Leave No Trace holt viele Ideale aus Captain Fantastic auf den Boden der Tatsachen zurück, wirkt auf diese Art wie ein realistischer Survival-Film unserer Gegenwart - und hat so bei uns Spuren hinterlassen.
All in Empfehlung
Leave No Trace holt viele Ideale aus Captain Fantastic auf den Boden der Tatsachen zurück, wirkt auf diese Art wie ein realistischer Survival-Film unserer Gegenwart - und hat so bei uns Spuren hinterlassen.
Spike Lee zeigt mit BlackKklansman, dass wahre Geschichten über Rassismus und radikale Gruppen im Kino mitnichten immer bitterernst und düster sein müssen, um uns Zuschauer mit voller Wucht zu erreichen.
Hitman mit moralischen Grundsätzen, Lyft-Taxifahrer und Hobby-Wohltäter. In The Equalizer 2 beweist Denzel Washington unter der Regie von Buddy Antoine Fuqua, dass packendes Actionkino auch heutzutage noch ein rundum gelungener Film sein kann.
Wir nennen diesen Podcast zwar Die Letzte Filmkritik, sind uns aber trotzdem sicher, dass dies nicht der letzte Mission: Impossible gewesen sein wird, den wir rezensieren.
Hereditarys Handlung mag im Großen und Ganzen gar nicht so kryptisch erzählt sein. Die vielen Symbole, Hintergründe und unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten laden uns trotzdem zu einer guten Stunde intensiver, allumfassender Analyse des Wahnsinns ein.
Den ersten Sundance-Film 2018, den Patrick und Daniel einzeln zum Kinostart im Podcast besprechen, haben sie auf dem Festival nicht mal gesehen. Hereditary ist Horror wie aus Zeiten vor Blumhouse und dem heutigen Remake-Wahn.
You Were Never Really Here ist der amerikanische Originaltitel von A Beautiful Day. Die Englisch-zu-Englisch-Titeländerung in Deutschland ist nicht nur unnötig, sondern auch DER größte Spoiler überhaupt. Und das auch, weil dieser fantastische Film tatsächlich wunderschön geworden ist.
Ausnahmsweise ist das Kino mal ein ruhiger Ort, denn bei vielen spannenden Szenen von A Quiet Place hören wir jeden Mucks aus dem Publikum im ganzen Saal. Die ungewöhnliche Stille münzt das wenig durchdachte Szenario aber "nur" in einen besseren Monsterfilm um.
So sehr der Titel danach klingen mag, Roman J. Israel, Esq. hat keine reale Vorlage. Dennoch spielt Denzel Washington den aus der Zeit gefallenen Anwalt derart gut, dass Patrick & Daniel gerne an dessen Existenz geglaubt hätten.
Margot Robbie schnürt die Schlittschuhe und dank gelungener VFX glauben wir im Kino sogar, dass sie für I, Tonya wirklich den dreifachen Axel gesprungen ist. Was die Adaption der realen Geschehnisse angeht, bleibt deutlich mehr Restskepsis.
Zwar haben sie eine Mutter/Vogel-Beziehung nie am eigenen Leibe erlebt, trotzdem konnten sich Patrick aus Hürth und Daniel durchaus mit Greta Gerwigs Nestflucht aus Sacramento in Lady Bird identifizieren.
Den Judas verstehen, die Frau an Jesus' Seite kennen lernen und sich noch mal bestätigen lassen, dass Joaquin Phoenix wirklich der Messias ist. Maria Magdalena hat Daniel & und dem Kaffeemann die Reise nach Jerusalem wieder schmackhaft gemacht.
Fantastische Märchen für Erwachsene und das Flair klassischen Filmhandwerks haben Regisseur Guillermo del Toro bekannt gemacht. Mit The Shape of Water kommt er wieder sehr nahe an die Qualität des trotzdem weiterhin unerreichten Pan's Labyrinth heran, finden Patrick aus Hürth & Daniel.
Bei einem Film über einen Kleidermacher hatten Patrick & Daniel schon befürchtet, Paul Thomas Anderson könnte sie erstmals nicht wirklich begeistern. Weit gefehlt und das liegt nicht nur am fantastischen Daniel Day-Lewis in seiner - laut eigenen Aussagen - letzten großen Kinorolle.
Wunder hat unsere harten Filmkritiker zu Tränen gerührt - schon das alleine grenzt an ein eben solches. Patrick & Daniel ringen trotzdem nicht um Worte, denn auch sonst können sie die Romanverfilmung von ganzem Herzen empfehlen.
Könnten wir uns Werbetafeln leisten, wir würden dort natürlich sofort Anzeigen für unseren Podcast aufhängen. So bleibt Patrick & Daniel jedoch nichts anderes übrig, als nur über Billboards zu reden. Aber über was für welche!
Seht ihr noch Stream oder schaut ihr einfach bloß in einen schwarzen Spiegel? Netflix möchte mit Staffel 4 von Black Mirror mal wieder beides miteinander verbinden.
Erst Dogtooth, dann The Lobster und jetzt das heilige Reh - Yorgos Lanthimos mag scheinbar Tiere in seinen Filmtiteln. Mit The Killing of a Sacred Deer ist ihm nun ein Meisterwerk gelungen, das sich erst mithilfe klassischer griechischer Dramen wirklich ergründen lässt, was man aber eigentlich gar nicht muss.
Wer sich Daniels wirren Auftritt bei den Rocketbeans immer noch nicht erklären kann, kennt wahrscheinlich Andy Kaufman noch nicht. Und der beste Weg, Andy Kaufman heutzutage kennenzulernen ist, sich mit Jim Carrey zu beschäftigen.