Daniel Pook verschüttet bei Pressevorführungen oft und gerne versehentlich seinen Gratiskaffee auf dem Weg in den Kinosaal. Darf nie fehlen: Sein ikonisches Longboard.
Für die meisten Journalist*innen ist eine Pressevorführung die Gelegenheit, kommende Film-High- und Lowlights vor allen anderen zu sehen, um für erstere dann eine Kritik und für letztere eine Genre-Wertung zu verfassen. Nicht aber so für Daniel Pook, der bei diesen Events inzwischen regelmäßig eskalative Run-Ins mit Mitgliedern der Liga der außergwöhnlichen Kinomitarbeiter hat (oder solchen, die sich um einen Platz in dem Schurkenkader bewerben).
So geraten Pressevorführungen für Daniel mittlerweile zu einer größeren Demütigung als die Teilnahme im Chat-Duell der Rocketbeans und erinnern ihn bisweilen an die Diskriminierung von Afro-Amerikaner*innen in den Staaten (#PookLivesMatter!).
Ob bei weiterem Mobbing durch den Badge-Kontrolleur oder härteren Smartphone-Checks als vor einem Flugzeugstart, Daniel scheint ein ungeahntes Gefährderpotenzial auszustrahlen und den Stock im Arsch der Mitarbeiter damit praktisch zum Vibrieren zu bringen.
Gerade was die Mitnahme von Elektronik betrifft, wissen die Kino-Aufseher einfach zu genau, dass es keinen besseren Zusammenfall von Ort und Zeit für den ersten CAM-Mitschnitt eines neues Films gibt, als eine gut besuchte Pressevorführung am Vormittag - da kann jemandem bei einem provozierenden Blick auf die Smartwatch schon mal berechtigt der Arm abgehackt werden.
Quelle: Der Letzte Podcast #146 / Autor: Der Letzte Willy

