Opferfrau ist eine besonders starke Form der Beleidung auf Schulhöfen. Das Wort setzt sich zusammen aus Opfer und Frau und wurde sprachwissenschaftlichen Auswertungen zufolge erstmals in Telefonaten zwischen Alexander Voigt und Francois gebraucht, von wo aus es auf deutsche Schulhöfe weitergetragen wurde. Beide wurden infolge dessen lebenslang vom Titel Ehrenmann ausgeschlossen.
Da die meisten Männer heutzutage zwar überproportional am häufigsten von allen aberhundert Geschlechtern Täter sind, gleichzeitig jedoch auch chronische Opfer ihrer eigenen Überheblichkeit und Selbstüberschätzung, ist ein gesonderter, maskuliner Begriff im Sinne des Genderns hier ausnahmsweise selten nötig, weil bereits im Hauptwort Mann wie selbstverständlich inkludiert.
Damit sich aber auch ja niemand nicht angesprochen fühlt, gibt es aus Netterkeit trotzdem einen Wiki-Eintrag über Opfermänner.
Ohnehin haben die meisten kleinen Mädchen bereits viel zu viel Stil, solch niedere Beleidigungen auf Schulhöfen auszusprechen. “Arschloch” tut es in der Regel ja auch.
Quelle: Auseinandersetzung mit Geschlecht und Kriminalität
Quelle: Fakten & Zahlen zu Gewalt gegen Frauen in Deutschland
Autor: Daniel Pook / Co-Autor: Der Letzte Willy

