Erlebnisse von dessen Autorin Louisa May Alcott hält, als all ihre Vorgänger im Kino und Fernsehen.
Sundance-Veteran Ethan Hawke erinnert die Welt im gleichnamigen Film als gleichnamiger Erfinder daran, dass Tesla lange vor Elektroautos und Elon Musk eigentlich Nikola hieß. Alison Brie erinnert sich als Horse Girl selber an Dinge, die kein normaler Mensch erlebt haben kann. Wir würden Amulet und The Last Thing He Wanted gerne wieder vergessen, während Run Sweetheart Run mal wieder ein besserer Blumhouse-Film geworden ist.
Wenn alte Männer alte Männer spielen, erwarten wir keine anspruchsvolle Transformation der ohnehin schon altersgerecht gewählten Schauspieler. Und dann kommt Anthony Hopkins in The Father daher, um uns meisterhaft eines besseren zu belehren. Silvie’s Love ist als progressiv gedachte 50er-Liebesgeschichte gut gemacht, aber nicht weiter erinnerungswürdig. Was immer noch viel besser ist, als Save Yourselves.
St. Vincent stellt die halbfiktive Antidosis zu Taylor Swifts Miss Americana hier beim Sundance Film Festival dar. The Night House zeigt den meisten heutigen Horrorfilmen, wie eine Geistergeschichte mit Erschreckmomenten mal richtig gut funktionieren kann. Possessor von Cronenberg jr. taugte nur für Daniel als ganz nette Genre-Hommage und The Social Dilemma ist eine gute Einstiegsdoku, um direkt danach The Cleaners von 2018 anzusehen.
Am Vortag beweinten wir, nicht in die Pressevorstellung von Zola gepasst zu haben und heute beklagen wir, dass die Verfilmung einer zum Kult gewordenen Tweet-Sammlung gar nicht mal so herausragend ist. Aus dem Nichts begeistert hat uns der B-Movie-Horrorfilm Bad Hair rund um Killer-Haare und Worth mit Michael Keaton wirkte auch super… als Schlaftablette.
In der Netflix-Doku Miss Americana redet Musikstar Taylor Swift vor allem über Taylor Swift und versucht nebenbei, das Konzept, sich als Künstlerin neu zu erfinden, mit politischen Motiven auszuschmücken. Die Hauptfigur von La Llorona dagegen ist politisch wie menschlich am Ende. Dies kann Jumbo nicht passieren, denn das Objekt der Begierde einer jungen Dame ist ein riesiges Karussell.
Wenn wir schon nicht zur Sommerzeit nach Utah reisen, können wir uns diese ja wenigstens beim ersten Kinobesuch des Sundance Film Festivals 2020 zu Gemüte führen. Nach immerhin tagelanger Einreise durch mehrere Länder, Städte und Staaten per Bahn, Flugzeug und Auto beginnt der Kinomarathon für uns mit der Weltpremiere von Summertime vom Blindspotting-Regisseur Carlos López Estrada.
Es wundert nicht, dass in Gesprächen über das WWI-Drama 1917 von Sam Mendes meist handwerklich-technische Ambitionen und die Umsetzung von Kameramann Roger Deakins den meisten Raum einnehmen. Der eigentliche Film als Ganzes ist unserer Meinung nach ein eher einschläferndes Vakuum.
Patrick aus Hürth und Daniel sind sich einig: Bad Boys for Life ist KEIN guter Film und schon gar kein befriedigender Abschluss der Smith/Lawrence-Trilogie. Trotzdem wurde aus dem Podcast darüber ein echter Beef.
In Underwater wird Kristen Stewart auch ohne Teenager-Romanze feuchter als in jedem Twilight-Film… und die Zähne der Monster im Film sind außerdem bedeutend größer.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, das trotz zweier sehr unterschiedlicher Neustarts des Horror-Genres - wir haben das schon oft erlebt - nur aufgrund von deren Qualität Grusel bereitet. Einen guten Film hat die Woche dank Queen & Slim dann aber immerhin doch zu bieten.
Was müssen Produzent Sam Raimi und das restliche Team hinter diesem Reboot des US-Remakes von The Grudge nur für einen Groll gegen uns Zuschauer hegen, einen derart Internet-Prank-artigen, langweiligen Horror auf uns los zu lassen.
Es ist angerichtet… zum wirklich allerletzten Filmmenü des Jahres 2019, in dem Patrick & Daniel ihre persönlichen High- und Lowlights der vergangenen 12 Monate in deutschen Kinosälen benennen.
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, das Jahresende und Anfang auf einen Tisch bringt. Wir entschuldigen uns jedoch im Voraus, dass die Filmstarts vom 25.12.2019 und 02.01.2020 verschiedene schlechte Geschmäcker und Fellknäule im Hals zurücklassen.
Unser Abendfilm an Tag 3 von Sundance 2019 war The Farewell - den ihr aktuell im Kino zu eurem Film jedweder Tageszeit machen könnt, an der er gespielt wird. Inzwischen hat der A24-Release sogar Golden-Globe-Nominationen einheimsen können. Hier gibt’s unser Filmkritik-Segment vom Januar noch mal als Einzel-Podcast.
Mit viel Budget, international bekannter Romanvorlage und einem Superman in der Hauptrolle, versucht Netflix ganz offensichtlich, sein eigenes Game of Thrones zu etablieren. The Witcher als Serie kann Daniel aber nicht vermitteln, warum die Fantasy-Reihe und ihre Welt bei Lesern und Gamern derart beliebt ist.
Es war einmal vor langer Zeit… da vollbrachten Alexander & Daniel das Kunststück, Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht in ihrer Podcast-Kritik länger auseinanderzunehmen, als der Film selbst überhaupt lang ist. Star Wars: Episode IX - Der Aufstieg Skywalkers kriegt sein Fett zwar auch weg, für den ganz großen Drei-Stunden-Rant fehlt inzwischen aber einfach die Leidenschaft. Deswegen sind es nur zwei geworden.
Wer zum Filmstart noch keine Zeit oder sowieso keine Lust mehr hat, Star Wars: Episode IX - Der Aufstieg Skywalkers im Kino zu sehen, kann sich hier trotzdem schon heute unsere Meinung ohne bedeutende Spoiler oder Story-Nacherzählungen anhören. Erwartet aber nicht, dass uns das Finale der sogenannten Skywalker-Saga von Walt Disney sonderlich begeistert hätte…
Es ist angerichtet… zu einem Filmmenü, das zwei Hauptgänge ohne Nachtisch serviert. Wir beißen uns an Jumanji: The Next Level mit The Rock die Zähne aus und sehen Edward Norton in Motherless Brooklyn dabei zu, wie nicht nur seine Ermittlungen häufig ins Stottern geraten.
Digital verjüngt lässt Altmeister Martin Scorsese einige der größten noch aktiven Hollywoodstars im Rentenalter ein weiteres seiner Gangster-Epen durch mehrere Jahrzehnte spielen.